DE33685C - Neuerung an Magazinbahnen - Google Patents
Neuerung an MagazinbahnenInfo
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- DE33685C DE33685C DENDAT33685D DE33685DA DE33685C DE 33685 C DE33685 C DE 33685C DE NDAT33685 D DENDAT33685 D DE NDAT33685D DE 33685D A DE33685D A DE 33685DA DE 33685 C DE33685 C DE 33685C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G9/00—Apparatus for assisting manual handling having suspended load-carriers movable by hand or gravity
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Warehouses Or Storage Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein GeId-Transportirsystem
für gröfsere Geschäfte u. dergl., bei welchen Systemen eine geneigte Bahn, welche ich den »Hinweg« nenne, verwendet
wird, um rollende, kugelförmige Cassaträger von den verschiedenen Verkaufsplätzen der
Ladentische aus nach der Casse zu leiten und eine in entgegengesetztem Sinne geneigte Bahn,
welche ich den »Rückweg« nenne, um die Geldträger von der Casse aus nach den verschiedenen
Tischen zurück zu befördern.
A, Fig. i, ist ein Hinweg mit erhöhtem stationären Weg b am äufseren Ende, auf welchen
der Träger E in Form einer Hohlkugel vom Elevator D aus gelangt.
Empfangsstellen C1, die um 45° abgebogen
sind, werden an den erforderlichen Stellen angeordnet, um die kugelförmigen Träger von
der Seite des Hauptweges aus aufzunehmen.
Die kegelförmigen Träger werden vom Cassirer mittelst des Rückweges B an die verschiedenen
Ladentische zurückgesandt.
Die Bahn -B ist an den Empfangsstellen mit kreisförmigen Oeffnungen IP versehen.
Die kugelförmigen Träger sind von verschiedener Gröfse und werden die gröfseren
Träger für die entferntesten Stellen gewählt.
Die Gröfse der Oeffnungen IP der Bahn
entspricht der Gröfse des betreffenden kugelförmigen Trägers.
Beim Zurückrollen auf der Bahn B wird der Träger E z. B. über die Oeffhung /
hinweglaufen, jedoch durch die Oeffnung Z1
fallen.
Die Schienen des Rückweges B sind auf jeder Seite der Oeffnungen, über welche die
Träger rollen, ausgekehlt, wie bei a, Fig. 2 und 7, dargestellt, um die Kanten der Oeffnungen
zu entfernen und einen fortlaufenden Weg für die Träger zu bilden.
Unterhalb jeder der kreisförmigen Oeffnungen befindet sich eine kurze Bahn /, welche an
der unteren Seite des Rückweges B und parallel zu derselben herabhängt.
Die Träger fallen durch die Oeffnungen II1
auf das eine Ende der Bahn / und laufen von hier aus nach den Körben K, welche
durch die um die Trommel K1 laufenden Schnüre gegen die Unterfläche der Bahn / gehalten
werden.
Die Trommeln K1 sind an den Schienen der Bahn B befestigt und werden mittelst
Spiralfedern bewegt.
Zwischen den Schienen und der Bahn / und unmittelbar über dem Korb K befindet
sich ein Kipprahmen, bestehend aus einem rechtwinkligen Rahmen K'2 von solcher Gröfse,
dafs die Träger in die Körbe fallen können.
Der Rahmen ist mit hervorstehender Stange K3, die auf dem Korb ruht und als Belastung
dient, versehen, so dafs, wenn der Korb, wie in Fig. 1 dargestellt, bei einer
Station nach unten gezogen ist, die belastete Seite des Kipprahmens K'2 fällt und die entgegengesetzte
Seite so über den Weg J hebt, dafs jeder auf der Bahn / laufende Träger angehalten
wird.
Nach dem Hochziehen des Korbes K durch die Windetrommel wird der Kipprahmen K2
in gleiches Niveau mit dem Weg J zurückgedreht, so dafs die Träger in den Korb K
einlaufen können. Ein hervorstehender Zapfen in einer der Schienen oder eine Schnur K^
zum Verbinden des Weges J mit dem Arm ΚΆ
kann verwendet werden, um das Vibriren des Kipprahmens zu verhindern.
Es können verschiedene Träger bei einer einzigen Station zur Verwendung kommen und
dienen die Wege J und Kipprahmen K2 dazu
, um einen durch die Oeffnungen der Bahn B fallenden Träger aufzufangen, wenn
die Aufnahmekörbe nach unten gezogen sind.
Werden von dem Hauptrückweg ausgehende Zweigwege angeordnet, so wird die in Fig. 3
gezeigte Weiche angewendet. Dieselbe besteht aus der Zunge C, die auf einer der Schienen
verzapft ist und gegen eine der Schienen des Hauptweges durch die Feder d gehalten wird.
Die Zunge C ist durch die Glieder eg, die
Winkelhebel f und · Radialarme h mit der Säule h J verbunden, die sich in den Lagern
am Schienenweg in der Verticalebene dreht.
Ein auf der Säule h1 angeordneter, vertical
adjustirbarer Arm i ragt horizontal über den Weg und wird durch die Stellschraube i1 in
solche Höhe über dem Weg gehalten, dafs die kleineren Träger, wie z. B. E'2, Fig. 8,
unter dem horizontalen Arm i hinweg kufen und durch die Zunge C nach links dirigirt
werden, während die gröfseren Träger, wie durch punktirte Linie i-, Fig. 3, angegeben,
den Arm i bewegen und die Säule h1 drehen,
und hierdurch und durch die mit der Zunge C verbundenen Mechanismen eine Verstellung der
letzteren in die mit C'2 bezeichnete Stellung bewirken, so dafs die Träger nach rechts abgelenkt
werden.
Die zur Herstellung der Wege oder Rahmen verwendeten Schienen werden mittelst Stangen
j j, Fig. 6, aufgehängt. Diese Stangen laufen durch die Lappen j * der Schienen und
sind mit Stellschrauben j'1 versehen, um ein Adjustiren derselben in verticaler Richtung zuzulassen.
Die oberen Enden der Stangen j laufen durch die Enden eines Joches js und
können durch die Stellschrauben ji in verticaler
Richtung adjustirt werden.
Das Joch ja kann in gleichem Sinne adjustirt
werden und ist an der von der Decke herabhängenden Stange j5 befestigt. Durch
diese Aufhängungsmethode können die Schienen der oberen und unteren Wege in gewünschter
Höhe auf den Stangen j befestigt werden.
Sind diese Schienen zu einander adjustirt, so kann das Joch jB auf der Stange _/°5 angehoben
und in solcher Stellung befestigt werden, dafs die Wege A und B die erforderliche
Neigung besitzen.
Zwischen den Empfangsstationen des Rückweges erhalten die Schienen, die aus einem
Rohrsegment bestehen, den in Fig. 8 gezeigten Querschnitt. Dieselben sind so angeordnet,
dafs die Träger c4 auf der inneren und unteren Kante r laufen, während die entgegengesetzte
Kante 5 nach oben ragt und als Schutz dient, um die Träger am Verlassen
des Weges zu verhindern.
Wo es die Höhe des Rückweges gestattet, werden die Zweigwege tiefer gelegt und ist der
Zweigweg L unterhalb des Hauptweges B angeordnet, so dafs das Ende'!.1 unterhalb einer
Oeffnung 72 ähnlich der in Fig. 2 gezeigten Oeffnung 71 steht, die einen gleichen Durchmesser
mit der des betreffenden Trägers besitzt, während die anderen gröfseren Träger
ungehindert über die Oeffnung P kufen.
Das Ende L1 ist stark geneigt und gegen einen Winkel zum Zweigweg L angeordnet,
um den Lauf des kugelförmigen Trägers zu beschleunigen und den durch das Herunterfallen
des Trägers verursachten Stofs zu vermindern.
In solchen Fällen, wo die Zweigwege so nahe dem Hauptwege angebracht werden
müssen, dafs die geneigte Fläche JL1 nicht zur Verwendung kommen kann, bringe ich eine
Feder L2 an, die auf der unteren Seite des Hauptweges befestigt ist, unter die Oeffnung
im Hauptweg ragt und so viel Spannkraft besitzt, dafs sie den Träger Is5 theilweise
hält.
Diese Feder giebt unter dem Gewicht desselben nach und nimmt die durch die punktirte
Linie gezeigte Stellung ein.
Die Träger bestehen aus zwei Halbkugeln aus Holz, Hartgummi, Papiermasse oder ähnlichem
Material, deren ebene Flächen ausgehöhlt sind, um Metallröhren aufzunehmen, in welchen
das Geld ruht.
Der Betrieb dieser Magazinbahn ist folgender:
Der Verkäufer legt das Geld und die Berechnung in einen der Träger und hebt denselben
durch den Elevator auf den Hinweg, so dafs der Träger nach der Casse läuft. Nach Entfernung des Geldes wird der Träger
auf den Rückweg geführt und gelangt durch correcte Vertheilung der ungleich grofsen Oeffnungen
an den Ausgangsort zurück, fällt durch eine Oeffnung des Rückweges, gelangt
von hier aus auf einen der kurzen Wege J und so zum Korb K, welcher durch den Verkäufer
heruntergezogen werden kann.
Hierauf wird der Korb wieder hochgezogen und durch die Windetrommel gegen den Weg J
gehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einer Magazinbahn die Einrichtung, mit Hülfe deren die Geldbehälter auf ihrem Wege von dem Cassentisch zurück nach den einzelnen Verkaufstischen in die für sie bestimmten Körbe K gelangen, bestehend aus den. verstellbaren Geleisen B, welche mit centralen, nach der Gröfse der Geldbehälter variirenden. Oeffnungen IP versehen sind, und den Fanggeleisen J mit Kipprahmen K2, derart, dafs ein in das Fanggeleise gelangter Geldbehälter durch den Kipprahmen in den Korb K befördert wird, während die folgenden Behälter durch den Rahmen i£2 so lange in dem Geleise J angehalten werden, bis der Korb K entleert ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE33685C true DE33685C (de) |
Family
ID=309640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT33685D Expired - Lifetime DE33685C (de) | Neuerung an Magazinbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE33685C (de) |
-
0
- DE DENDAT33685D patent/DE33685C/de not_active Expired - Lifetime
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