AT16785B - Taschentintenzeug. - Google Patents

Taschentintenzeug.

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AT16785B
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Austria
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plate
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Wilhelm Gruenwald
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Wilhelm Gruenwald
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   16785. WILHELM GRÜNWALD IN WIEN. 



    T 88chentlntenzeug.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Taschentintenzeug, welches aus gepressten und gestanzten Bestandteilen zusammengesetzt ist, die durch einfaches Ineinanderstecken und Umbiegen miteinander verbunden sind, so dass jedwede Lötverbindung entfallen kann. 



   Beiliegende Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand, u. zw. zeigt Fig. 1 den inneren   tüllenartigen,   zur Aufnahme des   Tintenbehälters   dienenden Becher mit ge- öffnetem Deckel in Draufsicht. Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung der unterhalb des Bechers angeordneten, die federnden Verschlusshaken für die Deckel und die das Aufklappen des   äusseren   Deckels bewirkende Feder tragenden Einlagplatte. Fig. 3 zeigt eine Rückansicht des teilweise zusammengesetzten Tintenzeuges. Die Fig. 4 und 6 sind perspektivische Ansichten des Deckelscharniers und der Bodenplatte ; Fig. 5 zeigt den Mantel des Tintenzeuges im Schnitt und Fig. 7 ist ein Querschnitt durch das zusammengesetzte gebrauchsfertige Tintenzeug. 



   Der zur Aufnahme des   Tintenbehä1ters   a dienende, durch Stanzen hergestellte Becher b besitzt einen ringförmigen, am Umfang senkrecht abgebogenen Rand c, in welchem Ausschnitte   ('1,   c2 und ca vorhanden sind ; gegenüber einem dieser Ausschnitte   c2   ist an der Innenseite des Becherrandes eine   muldenförmige Vertiefung   eingedrückt, welche den Scharnierstift für den   gepressten   inneren Deckel d aufnimmt, welcher Stift durch die Scharnieröse des Deckels und durch Löcher in der die genannte Vertiefung begrenzenden
Landung gesteckt ist, so dass diese   Schamierverbindung   ohne jede Lötung hergestellt werden kann.

   Der Becher b besitzt in seinem Boden zwei Schlitze e und kann mit der in Fig. 2 dargestellten, ebensolche Schlitze e besitzenden   Platte./',   welche mittels ausgestanzter und aufgebogener Lappen die federnden   Verschlusshaken fl,   für den inneren Deckel d und den äusseren Deckel   9   sowie die das Aufklappen des letzteren bewirkende Feder   j3   fest- hält, dadurch zusammengehalten werden, dass die   Federn fl, f2 und f3   durch die Aus-   schnitte c1, c2 und c3 hindurchgesteckt werden.

   Das Scharnier für den äusseren Deckel q wird mit Hilfe eines Scharnierläppchens h (Fig. 4) hergestellt, dessen Öse von unten durch   den Ausschnitt c3 hindurch gesteckt wird, so dass die beiden seitlich der Öse abstehenden   Flügel h1 dos Läppchens   an der Unterseite des   Becherrandes   c anliegen (Fig. 3), wobei das   Läppchen   durch die   Feder j3,   welche gleichzeitig dazu dient, den Deckel   9   auf- zuklappen und geöffnet zu halten, an den nach aussen liegenden Rand des Ausschnittes c3 gedrückt wird.

   Durch Abbiegen der   beiden Flügel hl   und des zwischen denselben liegenden
Mittelteiles des Läppchens h nach entgegengesetzten Seiten wird das Scharnier innerhalb des   abgebogenen Becherrandes iestgehalten   bezw. der äussere Deckel gegen Verschiebungen mit Bezug auf den Becher gesichert. 



   Die   Feder/1 trägt   einen längs derselben verschiebbaren Druckknopf i, der durch ein
Loch in dem Mantel j hindurchragt, dessen Innendurchmesser etwas grösser ist, als der
Durchmesser der    Platte/,   so dass der Mantel über dieselbe aufgeschoben werden kann. 



   Dieser Mantel passt mit seinem Oberrande in den durch Abbiegen des Becherrandes ge- bildeten Ringraum hinein, während der Unterrand des Mantels in die ebenfalls mit einem aufgebogenen Rande versehene Bodenplatte k des Tintenzeuges eingesetzt. wird. Diese
Platte k ist mit ausgestanzten und aufgebogenen Lappen l versehen, welche bei richtiger
Zusammensetzung durch die Schlitze e der Einlagplatte f und des Becherbodens gehen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Durch Umbiegen dieser Lappen werden alle Teile des   Tintenzenges   zusammengehalten, so dass keinerlei Lötung an irgendoiner Verbindungsstelle erforderlich wird. Gewünschten. falls kann der Mantel mit der Bodenplatte auch in einem Stück hergestellt sein. 
 EMI2.1 
 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.

   Zerlegbares Taschentintenzeug mit Klappdeckel, welches bei Vermeidung jeder Lötung aus   gepressten   und gestanzten Bestandteilen zusammengesetzt ist, die durch Ineinanderstecken und Umbiegen miteinander verbunden und in richtiger gegenseitiger Stellung zusammengehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufnahme des Tintenbehälters dienende, mit einem ringförmigen, am Umfange abgebogenen Rand   (c)   versehene Becher (b) im Boden Schlitze (e) besitzt, durch welche die die einzelnen Bestandteile des Tintenzeuges zusammenhaltenden Lappen   l   der Bodenplatte (k) hindurchgehen, während die Scharniere 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. 2. Taschentintenzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierverbindung mit dem äusseren Deckel (g) mit Hilfe eines Scharnierlappens (h) hergestellt wird, dessen Öse durch einen Ausschnitt e des umgebogenen Randes (c) des den Tintenbehälter aufnehmenden Bechers (b) emporragt, während die beiden seitlichen Flügel 111 dieses Läppchens an der Unterseite des Randes c aufliegen, wobei die zum Aufklappen des äusseren Deckels und zum Festhalten dieses geöffneten Deckels dienende Feder (f3) das Scharnierläppchen an den nach aussen liegenden Rand des Ausschnittes c3 angedrückt hält.
    3. Tintenzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Versclllusshaken für die Deckel ausgebildeten Federn (fl, sowie die Feder/3 an einer Platte (f) befestigt sind und durch Einschieben ihrer Enden in Ausschnitte (cl, c2, c3) des Becherrandes in die richtige Lage mit Bezug auf die Deckel und das Scharnier des äusseren Deckels, unter gleichzeitiger Verbindung der Einlagplatte (f) mit dem Becher (b), gebracht werden können.
    4. Tintenzeug nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Bodenplatte (k) mit ausgestanzten Lappen (1), mit welcher der Mantel (j) ein Stück bildet oder zwischen Becherrand und Bodenplatte eingesetzt wird, welch letztere nach Durchstecken ihrer Lappen durch Schlitze e der Plattef und des Becherbodens und Umbiegen derselben im Innern des Bechers (b) die Bestandteile des Tintenzeuges zusammenhält.
AT16785D 1903-06-09 1903-06-09 Taschentintenzeug. AT16785B (de)

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AT16785B true AT16785B (de) 1904-06-25

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