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Österreichische PATENTSCHRIFT Ni. 18668. BERNARD KOHN IN RADAUTZ (BUKOWINA).
Dose zur Einzelausgabe von Zigaretten u. dgl.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Dose mit Deckel, aus welcher die Gegenstände, insbesondere Zigaretten, einzeln zur Ausgabe gelangen. Dies wird dadurch erreicht, dass die hintereinander angeordneten Zigaretten u. dgl. durch Federwirkung gegen den Deckel gedrückt werden, mit dessen Feststellhaken gleichzeitig zwei Arten von Feststellern für die Zigaretten von einem Druck-oder Zugorgan betätigt werden, so dass gleichzeitig mit dem Deckel auch die vorderste Zigarette u. dgl. freigegeben und durch diesen nach aussen geführt, dagegen die nächstfolgende Zigarette festgehalten wird.
Die Zeichnung zeigt eine Dose zur Einzelausgabe von Zigaretten, und zwar in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt nach. A-A der Fig. 1, in Fig. 3 teils in der Vorderansicht und teils im Schnitt und in Fig. 4 im Schnitt nach B-B der Fig. 3.
In der Dose 1 befinden sich die Zigaretten 2 hintereinander und werden durch eine Platte 3 unter Wirkung der Feder 4 gegen den um 5 drehbaren Deckel 6 gedrückt. An der Schmalseite der Dose ist ein Drücker 7 angeordnet, welcher zwei Arten von Feststellorganen 8, 9 für die Zigaretten und den Feststel1haken 10 für den Deckel betätigen kann. Hei dem dargestellten Falle sind die Feststellorgane 8, 9 an beiden Enden der Zigaretten an einem um 11 drehbaren Hebel 12 angeordnet. Die beiden Hebel sind zur Erzielung einer gleichsinnigen Bewegung durch eine Schiene 13 gekuppelt und der eine
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artig ausgebildet.
An der Innenseite des Deckels, beispielsweise an einer Leiste 16, ist eine Vorrichtung zum leichten Festhalten der auszugebenden Zigarette angeordnet, die am besten durch Fangarme 17 aus federndem Draht gebildet wird.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Bei der in Fig. 1 gezeigten Lage der Teile ist die oberste Zigarette durch die Wirkung der Federvorrichtung 3,4 in die Fangarme 17 eingetreten und wird durch die Feststeller an einem weiteren Hochgehen verhindert. Drückt man den Drücker 7, dann werden die Hebel 12 derart verdreht, dass dib Feststeller 8 ausser und die Feststeller 9 in Bereich der Zigaretten gebracht werdeu. Gleichzeitig wird der Feststellhaken 10 für den Deckel durch einen Hebel j ! 2 zurückgedreht und hiednrch der Deckel freigegeben, der nun in seine Offenstellung federt (siehe Mittelstellung in Fig. 3) und hiebei die oberste Zigarette mittelst der Fangarme mitnimmt.
Während dieser Bewegung wird die nächstfolgende Zigarette durch die FoststeIIorgane. 9 festgehalten, die auf die Stirnseite der Zigarette wirken. Lässt man den Drücker 7 los. dann kehren die Feststeller durch die Wirkung einer Feder 18 in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurück und während dieser Zeit kann die nächste Zigarette bis zu den Feststellern 8 hochgehen. und wird beim Schliessen des Deckels von dessen Fangarmen 17 erfasst.
Der Inhalt der Dose wird durch einen Zeiger 19 angezeigt, der auf der Platte be-
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die Platte 3 festgestellt werden kann, wenn man den Zeiger samt derselben derart seitlich verschiebt, dass der Befestigungszapfen des Zeigers in diesen Schlitz eintritt.