AT166729B - Polsterung für in Schlafmöbel umwandelbare Sitzmöbel - Google Patents
Polsterung für in Schlafmöbel umwandelbare SitzmöbelInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Polsterung für in Schlafmöbel umwandelbare Sitzmöbel Die Erfindung hat eine Polsterung für in ein Schlafmöbel verwandelbares Sitzmöbel zum Gegenstand, deren Sitz-und LiegepGLter auf zwei Seiten eines ihnen gemeinsamen Tragrahmens befestigt sind. Bei den bekannten Polsterungen dieser Art stützen sich die Stahlfedern des Sitzpolsters und des Liegepolsters zum Grossteil unmittelbar einander ab, so dass bei der Belastung des einen Polsters dessen Durchfederung je nach dem Ausmass des Belastungsdruckes auf den anderen Polster übertragen wird. Hiedurch wird die Bespannung d. h. der Stoff und die Haftfäden einer sich ständig wiederholenden Überbeanspruchung unterworfen. Die Folge davon ist, dass Stoff und Haftfäden bald zerreissen und schon nach verhältnismässig kurzer Benützungsdauer eine vollständige Wiederherstellung der Polsterung verlangen. Zur Beseitigung dieses Übelstandes wird gemäss der Erfindung ein Flachsitz-und ein Liegepolster in einem solchen Abstand voneinander am gemeinsamen Tragrahmen angebracht, dass jeder der beiden Polster ohne Beeinflussung des anderen unter dem Belastungsdruck des Ruhenden voll durchfedern kann. Bei dieser Anordnung werden mit Vorzug an sich bekannte Federsterne verwendet, welche für sich ein wenig Bauhöhe beanspruchen und daher eine niedrige Polsterung des Sitzes und eine grösstmögliche Durchfederung derselben gewährleisten. Für in ein Ruhebett verwandelbare Polster- bänke werden Liegepolster im Ausmass der ganzen Bettlänge und halben Bettbreite verwendet. Gemäss der Erfindung werden derartige mit einer Flachsitzpolsterung lösbar verbundene Liegepolster auf ihrer Liegefläche mit einem Fassungsrahmen versehen, dessen eine in der Bettmitte zu liegen kommende Längsleiste aus einer elastisch nachgiebigen Zugbespannung her- gestellt ist, so dass der Fassungsrahmen drei starre und eine sozusagen elastische Leiste besitzt. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen veranschau- licht, u. zw. ist eine aus einem Flachsitz-und einem Liegepolster bestehende Polsterkombination im Querschnitt in der Fig. I im normalen un- belasteten Zustand und in Fig. 2 im belasteten Zustand des Flachsitzpolsters veranschaulicht. Die Fig. 3 zeigt einen ladenartig ausgebildeten Tragrahmen in Verbindung mit einem Flach- EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Draht und Zugfedern gebildete Zugbespannung 13 ein-oder mehrfacher Art verbunden sind. Dieser Fassungsrahmen 12 wird in den Liegepolster 7 derart eingearbeitet, dass die durch die Zugspannung gebildete elastische Längsleiste 13 des Rahmens auf der in der Bettmitte zu liegen kommenden Seite sich befindet und unter Be- lastung durchfedern kann. Der Liegepolster 7 kann hiebei mit einer Reihenfederung ausgestattet werden, deren die Liegefläche einsäumende Randfedern wesentlich stärker bemessen sind als die Federn der übrigen innerhalb der von den Randfedern umschlossenen Liegefläche stehenden Federreihen. Diese Massnahme hat den Zweck, dass der Ruhende in der Bettmitte stets die weichere Federung findet und von der Randfederung gegen oie Bettmitte zu abgelenkt wird. Bei Bettbänken mit doppeltbreiter Liegefläche können auch eine oder mehrere Federreihen in der Bettmitte in der Richtung vom Kopfende zum Fussende angeordnet werden, wodurch verhindert wird, dass die Matratze unter dem Körpergewicht der Ruhenden eine einheitliche Grube bildet. In dem Liegepolster ist eine Randleiste 15 in einer Polsterecke eingebaut, so zwar, dass die Leiste durch den Überzug der Polsterung örtlich gebunden ist. Diese Randleiste bildet einen über die ganze Polsterlänge reichenden Anschlag, welcher bei Verwendung des Liegepolsters als Ruckenlehne auf dem Flachsitzpolster 2 zur Auflage kommt. Der Randleiste 15 gegenüber ist am Tragrahmen 1 eine Anschlagleiste 16 angeordnet, welche die Randleiste 15 und damit den ganzen Liegepolster in der Lage als Rückenlehne fixiert. Der obere Teil der Rückenlehne 7 stützt sich an zwei an den Bankseitenwänden 21 innenseitig angebrachten Anschlägen 17 ab. Die Verwendung dieses kombinierten Flachsitz-und Liegepolsters geht aus den Fig. 6 und 7 hervor Das Ausführungsbeispiel zeigt eine Bettbank mit dem Flachsitzpolster 2 in Gebrauchslage. Der Sitzrahmen 1 ist ladenartig ausgebildet und zur Aufnahme der Bettwäsche wie Kopfpolster und Daunendecke bestimmt. Unter dem Tragrahmen 1 der Flachsitzpolsterung befindet sich eine Matratze 20, welche die ganze Bettlänge und etwas mehr als die halbe Bettbreite einnimmt. Stirnseitig wird die Bettbank durch eine Überzugsbespannung 18 abgedeckt, welche vorteilhaft aus dem Überzugstoff der Flachsitzpolsterung 2 besteht und oben am Rande der Polsterung sowie unten bei 19 am Bankboden 24 befestigt ist. Dadurch erhält die Bank ein gefälliges Aussehen und ausserdem werden die Matratze 20 und die Lade des Tragrahmens samt Inhalt nach aussen gedeckt. Wird dieses Sitzmöbel in ein Liegemöbel verwandelt, dann wird vorerst der Liegepolster 7 mittels seiner Schlaufen 25 vom Flachsitz abgehoben. Hierauf wird der Flachsitz 2 um zwei in den Bankseitenwänden 21 drehbar gelagerte Drehzapfen 22 nach vorne aufgeklappt, so dass der Flachsitz 2 mit den Füssen 23 am Fussboden aufruht, mit seinem Polsterüberzug jedoch vom Fussboden entfernt bleibt. Die aus dem Überzug bestehende Vorderwandbespannung 18 hangt in diesem Falle in der Form einer Schlaufe herunter. Nunmehr wird die Liegepolsterung 7 mit der Lehnenseite nach unten in die inzwischen ausgeräumte Lade des Tragrahmens 1 so eingelegt, dass ihre elastisch federnde Zugspannung 13 in die Bettmitte zu liegen kommt. Dadurch ist das Ruhebett fertig vorbereitet zum Überziehen. Es sei ausdrücklich noch darauf hingewiesen, dass die Art dieser kombinierten Flachsitzpolsterung nicht auf die dargestellte Bettbank beschränkt ist, sondern überall dort angewendet werden kann, wo ein Sitz-und ein Liegepolster abwechselnd verwendbar sind. PATENTANSPRÜCHE : 1. Polsterung für in Schlafmöbel umwandelbare Sitzmöbel, deren Sitz-und Liegepolster auf zwei Seiten eines ihnen gemeinsamen Tragrahmens befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachsitz-und der Liegepolster (2, 7) in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, dass die unter dem Belastungsdruck des Ruhenden erfolgende Durchfederung des einen oder anderen der beiden Polster im maximalen Ausmass unabhängig vom anderen jeweils ausser Gebrauch befindlichen Polster erfolgt.
Claims (1)
- 2. Polsterung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Federsterne (3) für den Sitzpolster (2) unmittelbar in der Ebene der einen Rahmenoberfläche angebracht sind.3. Polsterung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftfäden der Polsterung mäanderförmig oder ähnlich in Richtung der Längsachse der Federn (3) geführt und dadurch beim Durchfedern die Federstreckung ohne Schaden mitmachen.4. Polsterung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI2.15. Polsterung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der im Flächenausmass die ganze Bettlänge jedoch nur die halbe Bettbreite einnehmende Liegepolster (7) in der Liegeebene einen Fassungsrahmen (12) besitzt, dessen eine in der Bettmitte befindliche Längsleiste (13) aus einer elastischen, nachgiebigen Zugbespannung besteht.6. Polsterung für den mit Reihenfederung ausgestatteten Liegepolster nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Randreihen der Federreihen des Liegepolsters stärker ausgebildet sind und das Bestreben haben, den Ruhenden gegen die Bettmitte abzudrängen und vom Bettrand abzuhalten.7. Polsterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Doppelbetten eine oder mehrere vom Kopfende bis zum Fussende sich erstreckende Federreihen stärker ausgebildet sind, um ein getrenntes Liegen der Ruhenden zu gewährleisten.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT166729T | 1948-08-11 |
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| AT166729B true AT166729B (de) | 1950-09-11 |
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| AT (1) | AT166729B (de) |
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1948
- 1948-08-11 AT AT166729D patent/AT166729B/de active
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