AT18853B - Verfahren zur Herstellung von Schnurstickerei. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schnurstickerei.

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Adalbert Hromadka
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 18853. 
 EMI1.1 
 



   Es ist bekannt, Schnurstickerei in der Weise   l < 'rzustellen, dass um 'ine Schnur   oder dgl. ein Zierfaden in voneinander abstehenden   Schraohenwindungen herumgewunden   und das Ganze auf einer Unterlage festgenäht wird, wobei die Schnur und der Zierfaden dekorativ wirksam werden. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun ein Verfahren zur Herstellung von Schnurstickerei, bei welchem unter Beibehaltung der obenerwähnten Umschlingung der Schnur durch den Zierfaden erstere durch eine Naht an die Unterlage angenäht und der Zierfaden zwischen den Stichen dieser Naht um die Schnur herumgewunden wird. 



  Dieses Verfahren liefert eine Schnurstickerei von höherer dekorativer Wirkung, weil bei derselben alle vorhandenen Zierfäden bezw. Schnüre sichtbar sind und bietet ausserdem den Vorteil, dass   der Umschlingungsfaden entfernt werden kann,   ohne diesen oder die   angenähte   Schnur zu   beschädigen.   



   Wie ans der umstehenden Zeichnung, welche eine derartige Schnurstickerei, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt mit teilweiser Ansicht, in Fig. 2 im Querschnitt und in Fig 3 in der Draufsicht zeigt, zu ersehen ist, wird eine Schnur (Soutache) 1 oder dgl. der Länge nach mittels Kettenstiches auf eine Unterlage 3 aufgenäht, wobei die Schleifen 4 des Kettenstichfadens 2 am, besten oben gebildet werden. Während des   Aufnähens   dieser Schnur 
 EMI1.2 
 sprechenden Abstande voneinander liegen. 



   Die Herstellung dieses Stickmusters erfolgt auf jenen bekannten Kurbei-Stickmaschinen, welche mit zwei Fäden arbeiten, von denen der eine Faden den Tamburier-bezw. Kettenstich ausfuhrt und der   zweite   Faden um den ersten in aneinander liegenden Schraubenwindungen   herumgewickelt wird,   um eine Schnur zu bilden. Um diese bekannte Maschine für die Herstellung vorliegender Schnurstickerei geeignet zu machen, hat   man bloss   die bei derselben vorgesehene   Übersetzung   für den Antrieb der rotierenden Spule, welche den   Wictfaden   führt, derart   abzuändern,   dass sich diese Wickelspule langsamer, und zwar derart dreht, dass der Zierfaden 5 zwischen je zwei Nadelstichen nur einmal um die festzunähende Schnur 1   herumgewickelt   wird.

   Speziell bei der bekannten Cornely'schen KurbelStickmaschine wird einfach eine   Übersetungswolle   von der Maschine entfernt und hiefür ein ausschaltbares Übersetzungsgetriebe, welches die obenerwähnte Bedingung erfüllt, aussen an der Maschine angeordnet ; ausserdem wird eine bei anderen Kurhel-Stickmaschinen bekannte hohle Nadelstange angewendet, durch welche die bei dem vorliegenden Verfahren 
 EMI1.3 
 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Schnurstickerei, bei welcher um eine Schnur oder dgl. ein Zierfaden in voneinander abstehenden Schraubenwindungen herum gewunden wird, <Desc/Clms Page number 2> dadurch gekennzeichnet, dass die Schnur (1) mittelst einer Kettenstichnaht (2, 4) an die Unterlage (3) angenäht und der Zierfaden (5) zwischen den Stichen dieser Naht um die Schnur (1) hcrnmgewunden wird, um zwecks Erzielung einer höheren dekorativen Wirkung alle vorhandenen Zierfäden bezw. Schnüre sichtbar werden zu lassen. EMI2.1
AT18853D 1903-07-28 1903-07-28 Verfahren zur Herstellung von Schnurstickerei. AT18853B (de)

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