<Desc/Clms Page number 1>
Lösbare Verbindung, insbesondere für zerlegbare Möbel u. dgl.
EMI1.1
die Sicherung gegen Axialverschiebung und Verdrehung durch eine einzige Nase e & lgt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Ansicht, Fig. 2 ein lotrechter Querschnitt, Fig. 3 eine Draufsicht und Fig. 4 ein waagrechter Längsschnitt der Verbindung. Die Fig. 5 und 6 zeigen das Verbindungsglied in Ansicht und Draufsicht.
Die zu verbindenden Teilelemente bestehen aus einem äusseren und einem inneren U-förmigen Profilteil 1 bzw. 2, wobei die Verbindung nicht nur eine gegenseitige Verschiebung derselben verhindert, sondern überdies beide Teile in Richtung des Pfeiles der Fig. 4 aneinander drücken soll, so dass die Stege 3, 4 der Teile 1, 2 satt aneinander liegen. Das Verbindungsglied (Fig. 5,6) besteht aus einem zylindrischen Schaft 5, der mit einem Schlitz 6 für einen Schraubenschlüssel und einem Vorsprung 7 versehen ist. Die Schenkel des äusseren Profilteils 1 sind mit Bohrungen versehen, in die der Schaft 5 ohne Spiel passt, während die entsprechenden Bohrungen in den Schenkeln des inneren Profilteiles 2 weiter sind.
In den oberen Schenkeln der Teile 1, 2 sind an diese Bohrungen Schlitze 8 zum Durchtritt des Vorsprunges 7 angeschlossen, so dass das Verbindungsglied J, 7 von oben axial eingeführt werden kann.
Am inneren Profilteil 2 ist eine gekrümmte Fläche 9 ausgebildet, deren Erzeugende parallel zur Achse des Schaftes 5 ist und deren Abstand von dieser Achse im Uhrzeigersinn (Fig. 4) stetig abnimmt. Der Querschnitt dieser Fläche ist somit im Wesen von einer Spirallinie bestimmt.
Wird das in der beschriebenen Weise axial eingeführte Verbindungsglied im Sinne des Uhrzeigers (Fig. 4) verdreht, so gleitet die Umfangsfläche des Vorsprunges 7 mit wachsender Reibung an der Spiralfläche 9. Die Verhältnisse sind derart ausgemittelt, dass nach Verdrehung um etwa 270 die dargestellte Endlage des Vorsprunges 7 erreicht ist, in der dieser gegen die Stege 3, 4 gerichtet ist. Hiebei stützt sich der Vorsprung 7 gegen die
Fläche 9 des Profilteiles 2, der Schaft 5 gegen die Wände der Bohrungen des Profilteiles 1 ab, so dass beide Profilteile wirksam aneinander gepresst werden. Es wird somit eine zur Achse des
Schaftes 5 senkrechte Anpresskraft erzielt, was in jenen Fällen von besonderem Vorteil ist, wo z. B.
Schrauben, welche die Stege 3, 4 durch-
<Desc/Clms Page number 2>
setzen, nicht zulässig oder erwünscht sind, sei es aus Gründen der Schwierigkeit der Montage, sei es, weil Verbindungsmittel, die an der Aussenseite des Steges 3 zutage treten, vermieden werden sollen. Selbstverständlich kann durch entsprechende Anordnung und Ausbildung der Fläche 9 eine beliebige Endstellung des Vorsprunges 7 erreicht werden, so dass die zur Achse des Schaftes 5 senkrechte Anpresskraft je nach Bedarf beliebig gerichtet sein kann.
Im inneren Profilteil 2 ist überdies um die Bohrungen für den Schaft 5 herum eine untere Schraubenfläche 10 und eine zu dieser kongruente obere Schraubenfläche 11 ausgebildet. Diese beiden Schraubenflächen, die sich etwa über einen Winkel von 270 0 erstrecken, nehme'} den Vorsprung 7 zwischen sich auf und bilden eine beiderseitige Führung für denselben. Am Beginn der unteren Schraubenfläche 10 ist eine Stufe 12 vorgesehen. Der Schaft 5 wird axial eingeführt, bis sein Vorsprung 7 auf der unteren Schrauben- fläche 10 aufsitzt, wobei das obere Ende des
Schaftes 5 aus dem äusseren Profil teil 1 heraus- ragt, wie in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet.
Bei Verdrehung im Urzeigersinne (Fig. 4) sinkt der Schaft tiefer, bis er in der Endlage zur Gänze in den Profilteilen 1, 2 versenkt liegt. Umgekehrt wird der Schaft 5 beim Lösen der Verbindung, also bei Verdrehen entgegen dem Uhrzeigersinn, angehoben, so dass er schliesslich herausragt und zwecks Entfernung bequem erfasst werden kann.
Die Lage, in der der Vorsprung 7 unterhalb des Schlitzes 8 liegt, wird hiebei durch Anschlagen des Vorsprunges an die Stufe 12 bestimmt. Unter Umständen kann die untere Schraubenfläche 10 zur Führung genügen, so dass die obere Schraubenfläche 11 wegfallen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lösbare Verbindung, insbesondere für zerlegbare Möbel u. dgl., bei der ein von den zu verbindenden Teilelementen unabhängiger, eine radiale Nase tragender, zylindrischer Schaft in Bohrungen der Teilelemente sitzt und durch Verdrehung in die Verriegelungsstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (7) bei der Verdrehung des Schaftes (5) entlang einer Fläche (9) eines Teilelements gleitet, deren Erzeugende parallel zur Achse des Schaftes liegt und deren Abstand von dieser Achse im Masse der Verdrehung abnimmt.