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Österreichische PATENTSCHRIFT Nu 18363. LOUIS STREULI IN ZÜRICH.
Seiltransportbahn.
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bagel an ihren unteren Enden durch Zwischenglieder miteinander verbunden sind und mit den oberen Enden nur lose am Förderseil hängen, so dass beim Auftreffen eines Bügels auf einen Scheiben arm der Bügel nachgeben kann, um aber sofort seine frühere Stellung unter dem Einnuss des Gewichtes des am unteren Bügelende hängenden Warenträgers und
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in heispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht und zeigt Fig. l dieselbe in Ansicht und Fig. 2 im Grundriss, während Fig. 3 einen Bestandteil der Transportbahn in anderer Ausführung zeigt und Fig. 4 bis 7 DetailsderTransportbahningrösseremMassstabedarstellen.
1 bezeichnet ein endloses Förderseil, das je nach Bedürfnis beliebig herumgeführt
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liegend angeordnete Sternschcibe 2 gelagert ist und in gewissen Abständen voneinander entfernt zwischen diesen Sternscheiben befestigte, horizontal gelagerte Tragrollen 3 angeordnet sind, auf welchen das Förderseil 1 aufliegt. Die eine der Stern scheiben 2 dient als Antriebsscheibe und wird zu diesem Zwecke durch eine geeignete Vorrichtung in Drehung versetzt. An dem Fördersoil 1. in gewissen Abständen voneinander entfernt, sind Aufhänge-
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ist.
Mit den zwischen den Gabelschenkelt. der unteren Bügelenden befindlichen Teilen des Yerbindungsseilos 7 sind je die zusammenlaufenden Enden von zwei, im übrigen parallelen, nach unten hängenden Seilen 8 verbunden, welche zusammen mit an den Seilen 8 befestigten Querstäben 9 einen Warenträger bilden ; die Querstäbe 9 liegen in verschiedenen
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Warenträger sind durch Glieder 11 miteinander verbunden, wobei diese Glieder z. B. durch Gelenkstangen oder durch Seilstücke gebildet sein können. Auf diese Weise wird ein ganzes zusammenhängendes Transportnotz gebildet, an welchem die Transportgegenstände
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eines Tritgers ein eine Zementplatte tragendes Rähmchen 10 angehängt.
Die Sternscheiben 2 besitzen radial angeordnete Arme 13 mit gabelförmig ausgebildeten Enden, durch welche das Seil 1 geführt bezw. getragen wird, wobei der untere Gabe ! schenkel jedes Armes schräg nach unten abgebogen ist, zum Zwecke, das auf-
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sind von stark sitzwinkliger Form, um durch Einkeilen des Seiles in den Gabeln das Mitnehmen desselben zu ermöglichen. Die Gabelenden der Arme 13 sind beiderseits nach
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treffen der Bügel gegen die Gabelenden ein Einkeilen stattfinden kann, Der Ansatz 15 kommt, wie in Fig. 4 und 5 angegeben ist, dann zur Wirkung, wenn bei einer Richtungs- änderung das netzartige Gebilde einen auaspringenden Winkel bildet.
Der Ansatz la würde dann zur Wirkung kommen (Fig. 6 und 7), wenn bei einer Richtungsänderung das netzartige Gebilde einen einspringenden Winkel bildet, wobei dann der Rücken des Bügels gegen die Sternscheibe gekehrt ist. Beim Auftreffen eines Auihftngebügeis auf einen Arm einer Sternscheibe wird, da der Bügel lose am Seil 1 hängt, das obere Kugelende nach der einen oder anderen Richtung nachgeben können, um Platz für den Durchtritt des Scheibenarmes zu machen ; dabei wird der Bügel, da die unteren Bügelenden alle miteinander verbunden sind, eine schräge Lage einnehmen, um aber in seine frühere senkrechte Lage sofort wieder unter dem Einfluss des Gewichtes des am unteren Ende des Bügels hängenden Warenträgers zurückzukehren.
Das zu transportierende Gut wird an einem bestimmten Orte auf die nacheinander folgenden einzelnen Träger des sich in geschlossener Linio vorwärts bewegenden Transportnetzes gelegt und durch dieses an seinen Bestimmungsort gebracht, wo das Gut wieder weggenommen wird. Da die Träger beliebig lang gemacht werden können, ist es auch ermöglicht, dieselben zugleich von zwei übereinander liegenden Räumen aus benützen zu können, wobei die oberen Teile derselben von einem oberen
Raume und die unteren Teile der Träger von einem unter dem ersteren befindlichen Raume aus beladen werden können. Die Träger können auch die in Fig. 3 dargestellte
Bauart haben, wobei anstatt der Querstäbe 9 übereinander liegende Brettchen 12 angeordnet sind, welche durch vier Seile 8 zusammengehalten sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Seiltransportbahn mit unter Vermittlung von Aufhängebügeln an einem endlosen, über Sternscheiben geführten Förderseil aufgehängten Warenträgern, dadurch gekennzeichnet. dass die Aufhängebügel an ihren unteren Enden durch Zwischenglieder miteinander ver- bunden sind und mit den oberen Enden nur lose am Förderseil hängen, so dass beim
Auftreffen eines Bügels auf einen Scheibenarm der Bügel nachgeben kann, um aber sofort seine frühere Stellung unter dem Einfluss des Gewichtes des am unteren Bügelendo hängenden Warenträgers und der Verbindungen zwischen den unteren Bügelenden wieder einzunehmen.