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EMIL PIEPENBRING IN DORTMUND.
Grubenlampenkaue.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lampenkaue für Bergwerke, in welcher die Instandsetzung der Grubenlampen nach dem Prinzip der Arbeitsteilung erfolgt und hat zum Gegenstande eine Einrichtung, nach welcher die einzelnen Arbeitsvorgänge dadurch in bestimmter Reihenfolge gehalten werden, dass Transportbänder, welche die einzelnen Teile der Lampen gesondert aufnehmen, mechanisch angetrieben werden und an den einzelnen Arbeitsstellen vorbeigeführt sind.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 bis 3 eine derartige Einrichtung dar. In Fig. 1, dem Grundrisse einer Lampenkaue, bezeichnet a den Gang, durch welchen die Arbeiter vom Schachte zurückkehren. Sie setzen die gebrauchten, zu reinigenden Grubenlampen durch die Stangen des Gitters b auf das über Rollen laufende Transportband c. Dieses mechanisch angetriebene Transportband befördert die Lampen s in den Reinigungsraum d, woselbst sie vom Transportband abgenommen und vermittels Transportwagen e dem Tische f zu- geführt werden. Hier werden die Lampen auseinander genommen und die einzelnen Teile auf die einzelnen Bänder der Transportbänderanlage g gesetzt. Fig. 2 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Transportbänderanlage. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiele sind fünf Bänder vorgesehen, welche stufenweise übereinander liegen.
Von ihnen mag das unterste für die Aufnahme der Zünder, das zweite für die Gläser, das dritte für die Körbe, das vierte für die Gestelle und das fünfte für die Töpfe bestimmt sein. Entlang dieser Transportbänder sind entsprechend der fünffachen Reihe der nachzusehenden Gegenstände fünf Arbeitsplätze li vorgesehen, wo die Polierscheibe t oder Reinigungsbürsten li angebracht sind und ferner Handgriffe i. Der Handgriff i (siehe Fig. 2) greift an einer Welle k an, auf welcher die Rolle 1 sich befindet, die den im übrigen durchhängenden unteren Teil des Transportbandes trägt und bei ihrer Drehung dasselbe mitnimmt.
Durch Bewegung des Handgriffes i also kann der Arbeiter die gereinigten Stücke weiter bewegen und zugleich andere zu reinigende in seinen Handbereich bringen. Die auf dem letzten, obersten Bande beförderten, an einer des fünf Arbeitsstellen bereits gereinigten und dann wieder aufgesetzten Töpfe werden, beim Füllraum n angekommen, herabgenommen, auf dem Tische 11 gefüllt und wieder auf das Transportband gesetzt. So wandern die sämtlichen Teile der Grubenlampen allmählich, gereinigt'und nachgesehen, dem Tische 0 zu. wo sie von den Transportbändern abgenommen und wiederum zusammengesetzt werden.
Schliesslich nimmt sie der Lampenaufbewahrungsraum p auf und die Lampenausgabe kann dann durch das Gitter q hindurch an die durch den Gang l'zum Schachte gehenden Arbeiter erfolgen.
Fig. 3 zeigt noch im besonderen einen Vertikalschnitt durch das über Rollen laufende
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Natürlich ändert es am Erfindungsgedanken nichts, ob die Transportbänder in anderer Weise in oder an den Arbeitstischen angebracht werden, ob sie ihren Antrieb motorisch oder von Hand erhalten. Ferner könnte an Stelle einer Anzahl von Transportbändern auch ein einziges verwandt werden, welches sämtliche Einzelteile der Lampen aufzunehmen hätte, die dann an der zugehörigen Arbeitsstelle abzunehmen wären. Die Einrichtung kann
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andere Arbeitsstelle zur weiteren Behandlung weitergegeben werden kann. Das Prinzip der Arbeitsteilung muss also bei so eingerichteter Lampenbude bestimmt innegehalten werden.
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