AT403570B - Anlage zur herstellung von warengruppen - Google Patents

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    • B65G1/04Storage devices mechanical
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Description

AT 403 570 B
Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Anlage zur Herstellung von Warengruppen, welche aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Gütern bestehen, mit Vorrichtungen zur Speicherung einer Vielzahl von unterschiedlichen Gütern, mit Zwischenspeichern für mindestens ein Gut, deren Beschickung durch mindestens einen Kommissionierer diesem Kommissionierer durch eine zentrale Recheneinheit anzeigbar ist, und mit einer unterhalb der Zwischenspeicher angeordneten Fördereinrichtung, an welche die in den gleichfalls von der zentralen Recheneinheit gesteuerten Zwischenspeichern befindlichen Güter abgebbar sind.
Es besteht bei der Lieferung von Waren das Erfordernis, aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Gütern bestehende Gruppen, welche einzelne Auftragseinheiten darstellen, zusammenzustellen, welche möglichst rasch an die Besteller dieser Waren ausgeliefert werden müssen. So besteht z.B. das Erfordernis, für Apotheken innerhalb kurzer Zeiträume aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Arzneimittein bestehende Gruppen zusammenzustellen und an die Apotheken auszuliefern.
Um diesem Erfordernis entsprechen zu können, ist es bekannt, Lager für eine Vielzahl von unterschiedlichen Gütern vorzusehen, aus welchen einzelne Güter entnommen und zu Auftragseinheiten zusammengestellt werden. Diese Lager weisen Vorrichtungen zur Vorratshaltung einer sehr großen Anzahl von unterschiedlichen Gütern auf. Es sind dies Regale, Fächer, Stellagen od.dgl., auf welchen sich nebeneinander und übereinander unterschiedliche Güter in dem voraussichtlichen Bedarf entsprechenden Stückzahlen befinden, welche zur Herstellung der Auftragseinheiten entnommen werden.
Weiters sind längs dieser Speichervorrichtungen Fördereinrichtungen vorgesehen, mittels welcher Transportbehälter, z.B. Transportkisten, bewegbar sind, welche zur Aufnahme der einzelnen Güter dienen, wodurch Gruppen von Gütern entsprechend den Auftragseinheiten zusammengestellt werden können.
Hierfür besteht das Erfordernis, daß die einzelnen Güter von Kommissionierern den Speichervorrichtungen entnommen und in einen Transportbehälter gegeben werden. Da diese Lager sehr großräumig ausgebildet sind, sind sie in einzelne Abschnitte unterteilt, wobei jedem Abschnitt ein Kommissionierer zugeordnet ist, durch welchen dann, sobald der einem bestimmten Auftrag zugeordnete Transportbehälter in seinen Abschnitt eingelangt ist, diejenigen Güter des Auftrages, welche sich in dem betreffenden Abschnitt befinden, in diesen Transportbehälter eingebracht werden.
Hierdurch sind die Arbeitsabläufe in den einzelnen Abschnitten insofeme voneinander abhängig, als das Erfordernis besteht, daß der Transportbehälter im jeweiligen Abschnitt einlangt, worauf er mit den in diesem Abschnitt befindlichen Gütern beschickt wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß dann, wenn in einem Abschnitt aufgrund einer großen Anzahl von Gütern, welche in den Transportbehälter eingegeben werden müssen, vom betreffenden Kommissionierer ein langer Zeitraum benötigt wird, der Kommissionierer des folgenden Abschnittes dann, wenn er den vorhergehenden Transportbehälter mit weniger Gütern beschickt hat, warten muß, bis der weitere Transportbehälter zu ihm gelangt, wodurch für ihn eine Wartezeit bedingt wird. Hierdurch treten insgesamt Verzögerungen auf, durch welche die Leistungsfähigkeit von bestehenden Anlagen stark beschränkt wird.
Es besteht bei der Zusammenstellung und Auslieferung von Warengruppen zudem oftmals das Erfordernis, bestimmte Aufträge umgehend zu erfüllen, also die betreffenden Warengruppen bevorzugt zusammenzustellen. Diesem Erfordernis kann jedoch mit den bekannten Anlagen deshalb nur unzureichend entsprochen werden, da aufeinanderfolgend aus jedem Abschnitt des Lagers Güter entnommen und in einen Transportbehälter eingebracht werden, wodurch ein großer zeitlicher Aufwand bedingt wird.
Aus der DE 41 04 527 A1 ist eine Vorrichtung zum Kommissionieren von Stückgütern bekannt, bei welcher die Güter in einem rechnergesteuerten Paternoster-Regal gelagert sind. Dem Paternoster-Regal ist eine Gruppe von als Zwischenspeichern dienenden Sammelbehältern zugeordnet, in welche jeweils sämtliche zu einer Auftragseinheit gehörenden Güter eingebracht werden. Sobald diese Auftragseinheit vollständig ist, wird der betreffende Zwischenspeicher in einen unter diesem befindlichen Transportbehälter entleert, worauf der Transportbehälter mittels eines Förderbandes abtransportiert wird.
Diese Vorrichtung ist jedoch deshalb nicht den Erfordernissen entsprechend, da in einem derartigen Paternoster-Regal nur eine vergleichsweise geringe Anzahl von unterschiedlichen Gütern gelagert werden kann. Da zudem die im Paternoster-Regal befindlichen Güter andauernd in andere Stellungen bewegt werden, unterliegt diese Vorrichtung auch aufgrund des Gewichtes der Güter starken Beschränkungen bzw. können in dieser Vorrichtung nur Güter mit Kleinen Ausmaßen bzw. mit geringen Gewichten gelagert werden. Zudem muß der Kommissionierer immer zuwarten, bis das betreffende Gut in diejenige Lage gebracht worden ist, in der es aus dem Regal entnommen werden kann.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Einrichtung besteht darin, däß vom Förderband Transportbehälter transportiert werden, an welche die Güter von den einzelnen Zwischenbehältern abgegeben werden. Dies erfordert jedoch, daß die Transportbehälter jeweils so bewegt werden müssen, däß sie sich im Zeitpunkt der Entleerung der Zwischenbehälter unter diesen befinden. Hierdurch wird ein hoher Aufwand in der 2
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Steuerung bedingt. Soferne die Transportbehälter unter den Zwischenbehäitern angehalten werden, werden hierdurch zudem starke Verzögerungen in der Zusammenstellung der einzelnen Auftragseinheiten verursacht.
Aus den vorstehend angeführten Gründen ist diese bekannte Vorrichtung in ihrem Einsatzbereich so beschränkt, daß sie keinesfalls für die Kommissionierung einer sehr großen Anzahl von unterschiedlichen Gütern mit unterschiedlichsten Dimensionen bzw. Gewichten und zudem mit unterschiedlichsten Häufigkeiten der Entnahme geeignet ist.
Die vorstehend geschilderten Nachteile werden bei einer Anlage zur Herstellung von Warengruppen der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß einer Mehrzahl von ersten Fördereinrichtungen eine an deren Enden befindliche, zu diesen quer ausgerichtete Zweite Fördereinrichtung zugeordnet ist, zu welcher diejenigen Güter, welche von den Zwischenspeichern unmittelbar auf die ersten Fördereinrichtungen abgegeben wurden, bewegbar sind, wodurch die einzelnen Warengruppen durch Zuförderung der Güter mittels der ersten Fördereinrichtungen zusammenstellbar sind.
Es wird hierbei darauf verwiesen, daß zwar aus der EP A1 183 074 A1 schon eine Anlage bekannt ist, bei welcher einem Längsförderband ein Querförderband zugeordnet ist. Allerdings sind bei dieser Anlage keine Zwischenbehälter vorgesehen, in welche die einzelnen Güter eingebracht werden, sondern befinden sich die Güter in Abwurfschächten, aus welche sie abgegeben werden. Derartige Abwurfschächte sind jedoch deshalb nachteilig, da sie auf die Größe der Güter abgestimmt sein müssen und da sie jeweils einzeln nachgefüllt werden müssen.
Vorzugsweise befinden sich die Vorrichtungen zur Speicherung der Güter sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zwischenspeicher. Die Zwischenspeicher können dabei durch um eine angenähert waagrecht ausgerichtete Achse gelagerte, an einer Seite offene Behälter gebildet sein, durch deren Verdrehung bzw. Verschwenkung die Güter nach unten auf die ersten Fördereinrichtungen abgebbar sind.
Vorzugsweise ist einer Gruppe von Zwischenspeichern ein gemeinsamer Antrieb zugeordnet und istjedem Zwischenspeicher eine Steuereinrichtung zugeordnet, mittels welcher der Antrieb mit dem Zwischenspeicher kuppelbar ist. Dabei kann der Antrieb ein Band, eine Kette od.dgl. aufweisen, welches mittels der Steuereinrichtung mit den Zwischenspeichern kuppelbar ist.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Anlage, in perspektivischer Ansicht,
Fig. 2 einen Teil dieser Anlage, in gegenüber Fig. 1 vergrößerter perspektivischer Darstel lung, die Fig. 3 und 4 ein Detail dieser Anlage, jeweils in Seitenansicht, und
Fig. 5 eine erfindungsgemäße Anlage, in schematischer Dar Stellung.
Eine erfindungsgemäße Anlage weist eine Vielzahl von Bereichen zur Lagerhaltung einer sehr großen Anzahl von unterschiedlichen Gütern auf. In jedem einzelnen Bereich befinden sich jeweils gleiche Güter, d.h. Produkte jeweils einer Art, wobei die Anzahl dieser Güter von den Erfordernisses des Bedarfes abhängig ist. Die einzelnen Bereiche werden gleichfalls den Erfordernissen entsprechend mit neuen Gütern beschickt.
Wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind für diese Lagerhaltung Stellagen 1 und 1a vorgesehen, welche in Bereiche für unterschiedliche Güter unterteilt sind. Die Stellagen 1 und 1a erstrecken sich über die Länge einer Halle, in welcher die Anlage angeordnet ist. Die Stellagen 1 und 1a können mit Durchlauf- oder Fachbodenregalen bzw. mit Zugschränken ausgebildet sein. Längs der Stellagen 1 befindet sich ein Förderband 2. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieses Förderband 2 im mittleren Höhenabschnitt der Stellage 1 angeordnet. Oberhalb des Förderbandes 2 ist eine nachstehend genauer erläuterte Einrichtung 3 angeordnet, welche eine Vielzahl von verstellbaren Behältern, welche als Zwischenspeicher dienen, enthält. Oberhalb der Einrichtung 3 und unterhalb des Förderbandes 2 befinden sich Bereiche 5 und 8 zur Lagerhaltung von Gütern, welche sich z.B. in Kartons 7 oder Kisten 8 befinden.
Am Ende des Förderbandes 2 ist weiters eine quer dazu ausgerichtete Fördereinrichtung 9 vorgesehen, welche zur Weiterbeförderung derjenigen Güter, welche vom Förderband 2 zugefördert werden, dient.
Die Lagerhalle ist in eine Vielzähl von Abschnitten A unterteilt, in welchen sich jeweils ein Kommissio-nierer befindet. Weiters ist in jedem Bereich A ein Bildschirm 10 vorgesehen, mittels welchem jedem Kommissionierer Informationen übermittelt werden.
Nachstehend sind anhand der Fig. 2 bis 4 die Ausbildung und die Funktion der Einrichtung 3 erläutert. Die Einrichtung 3 besteht aus einer Tragplatte 31, welche mit einer Vielzahl von Ausnehmungen ausgebildet ist, in welchen sich schalenförmige Behälter 32 befinden. Die Behälter 32 sind um eine waagrechte Achse von einer Lage, in welchen sie nach oben offen sind, in eine um etwa 180’ verschwenkte Lage verstellbar. 3
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Die Verschwenkung der Behälter 32 erfolgt mittels eines Antriebsmotors 33, durch welchen ein Antriebsband 34 bewegbar ist, welches mittels Steuereinrichtungen 36, welche den einzelnen Behältern 32 zugeordnet sind, mit jeweils einem Zahnrad 37, welches auf der Welle jedes Behälters 32 aufsitzt, kuppelbar ist. Sobald das Antriebsband 34 bewegt wird und es mittels einer der Steuereinrichtungen 36 mit einem Zahnrad 37 und dadurch mit einem Behälter 32 gekuppelt wird, wird dieser Behälter 32 so verschwenkt, daß das in diesem befindliche Gut 30 auf das darunter befindliche Förderband 2 fällt. Vom Förderband 2 werden die Güter zur Querfördereinrichtung 9 bewegt, bei welcher sie an einen dort befindlichen Behälter 91 abgegeben werden.
Die Funktion einer derartigen Anlage ist wie folgt:
Der sich über die Länge des Förderbandes 2 erstreckende Raum ist in eine große Anzahl von Abschnitten A unterteilt, in welchen sich jeweils ein Bildschirm 10 befindet. Von Kunden einlangende Bestellungen werden in einer zentralen Recheneinheit so bearbeitet, daß jedem Abschnitt A Behälter 32 zugeordnet werden, welche dann, sobald diese durch einen Kommissionierer mit jeweils einem Gut 30 beschickt werden sollen, durch eine diesen Behältern 32 zugeordnete Signallampe angezeigt werden. Dem Kommissionierer wird weiters über den seinem Bereich A zugeordneten Bildschirm 10 angezeigt, welche unterschiedlichen Güter in die betreffenden Behälter 32 eingebracht werden sollen. Dabei wird die Reihenfolge der Güter von der zentralen Recheneinheit so ausgewählt, daß die für den Kommissionierer erforderlichen Wege minimiert werden. Sobald der Kommissionierer in seinem Bereich A die angeforderten Güter in die zugeordneten Behälter 32 eingebracht hat, gibt er über eine Signalanlage an die zentrale Recheneinheit diesbezügliche Steuersignale ab, worauf ihm über den Bildschirm 10 ein weiterer Auftrag erteilt wird.
In analoger Weise werden dem betreffenden Auftrag zugeordnete Behälter 32 auch in den anderen Bereichen A mit den angeforderten Gütern beschickt.
Sobald sämtliche einem Auftrag entsprechende Güter in die in den einzelnen Bereichen befindlichen Behälter 32 eingebracht worden sind, was durch die zentrale Recheneinheit festgestellt wird, werden von dieser die diesen Behältern 32 zugeordneten Stelleinrichtungen 36 gesteuert, wodurch sämtliche einem bestimmten Auftrag zugeordnete Behälter 32 verschwenkt werden, sodaß die in den Behältern 32 enthaltenen Güter 30 auf das unter den Behälten 32 befindliche Förderband 2 gelangen, durch welches sie mit hoher Geschwindigkeit in einen durch die Querfördereinrichtung 9 bewegten Behälter 91 gefördert werden. Dieser Behälter 91 enthält somit sämtliche Waren, welche einer Auftragseinheit entsprechen.
Durch die Anordnung der Behälter 32, welche die Funktion von Zwischenspeichern erfüllen, wird gewährleistet, daß die in den einzelnen Bereichen A der Anlage befindlichen Kommissionierer völlig unabhänig voneinander arbeiten können, wodurch infolgedessen, daß für die Abwicklung von Aufträgen in den einzelnen Bereichen A der Anlage unterschiedliche Zeiträume bedingt werden, keine Verzögerungen bedingt werden. Vielmehr können aufgrund statistischer Werte die Größe der Bereiche A so festgelegt werden, daß der durchschnittliche zeitliche Aufwand zur Abwicklung der Aufträge in jedem Bereich A angenähert gleich ist. In dieser Weise kann die Leistungsfähigkeit einer derartigen Anlage gegenüber bekannten Anlagen zumindest auf den doppelten Wert gesteigert werden.
Zudem ist es möglich, einen Auftrag sofort nach dessen Einlangen bevorzugt zu erledigen, indem er über die den einzelnen Abschnitten befindlichen Bildschirme den Kommissionierern sofort angezeigt wird. Da zudem die Auswahl der Güter durch die einzelnen Kommissionierer angenähert gleichzeitig erfolgt, kann hierdurch eine maßgebliche Beschleunigung in der Abwicklung eines Auftrages erzielt werden.
In Fig. 5 ist weiters eine gesamte derartige Anlage zur Herstellung von Gruppen von Waren zur Bildung von Einheiten gemäß vorliegenden Aufträgen schematisch dargestellt.
Wie daraus ersichtlich ist, sind in dieser Anlage vier Reihen von Stellagen 1 od.dgl. mit diesen zugeordneten Förderbändern 2 vorgesehen. Am förderseitigen Ende der Förderbänder 2 befindet sich eine Querfördereinrichtung 9. Die gesamte Anlage ist in eine Vielzahl von Abschnitten A unterteilt, in welchen sich jeweils ein Kommissionierer befindet, welchem von einem diesem Bereich A zugeordneten Bildschirm 10 die erforderlichen Informationen erteilt werden. Parallel zu den Stellagen 1 sind weitere Speichereinrichtungen 1a vorgesehen, in welchen sich gleichfalls unterschiedliche Güter befinden. Zudem sind in der Anlage noch zusätzliche Speichereinrichtungen 1b vorgesehen, aus welchen die Speichereinrichtungen 1 und 1a nach Bedarf nachgefüllt werden. Oberhalb der Förderbänder 2 befindet sich eine Vielzahl von Behältern 32, welche die Funktion von Zwischenspeichern erfüllen.
Zur Herstellung einer Auftragseinheit, welche aus einer Vielzahl von Gütern besteht, werden über die Bildschirme 10 den in den einzelnen Abschnitten A jeweils befindlichen Kommissionierern diejenigen Güter angezeigt, welche in diesen Bereichen entnommen und in hierfür vorgesehene Behälter 32 abgegeben werden müssen. Sobald von allen Kommissionierern angezeigt wird, daß sie die Aufträge erfüllt haben, werden alle Behälter 32 verschwenkt, wodurch die in diesen enthaltenen Güter 30 auf das jeweils darunter befindliche Förderband 2 übergeben werden. Mittels des Förderbandes 2 werden diese Güter 30 zur 4

Claims (5)

  1. ΑΤ 403 570 Β Querfördereinrichtung 9 bewegt, mittels welcher die Güter 30, welche von allen Förderbändern 2 angefördert werden, gesammelt werden, wodurch die Auftragseinheit gebildet wird. Hierfür kann z.B. mittels der Querfördereinrichtung 9 ein Transportbehälter 91 bewegt werden, in welchen die Waren von den Förderbändern 2 übergeben werden. Mittels einer derartigen Anlage können Auftragseinheiten wesentlich schneller zusammengestellt werden, als dies mittels bekannter Anlagen der Fall ist. Patentansprüche 1. Anlage zur Herstellung von Warengruppen, welche aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Gütern bestehen, mit Vorrichtungen zur Speicherung einer Vielzahl von unterschiedlichen Gütern, mit Zwischenspeichern für mindestens ein Gut, deren Beschickung durch mindestens einen Kommissionierer diesem Kommissionierer durch eine zentrale Recheneinheit anzeigbar ist, und mit einer unterhalb der Zwischenspeicher angeordneten Fördereinrichtung, an welche die in den gleichfalls von der zentralen Recheneinheit gesteuerten Zwischenspeichern befindlichen Güter abgebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daG einer Mehrzahl von ersten Fördereinrichtungen (2) eine an deren Enden befindliche, zu diesen quer ausgerichtete zweite Fördereinrichtung (9) zugeordnet ist, zu welcher diejenigen Güter (30), welche von den Zwischenspeichern (32) unmittelbar auf die ersten Fördereinrichtungen (2) abgegeben wurden, bewegbar sind, wodurch die einzelnen Warengruppen durch Zuförderung der Güter (30) mittels der ersten Fördereinrichtungen (2) zusammenstellbar sind.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß sich die Vorrichtungen zur Speicherung der Güter (30) sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zwischenspeicher (32) befinden.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daG die Zwischenspeicher (32) durch um eine angenähert waagrecht ausgerichtete Achse gelagerte, an einer Seite offene Behälter gebildet sind, durch deren Verdrehung bzw. Verschwenkung die Güter (30) nach unten auf die ersten Fördereinrichtungen (2) abgebbar sind.
  4. 4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daG einer Gruppe von Zwischenspeichern (32) ein gemeinsamer Antrieb (33) zugeordnet ist und daG jedem Zwischenspeicher (32) eine Steuereinrichtung (36) zugeordnet ist, mittels welcher der Antrieb (33) mit dem Zwischenspeicher (32) kuppelbar ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daG der Antrieb (33) ein Band (34), eine Kette od.dgl. aufweist, welches mittels der Steuereinrichtung (36) mit den Zwischenspeichern (32) kuppelbar ist. Hiezu 4 Blatt Zeichnungen 5
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