AT18543B - Verfahren zum Kochen von trocknenden Ölen für Zwecke der Lack- und Firnis-Fabrikation. - Google Patents

Verfahren zum Kochen von trocknenden Ölen für Zwecke der Lack- und Firnis-Fabrikation.

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AT18543B
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paint
drying oils
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boiling drying
oils
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Wladislaus Leppert
Moses Rogovin
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Wladislaus Leppert
Moses Rogovin
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nrm   18543. WLADISLAUS LEPPERT IN WARSCHAU UND MOSES ROGOVIN
IN WIEN. 
 EMI1.1 
 



   DasbisherüblicheKochendertrocknendenÖlefürsichalleinodermitHarzen, Gummiharzen oder sonstigen Stoffen für Zwecke der Lack-und Firnis-Fabrikation geschieht   bekanntlich mit Hinblick auf   die allgemein   verbreitete Annahm'',   dass der Verdickungsvorgang der genannten Öle   bezw.   ihre Umwandlung in Firnisse auf einem Oxydations-   prozess beruht,   stets unter Luftzutritt.

   Dieses   Kochverfahren   ist jedoch mit wesentlichen Nachteilen verbunden, insofern   bei demselben zumeist Dunkolfärbungen   des behandelten 
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 zu verarbeitende Öl   vor dem Kochen   von   vorhandenen schleimigen Substanzen   und Eiweiss- stoffen in   beHebiger bekannter Weise zu befreien und es   dann in einem luftdicht ver-   schHcssbaren     Gefäss   (Kessel oder Blase), welches durch ein Abzugsrohr für die sich ent- wickelnden Dämpfe mit einer Kühlvorrichtung zum Kondensieren der letzteren in Ver- bindung steht, unter Vakuum zu erhitzen, wobei mit Hinblick darauf, dass die meisten trocknenden Öle Gemische von verschiedenen Glyzeriden sind, die Temperatur langsam und stufenweise erhöht werden muss.

   So ist beispielsweise beim Kochen von aus den Glyzeriden der Leinölsäure, Linolsäure und Linolensäure bestehenden Leinöl für sich allein oder   @ im Gemisch mit Harzen   u. s. w. das   Öl zuerst etwa -1 Stunde hindurch   bei einer 

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 Temperatur von   150-1800   C, sodann durch eine Stunde bei einer solchen von 220-2500 C zu erhalten und schliesslich langsam bis auf   300-3100   C zu erhitzen   bezw,   bei der letztgenannten Temperatur, entsprechend der jeweilig gewünschten Konsistenz dos herzustellenden Produktes, längere Zeit zu erhalten. Die angegebenen Temperaturen beziehen sich auf das Arbeiten unter stark vermindertem Druck. 



   Die Beseitigung der Destillate   bezw.   Dämpfe kann aber auch bei verhältnismässig wenig vermindertem Druck oder selbst bei erhöhtem Druck, und zwar unter Zuhilfenahme eines durch das   Kochgefäss   zu leitenden Stromes von indifferenten Gasen oder überhitztem 
 EMI2.1 
 des Erhitzens bilden, so ist es zweckmässig, die erste Phase des Kochprozesses, d. h. das Erhitzen des Öles auf   150-1800   C in emaillierten Gefässen unter normalem oder vermindertem Druck durchzuführen, bis das Schäumen und das Entweichen der Dämpfe   aufhört.   Die weitere Durchführung des Kochprozesses kann dann in kupfernen Gefässen erfolgen. 



   Das im vorstehenden gekennzeichnete   Kochverfahren   eignet sich für alle trocknenden Öle sowohl zur Herstellung von Standölen, Ölfarben, Buch-, Steindruck-, Wachstuch-und Linoleum-Firnissen, als auch zur Herstellung der verschiedenartigen ölhaltigen Lacke und Firnisse, die aus trocknenden Ölen im Gemisch mit Harzen, Gummiharzen und sonstigen in der Lackfabrikation verwendbaren Stoffen bereitet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Kochen von trocknenden Ölen für sich allein oder in Gemisch mit Harzen, Gummiharzen u. dgl. bei   Luftabschluss,   dadurch gekennzeichnet, dass die sich entwickelnden Dämpfe sofort abgesogen oder abgeleitet werden. 



   2. Eine Ausführungsform des unter 1 beschriebenen Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dass das Kochen der genannten Öle unter Anwendung eines Vakuums stattfindet. 

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Claims (1)

  1. 3. Eine Ausführungsform des unter 1 beschriebenen Verfahrens, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Kochen der genannten Öle unter gleichzeitigem Hindurchleiten eines Stromes von indifferenten Gasen oder überhitzten Dämpfen durch das Kochgefäss erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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