AT18100B - Verfahren zur Herstellung von als Rostschutzmittel dienenden Anstrichfarben aus Bruaunkohlenasche. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von als Rostschutzmittel dienenden Anstrichfarben aus Bruaunkohlenasche.

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  Österreichische 
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NATHANHIRSCHFELDINCHARLOTTENBURG-BERLIN. 



  Verfahren zur Herstellung von als Rostschutzmittel dienenden Anstrichfarben aus
Braunkoh !   ! matche.   
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 Substanzen zuzusetzen, die dann   natürlich,   um die Güte solcher Anstrichfarben nach Möglichkeit zu halten, ebenfalls von grösster Feinheit und geringem spezifischen Gewicht sein müssen, ausserdem   aber keinen Einfluss   auf die Farbe selbst haben dürfen. Auch der Filllstoff muss infolgedessen, genau wie die Farbe selbst, äusserst fein zermahlen werden und diese Notwendigkeit, sowie der Preis des Füllstoffes an sich verursachen es 
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 reinen Farbe viel zu teuer sind. Diese Nachteile der Anstrichfarben zu beseitigen, gleichzeitig aber eine solche zu schaffen, die sehr ausgiebig und so gut haftend ist, dass sie auch als Rostschutzmittel benutzt worden kann, ist Zweck vorliegender Erfindung.

   Zur Lösung dieser Aufgabe war es nötig, einen Füllstoff zu ermitteln, der die bisher angewandten an Billigkeit übertrifft, nicht erst zerkleinert werden braucht und keinen   chemischen Einfluss   auf den reinen Farbstoff auszuüben vermag. 



   Nach zahlreichen Versuchen ist es nun gelungen, diese Aufgabe dadurch zu lösen.   dass man Asche, wie   z. B. Braunkohlenasche durch Sieben von den groben Rückständen befreit, darauf schlemmt, absetzen lässt, trocknet, den reinen Farbstoff hinzusetzt und nun in bekannter Weise mit Öl anreibt. 



   Die so behandelte Asche ist von einer Feinheit, wie solche kaum ein anderes Füll-   material   nach noch so langem, kostspieligem Vermahlen aufweist, sie ist gegen Luft und Witterungseinflüsse   vollständig indifferent,   vermag keinen   einfluss   auf den Farbstoff aus-   zuüben   und so fein verteilt, dass sie ohne weiteres   Vermahlen   eine grosse Deckkraft besitzt. 



  Die neue   Fa,. he ist   um   500/0 rrgiebiger   als andere, mit den gebräuchlichen   Füllstoffen   versehene und bildet auf Eisen   u.''gl.   aufgetragen, einen so dichten und elastischen Überzug, dass der Anstrich weder Blasen noch Risse bekommt und das Metall gegen   Oxydation schützt, also   ein   vorzügliches   Rostschutzmittel bildet. 



   Die durch Sieben und darauf   folgendes Schlemmen gereinigte Asche   der   Braunkohlen   besitzt an sich schon eine erhebliche Deckkraft, welche sie zur Verwendung als Anstrich-   farbe geeignet macht. Diese Deckkraft   der Asche wird durch das   nachstehend     beschriebene   Verfahren wesentlich erhöht. Die Asche wird, nachdem sie durch Abziehen von den gröberen 
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 mittelst Bürste durchgerieben und stellt in diesem Zustande eine Malerfarbe von guter Deckkraft dar. 



   Der Erfolg des Verfahrens besteht darin, dass die Asche durch das Erhitzen mit der 
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 Dichtigkeit bietet die Farbe auch noch den Vorteil, dass sie beim Verreiben mit Firniss nicht zuviel von diesem verschluckt. 



     Dasselbe   Verfahren wird nun auch dazu benutzt, die Asche aufzufärben bezw. zu nuancieren. Hiobei werden an Stelle der Blei- oder Zinksalze solche Salze der Schwermetalle genommen, welche beim Mrhitzon gefärbte Metalloxyde hinterlassen. Geeignet hiefür sind : Eisen-, Chrom-, Mangan-, Kohalt- und Nickelsalze. Von diesen genllgen nur geringe Quantitiiten, um intensive   Färbungen   zu erzeugen und es lässt sich infolgedefssen auf diese Weise eine grosse Mannigfaltigkeit in Farbnuancen erzielen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von als   Rostschutzmittel   dienenden   Anstric1lfarbon   ans Braunkohlenasche, dadurch gekennzeichnet, dass die geschlämmte, noch feuchte Asche mit 2 bis 3%, auf Trockensubstanz berechnet, eines löslichen Blei- oder Zinksalzes gemischt und die Mischung bis zur Zersetzung des Salzes erhitzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, darin bestehend, dass an Stelle der Blei-oder Zinksalzo solcho Salze der Schwermetalle angewendet werden, welche beim Erhitzen gefärbte Metalloxyde hinterlassen.
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