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Viehstallanlage mit Einrichtungen zum Einbringen und Verteilen von Streu-und Futter- mitteln.
Die Erfindung bezweckt, eine Stallanlage zu schaffen, bei welcher eine möglichst weitgehende Ausschaltung der menschlichen Arbeit erreicht wird. Insbesondere soll das
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gestrebte Zweck wird unter Verwendung bekannter Hilfsmittel, wie endloser Hub- und Förderwerke usw. erreicht.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass in bekannter Weise mit Greifern versehene Förderbänder so angeordnet sind, dass sie mit ihrem oberen Trum oberhalb
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zwischen den Greifern der Förderbänder liegen, dass diese Teile des Gutes mitnehmen.
Unterhalb des unteren, über den Futtorht. mdern Hegenden Trums des untersten Förder- bandes ist ein Hoden mit Klippen angebracht, die ein Verteilen des Gutes auf die ver- schiedenen Futterständor gestatten.
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unterzubringenden Tierart entsprechend hergerichtet, und zwar ist der Raum 1 zur Aufnahme von Schafen, der Raum. zur Aufnahme von Schweinen, der Raum 3 zur Aufnahme von Pferden und endlich der Raum 4 zur Kinstellung von Kühen bestimmt. Oberhalb der Räume 2, 3, 4 befinden sich Bodenräume 5, 6, die zur Aufnahme von Heu bzw. Stroh bestimmt sind.
Am Ende des Stallgebiiudes ist ein endloses Hebewerk 7 an-
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zwar wird das Futter- oder Streumittel mittels eines Zuführungstrichters 8 dem Hebewerk zugeführt. Die Greifer des letzteren erfassen das Gut und befördern es durch Klappen 9, 10, die nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden können, in die Boden-
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und deren oberes Trum oberhalb der Raumdecken 13 bzw. 14 liegt. Durch die Greifer des unterhalb der Decke liegenden, sieh in der Pfeilrichtung bewegenden Trums der Förderbänder wird das Gut über die ganzen Räume verteilt.
Damit die Greifer des oberen
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Trums des Förderbandes 11 beim Füllen des Raumes 5 kein Gut aus dem Raum 6 ent- nehmen, sind oberhalb des oberen Trums des Bandes Stabroste 15 so angeordnet, dass die Zwischenräume zwischen den einzelnen Stäben oberhalb der Greifer des Förderbandes11 und in der Bewegungsrichtung des Bandes liegen. Jeder Stabrost kann mittels einer Winde 16 gehoben und so tief gesenkt werden, dass die Greifer des Förderbandes durch die Zwischenräume der. Roste 15 hindurchtreten und bei der Bewegung des Bandes die untere Schicht des in dem Raum untergebrachten Futter-oder Streugutes mitnehmen. Soll von dem in dem Raum 6 lagernden Gut (z. B.
Heu) ein Teil den Futterplätze zugeführt werden, so wird, falls der Raum 6 gefüllt ist, der dem Hubwerk 7 zunächstgelegene Teil des Stab rostes 15 mittels der Winde 16 herabgelassen und der Antrieb des Förderbandes 13 eingerückt. Die Greifer des letzteren reissen Teile (Heu) aus der unteren
Schicht des Gutes und fuhren sie über die in die punktiert gezeichnete Lage geschwenkte
Klappe 10 dem Hubwerk 7 zu. Das Hubwerk 7 fördert das Gut abwärts, bis es über die Klappe 17 dem Förderband 18 zufällt, welches in ähnlicher Weise ausgebildet und angeordnet ist wie das Förderband 11. Unterhalb des unteren Trums des Förderbandes.
M ist eine mit durch Klappen verschliessbaren Öffnungen 20 versehene Decke 19 vorgesehen, über die das Gut durch die Greifer des Bandes 18 geschoben wird und deren Klappen 20 es ermöglichen, das Gut den einzelnen Futterraufen 21 zuzuführen.
Das in dem Raum 5 lagernde Streugut wird mittels des Förderbandes 18 und
Klappen 27 der Decke 19 den einzelnen Standplätzen der Tiere zugeführt, nachdem oberhalb des oberen Trums des Bandes 18 angeordnete Stabroste 22a gesenkt sind. Die
Zuführung anderer, insbesondere körniger oder breiiger Futtermittel geschieht von dem zur Zubereitung oder Aufbewahrung dieser Futtermittel dienenden Räumen 24, 28 aus durch Rohrleitungen 25, 26, welche mit über den betreffenden Futterstellen 30, 31 an- geordneten Rohren oder Rinnen in Verbindung stehen, in denen Förderschnecken 29 um- laufen, welche das Futter über die einzelnen Futterstellen verteilen, nachdem zu diesen
Futterstellen führende Klappen geöffnet sind. Diese Futterzuführung gehört jedoch nicht zur Erfindung.
Der Antrieb der ganzen Einrichtung geschieht mit Hilfe von Elektromotoren oder sonstigen Antriebsmaschinen unter Vermittlung von Übersetzungsgetrieben usw. und kann durch an sich bei Futtereinrichtungen bekannte Zeitschalter oder dgl. selbsttätig zu be- stimmten Tagesstunden eingerückt werden.