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Österreichische PATENTSCHRIFT Now 16830. OSCAR REV AI IN BUDAPEST.
Gas-und Wasserhahn.
Die Erfindung bezieht sich auf einen vereinigten Gas-und Wasserhahn, bei welchem die Hähne zur Vermeidung von Fehlern bei der Handhabung derart angeordnet sind, dass der Gashahn vor dem Öffnen des Wasserhahnes nicht geöffnet werden kann und umgekehrt, der Wasserhahn vor dem Schliessen des Gashahnes nicht geschlossen werden kann.
Eine Ausführungsform eines der Erfindung gemäss eingerichteten Gas-und Wasserhahnes ist in umstehender Zeichnung ersichtlich, und zwar zeigt Fig. 1 dessen Seitenansicht mit teilweisem Längsschnitte, Fig. 2 dessen Längsschnitt und Fig. 3 dessen Draufsicht.
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einigt. Die Spindel des Wasserhahnes trägt einen Scheibenausschnitt d, der in einem Ausschnitte einer Scheibe e am gleichliegenden Gashahnküken genau eingepasst und darin vcrdrehbar ist. Der Gashahn wird durch diesen Scheibenausschnitt in der Geschlossenstellung festgelegt und kann erst dann geöffnet werden, wenn der Wasserhahn vorher durch Verdrehen seiner Spindel und damit des Scheibenausschnittes geöffnet wurde.
Der Scheibenausschnitt d kann mittelst einer Stellschraube in dem in der Scheibe f befindlichen Schlitz g nach Bedarf verstellt worden. Die Scheibe e des Gashahnkükens ist an ihrer unteren Seite mit einer konzentrisch angeordneten, keilförmigen Rippe/t versehen, deren Stirnfläche bai geschlossener Stellung des Hahnes gegen den Kopf eines unter Federdruck befindlichen Stiftes i anliegt. Der Gashahn kann daher selbst nach Öffnen des Wasserhahnes noch immer nicht geöffnet werden, solange nicht der Stift i soweit hinuntergedrückt wird, dass die Rippe h darüber hinweg gleiten kann.
Nachdem es die Absicht ist, den Gashahn erst dann öffnen zu können, wenn der Brenner bereits aus dem Ofengehäuse herausgeschwenkt wurde, so ist behufs Auslösung des Stiftes i an dem den Brenner tragenden und um den Konus/ drehbaren Gehäuse k eine keilförmige Rippe m angeordnet, welche bei der Drehung des Gehäuses k bezw. Herausschwenken des brenners (im Sinne der Pfeilrichtung) den Stift i soweit niederdrückt, dass nach vollzogener Schwenkung die Rippe h über den Stift i hinweg gedreht, somit der Gashahn geöffnet werden kann. Das Schliessen des Gashahnes ist durch die keilförmige Form der Rippe li ermöglicht.
Der Wasserhahn kann nicht früher geschlossen werden, bevor nicht der Gashahn geschlossen ist, weil der Scheibenausschnitt o ! in jedem anderen Falle durch die Scheibe e an der Drehung verhinderi, ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gas-und Wasserhahn mit einem am Wasserhahnküken angebrachten, in einem Ausschnitt einer Scheibe am gleichliegenden Gashalmkükel1 verdrehbaren Scheibenausschnitt, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheibenausschnitt in einem kreisringförmigen Schlitz einer am Wasserhahnküken angebrachten Scheibe verstellbar ist.
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