AT166762B - - Google Patents

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AT166762B
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Description


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  Scherenfaltgitter 
Scherenfaltgitter sind an sich bereits bekannt. 



  Die Erfindung betrifft ein Scherenfaltgitter, welches sich   erfindungsgemäss   von dem bekannten Scherenfaltgitter dadurch unterscheidet, dass es, um möglichst engmaschig zu sein und im zusammengefalteten Zustand wenig Raum einzunehmen, aus wenigstens drei Einzelscherengittern besteht, bei welchen die Verbindungsscharniere abwechselnd auf der inneren und äusseren Gitterseite angeordnet sind und die Gitterstäbe mit ihren Enden in besonders ausgebildeten Führungsschienen geführt sind, so dass durch Verschieben des Scherenfaltgitters nach der Seite ohne besonderes Hinzutun ein Falten bzw. Entfalten desselben stattfindet, während die bekannten Scherenfaltgitter für sich gesondert zusammengeschoben und dann durch besondere Handgriffe gefaltet werden müssen. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Scherenfaltgitters veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Teilstück eines Scherenfaltgitters auseinandergezogen und teilweise zusammengeschoben in Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig.   l ohne   Auflageschiene   19,  
Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie III-III in Fig. 1 jedoch bei zusammengefaltetem Gitter und Fig. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie
IV-IV in Fig. 1. 



   Das Scherenfaltgitter ist aus mehreren Scheren- gittern 1 zusammengesetzt, die durch Scharniere 2 gelenkig miteinander verbunden sind. 



   Die Scherengitter 1 bestehen aus einzelnen   Gitterstäben     3,   welche im vorliegenden Fall aus
Winkeleisen gebildet sind, jedoch auch eine beliebige andere Querschnittform besitzen können. 



   Die   Gitterstäbe   3 sind oben und unten durch längere und kürzere Scherenstäbe 4,4'gelenkig miteinander verbunden. Die längeren Scheren- stäbe 4 sind in ihrer Längsmitte und die End- glieder der kürzeren Scherenstäbe 4'an ihren
Enden durch ortfeste Nietbolzen 5 mit den
Gitterstäben 3 verbunden, wodurch diese mit den
Scheren und untereinander einen festen Zu- sammenhalt erhalten und die Starrheit des
Gesamtgitters erhöht wird. Die Nietbolzen 5' bilden reine Gelenkbolzen für die Scherenstäbe, während die übrigen Nietbolzen   5",   welche die
Enden der Scherenstäbe mit den Gitterstäben verbinden, in Schlitzen 6 derselben gleiten. Die
Schlitze 6 sind nach aussen durch Schutzleisten 7 abgedeckt, durch welche die Nietbolzen   5/1 vor   Beschädigung bewahrt werden.

   Ausserdem wird durch die Leisten 7 die durch die Schlitze 6 bedingte   Schwächung   der Gitterstäbe wieder aufgehoben. Das Scherenfaltgitter w. ist an den Längsenden des einen Gitterstabes seines Endscherengitters je einen Bolzen 8 auf, mittels welchem das Endscherengitter in zwei Führungsschienen   9, 10   verschwenkbar gelagert ist. 



   Die beiden Führungsschienen   9,   10 sind von U-förmigem Querschnitt. Zwischen den Schenkeln der oberen Führungsschiene 9 und den Schenkeln 11, 12 der unteren Führungsschiene 10 sind die Gitterstäbe mit ihren Enden beweglich geführt. Bei dieser Führung können die Scherengitter in auseinandergezogenem Zustande um ihre Scharniere nicht durchgedrückt werden. 



  Der Schenkel 12 der unteren Führungsschiene ist zweckmässig noch etwas breiter als der andere 11 und dient als Laufbahn für Laufrollen   13,   mittels welchen das Scherenfaltgitter auf der unteren Schiene 10 aufruht. Der Schenkel 11 der unteren
U-Schiene 10 endigt in eine Zunge 14. Diese ist durch ein Scharnier 15 an den Schenkel 11 der
U-Schiene 10 verschwenkbar befestigt und bildet eine Art Weiche. Der gleiche Schenkel der oberen
U-förmigen Führungsschiene 9 geht an der
Stelle über der Weiche 14 in eine gekrümmte
Leitschiene 16 über, welche mit dem anderen
Schenkel dieser U-Schiene verbunden ist und einen Rahmen 17 begrenzt. Die Leitschiene 16 bzw. der Rahmen 17 und die Weiche 14 er- möglichen es, dass beim Zusammenschieben des
Gitters dieses auch gefaltet wird.

   Damit die
Weiche 14 bei auseinandergezogenem Scheren- faltgitter mit dem Schenkel 11 der Führungs- schiene 10 ein starres Ganzes zwecks Führung der Gitterstäbe bildet, ist an einem bestimmten, zweckmässig dem zweiten Gitterstab des End- scherengitters ein Finger 18 angeordnet, welcher die Weiche 14 von aussen umgreift und dadurch verhindert, dass diese sich aus ihrer Führungs- stellung verschwenkt. Die untere Führungs- schiene 10 ist zweckmässig an einer in der Fenster- öffnung versenkt angeordneten Auflageschiene 19 mittels Zapfen 20 abhebbar befestigt, damit bei unbenütztem Gitter keine vorstehenden Teile in der   Fensteröffnung   vorhanden sind. 



   Beim Zusammenschieben des Scherenfaltgitters bewegen sich zunächst die einzelnen Scheren- 

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 gitter zusammen, worauf sie im Bereiche der   Leitschiene ,   bzw. der Weiche 14 nacheinander um ihre Scharniere   2 so   weit verschwenkt werden, bis die in Fig. 3 gezeigte Endstellung erreicht ist. 



  In dieser Faltstellung nimmt das Gitter einen verhältnismässig sehr kleinen Raum ein. Kurz bevor das Endscherengitter zusammengeschoben ist, gleitet der   Finger   von der Weiche 14 ab, und diese kann beim nachfolgenden Zusammenfalten der Teilgitter unbehindert ausschwenken.   Be1   der beschriebenen Gitterkonstruktion wird durch die Verwendung einfacher und nicht wie bisher doppelter Gitterstäbe 3 eine grosse Ersparnis an Material und Fertigungsarbeit erzielt. 



   Diese Vorteile werden noch dadurch erhöht, dass die Scherenstäbe 4,4'ohne Verwendung von Zwischenteilen unmittelbar an den GitterstÅaben 3 angebracht sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Scherenfaltgitter, dadurch gekennzeichnet, dass es aus drei oder mehreren Einzelscherengittern   (1)   besteht, deren Verbindungsscharniere   (2)   abwechselnd auf der äusseren und inneren Gitterseite vorgesehen und deren Gitterstäbe mit ihren Enden in besonders ausgebildeten Führungsschienen (9, 10) geführt sind, so dass ein selbsttätiges Falten (Entfalten) beim Bewegen des Scherengitters nach der Seite hin stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Scherenfaltgitter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Gitterstäbe in Schienen von U-förmigem Querschnitt geführt sind, wodurch ein Bewegen der Einzelgitter um die Scharniere bei auseinandergezogenem Gesamtgitter ausgeschlossen ist.
    3. Scherenfaltgitter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des einen Schenkels zweckmässig der oberen Führungsschiene (9) in eine gekrümmte Leitschiene (16) ubergeht, während das Ende des korrespon- dierenden Schenkels (11) der anderen, zweck- mässig der unteren Führungsschiene (10) eine verschwenkbare Weiche (14) bildet, wodurch das Zusammenfalten des Gitters ermöglicht wird.
    4. Scherenfaltgitter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schenkel (12) der unteren Führungsschiene (10) als Laufbahn für das mit Laufrollen (13) versehene Gitter dient.
    5. Scherenfaltgitter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auseinanderziehen des Endscherengitters ein an demselben angeordneter Finger (18) die Weiche (14) umfasst, so dass diese einen Fortsatz des einen Schenkels (11) der unteren U-förmigen Führungsschiene (10, bildet.
    6. Scherenfaltgitter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei den aus einfachen GitterstSben bestehenden Einzelgittern (1) die Scheren aus längeren (4) und kürzeren Scherenstäben (4') bestehen, wobei jie längeren Scherenstäbe in ihrer Längsmitte durch ortsfeste Nietbolzen (5) unmittelbar mit den Gitterstäbe gelenkig verbunden sind, wodurch die Starrheit des Gitters erhöht wird.
    7. Scherenfaltgitter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleit- EMI2.1 durch die Führungsschlitze (6) verursachte Schwächung der Gitterstäbe behoben und die Gelenkbolzen gegen eventuelle Beschädigung gesichert sind.
    8. Scherenfaltgitter nach den Ansprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gekrümmte Leitschiene (16) der im Querschnitt U-förmigen oberen Führungsschiene (9) einen in sich geschlossenen Rahmen bildet.
    9. Scherenfaltgitter nach den Ansprüchen l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Führungsschiene (10) an einer von der Grundfläche der zu verschliessenden Öffnung sich nicht abhebenden Auflageschiene (19) leicht abnehmbar befestigt ist.
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