<Desc/Clms Page number 1>
Glocke mit federndem Klöppel, insbesondere für Fahrräder Die Erfindung bezieht sich auf eine Glocke, leren federnder Klöppel durch einen schwenkbaren Hebel in Schwingung versetzt wird. Bei tinter bekannten Glocke dieser Art sind zwei als Schraubenfedern mit Metallkopf ausgebildete Klöppel an Auslegern des die Glockenschalen tragenden Bolzen befestigt, wogegen das innere Ende des am Bolzens drehbar gelagerten Hebels aufgebogen und mit einer radial einwärts gerich- : eten Warze ausgestattet Ferner ist eine Glocke bekanntgeworden, deren Giockenschale mit zwei federnden Klöppeln drehbar ist, wobei der Befestigungsarm der Glocke das Drehlager trägt und sein freies aufgebogenes Ende als Anschlag für die Klöppel dient.
In beiden Fällen bewegt sich das die Klöppel abbiegende Hebelende zwischen den Klöppelköpfen und dem Rand der Glockenschale vorbei, so dass die Klöppel radial gegen den Achsbolzen abgebogen werden. Die hierbei erzielbare elastische Verformung, die nur von der Form des aufgebogenen Hebelendes abhängt, ist verhältnismässig gering. Ausserdem steht den Klöppeln nur eine sehr begrenzte Schwingungsweite zur Verfügung, weil die Klöppel in ihrer Ruhestellung in einem nur kleinen Abstand von der Glockenschale angeordnet sind. In einer dritten bekannten Ausführungsform einer solchen Glocke bildet der federnde Klöppel den einen Hebelarm des Handhebels, dessen als Metallkugel ausgebildetes inneres Ende beim Schwenken des Hebels gegen einen die Glockenschale tragenden Bolzen stösst und von diesem dann gegen die Glockenschale ausschlägt.
Auch diese Anordnung des Klöppels ist nachteilig, weil durch das Führen des Handhebels mit den Fingern das Schwingungsvermögen des Klöppels beeinträchtigt wird.
Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Glocke sind die genannten Mängel der bekannten Einrichtungen vermieden, indem die Schwingungsebene des Klöppels annähernd senkrecht zu der durch den Achsbolzen und den in Ruhelage befindlichen Klöppel verlaufenden Ebene liegt und das auf den Klöppel einwirkende Hebelende in Schwingungsrichtung seitlich am Klöppelkopf anliegt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Glocke, als Fahrradglocke MgeanJt, veranschaulicht. Es zeigen Fig. l einen Teillängsschnitt durch die Glocke, die Figuren 2 und 3 verschiedene Befestigungsarten des Klöppels
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
Richtung, wobei der Klöppel nach beiden Richtungen weit ausschwingen kann.
Die Befestigung des Klöppels a am Glockengehäuse c erweist sich gleichfalls als vorteilhaft, weil dadurch auch bei längerem Gebrauch ein Verrücken des Klöppels gegenüber dem Hebel d vermieden ist, was bei zentraler Befestigung des Klöppels mittels eines am Achsbolzen festgeklemmten Auslegers nicht mit Sicherheit verhindert werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Glocke mit federndem Klöppel, insbesondere für Fahrräder, bei welcher der Klöppel durch einen an dem die Glockenschale tragenden Achsbolzen drehbar gelagerten Hebel in Schwingungen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungsebene des Klöppels (a) annähernd senkrecht zu der durch den Achsbolzen (f) und den in Ruhelage befindlichen Klöppel (a) verlaufenden Ebene liegt und das auf den Klöppel (a) einwirkende Hebelende ausschliesslich in Schwingungsrichtung seitlich am Klöppelkopf anliegt.