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Bremsscharnierband
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-Bremsringen.
Die bisher bekannten Bremsbänder der genannten Art sind überaus kompliziert, dadurch schwer herzustellen, sehr teuer und ausserdem in der
Konstruktion sehr empfindlich. Die Anordnung der Bremseinrichtung ist bei den bekannten Konstruktionen so getroffen, dass die Zusammenstellung der einzelnen Bremsscharnierteile umständlich und daher zeitraubend ist, dass aber insbesondere bei der Montage oder Demontage der Fenster-, Türflügel u. dgl. die ganze Bremseinrichtung gesondert ein-und ausgebaut werden muss. Überdies ist die Bremswirkung bei den bekannten Bremsbändem nicht auf die eigentlichen Bremsflächen beschränkt, sondern wesentliche Bestandteile des Bandes selbst sind an der Aufbringung des nötigen Reibungsmomentes beteiligt, nützen sich dabei selbstverständlich ab und beeinträchtigen dadurch das genaue Einstellen bzw.
das verlässliche Funktionieren der Bremsung an den hiefür eigentlich vorgesehenen Flächen.
Beim erfindungsgemässen Bremsband sind alle genannten technischen Mängel, welche für die Verwendbarkeit dieser Bänder sehr bedeutungsvoll sind, völlig beseitigt, u. zw. dadurch, dass dieses äusserst einfach ausgebildet ist und sich die der Bremsung dienenden Teile, unter Wahrung der leichten Trennbarkeit der Bandhälften, nur an einer der Bandhälften befinden, wobei vor allem dafür gesorgt ist, dass die Reib-bzw. Bremswirkung unter Ausschaltung der eigentlichen Scharnierteile nur von leicht auswechselbaren und billigen Ringteilen aufgebracht wird. Die weiteren Einzelheiten der Erfindung sind im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, wobei die Fig. 1 ein Scharnierband mit Bremsringen im Schnitt, Fig. 2 die kappenförmige Ausbildung der Zentrierringe erkennen lassen.
Gemäss Fig. 1 sind die beiden Scharnierbandhälften 1 und 2 sowie der Unterteil des Bolzens 3 bzw. der Abschlussbolzen 4 mit seiner Splintbefestigung 9 (österreichisches Patent Nr. 163904, Goetz) in an sich bekannter Weise ausgebildet.
Der Bolzenteil weist einen geringeren Durchmesser auf als der innere Hülsendurchmesser, um dessen Reibungsflächen zu verringern und Platz für entsprechend breite Bremsringe zu gewinnen. Die obere und untere büchsenartig abgesetzte Ringscheibe 5 liegt an der Bandhülse an, ist in diese einfach eingeschlagen und dadurch gegen Verdrehung gesichert. Der Fig. 1 ist weiters die Anordnung der Bremsringe 6 aus Bremsbelagstoff od. dgl. zu entnehmen. Von dieser ist die Bremsscheibe 6 zwischen Bolzenbund und Ringscheibe 5, der obere Bremsring 6 zwischen oberer Ringscheibe 5 und der Zwischenscheibe 7 eingespannt, wobei die Zwischenscheibe 7 am Bolzenmehrkant od. dgl. mittels ihres Kantloches gehalten wird und an der Spannmutter 8 anliegt. Die Wirkung des Bremsscharnierbandes geht ohne weiteres aus der Fig. 1 bzw. aus dem bereits Gesagten hervor.
Fig. 2 zeigt die Ausgestaltung der Ringscheibe 5 in Form einer Kappe 11, welche mittels Schlitz 12 die Kante des Bandlappens umgreift und dadurch gegen Verdrehung gesichert ist. Bei dieser Ausführung kann der Durchmesser des Scharnierbolzens 3 dem Innendurchmesser der oberen Bandhülse 1 entsprechen, auf deren Ende je eine Ringscheibenkappe aufgesetzt wird, statt der Ringe 5 gemäss Fig. 1. Diese Ausführung ist somit besonders einfach und reicht in ihrer Bremswirkung in vielen Fällen völlig aus.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bremsscharnierband mit ringförmigen
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Zwischenschaltung einer den im Durchmesser abgesetzten Bolzenteil in der Bandhülse zentrie-
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findlichen Spannmutter (8) zwischen dem Bolzenbund (10) einerseits und einem gegen Drehung gesicherten Zwischenring (7) od. dgl. anderseits, beliebig stark einspannbar ist.
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