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Österreichische
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GEBR. KIMMICH, FRANKFURTER ROLLÄDEN-, JALOUSIEN- & WELLBLECHFABRIK iN FRANKFURT A. M.
Selbsttätige Gurtrolle für Rolläden und Jalousien.
Bei der auf der Zeichnung veranschaulichten Vorrichtung wird durch einfaches Ziehen ohne jede Richtungsänderung ein Rolladen oder dgl. bewegt und in jeder beliebigen Lage durch Loslassen des Zuges erhalten.
Fig. I zeigt die Innenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht dazu, Fig. 3 einen Schnitt nach A-B, die Feder herausgenommen gedacht.
Bei allen mit Federn versehenen Gurtrollen lässt sich das Gehäuse, selbst wenn der Laden seine tiefste Stellung schon erreicht, weiterdrehen und die Feder, die ja bestrebt ist, den grösstmöglichen Raum einzunehmen, folgt dieser Drehung. bis schliesslich ein Zustand eintritt, bei dem die Feder, in ihren Enden eingespannt, mit ihrem freien Bogenstück derart gegen die Wand des Gehäuses drückt, dass'ein Bruch der Feder notwendigerweise eintreten muss. Durch folgende Gestaltung des dreh/. zapfens der Gurtrolle ist dieses ausgeschlossen.
Der Zapfen b ist nach seinem einen Ende dem Gehäuse c zu eingefeilt und trägt daselbst ein Hiikchen 11, in welches die Feder m mit ihrem zur Öse ausgebildeten Ende eingreift. Wird die Feder gespannt, so drücken die Windungen etwas nach der Mitte zu aufeinander.
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elliptische Kurve mit ziemlich verschiedenen Durchmessern bilden.
Beim Drehen der Vorrichtung über die Ruhelage der Feder hinaus wird die Öse
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Drucke am Umfange der Windungen auf Entspannung folgen und das Häkchen M verlassen.
Die beiden verschiedenen Durchmesser haben sich annähernd ausgeglichen, die Öse wird jetzt nicht mehr eingreifen können, gleitet vielmehr an dem Häkchen M vorbei ; das Ein-
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Feder auf die beschriebene Weise nur an einem Ende festgehalten ist, ist ein Bruch, wie er früher eintrat, vollkommen ausgeschlossen.
Diese Ausführung dos Zapfens bedingt die im folgenden beschriebene Lagerung des Führungshebels an der Vorrichtung. In einem Rahmen a dreht sich um Bolzen b ein zylindrisches Gehäuse c, das zur Aufnahme des Zugbandes auf seinem Umfange dient, mit
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dem Gehäuseboden c liegt eine Schneckenfeder m, deren eines Ende an der Wand c und deren anderes Ende an dem Bolzen b in vorbeschriebener Weise befestigt ist. Senkrecht über dem Bolzen b befindet sich ein zweiter kleinerer Bolzen t ; der als der eine Angriffs- punkt eines Bremsbandes l und als DRehpunkt eiens Winkelhebels g dient, in dessen Knie ein Stift h für den zweiten Angriffspunkt des um die Walze d gelegten Bremsbandes l angeordnet ist.
Am freien Ende trägt der Winkelhebel g zwei Bolzen i und k, von denen der erstere, als Rolle ausgebildet, ein Gleiten des Zugbandes gestattet, der zweite. k das
Zugband selbst führt.
Die Wirkungsweise der Gurtrolle ist folgende : Der Laden oder die Jalousie seien z. B. niedergelassen und die Feder m gespannt ; zieht man an dem Zugband, das in seiner Lage durch den Hebel y mit dem festanliegenden Bremsband l gehalten ist, nach unten,
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so beschreibt das freie Ende des Hebels 9 einen ganz kleinen Weg, der genügt, das Bremsband zu lösen, so dass die Walze d und mit ihr das Gehäuse c freigegeben wird, worauf die Feder m das Gehäuse c dreht und das Band aufwickelt. Lässt man das letztere los, so bewirkt die Schwere des Ladens durch Anspannen des Bandes ein Zurückdrehen des Hebels 9 um denselben kleinen Weg, und ein Andrücken des Bremsbandes an die Walze d verhindert sofort jede durch die Federspannung verursachte Weiterdrehung des Gehäuses.