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Kontaktanordnung zum Verhüten von Kontaktschweissungen bei Installations-Selbst- schaltern u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Kontaktanordnung zum Verhüten von Kontaktschweissungen, wie sie z. B. bei Intallations-Selbstschaltern bei grossen Abschaltleistungen auftreten.
Bei solchen Schaltern ist es bereits bekannt, zwei feststehende Kontakte und eine bewegliche Kontaktbrücke in einem quer zu dieser gerichteten Blasfeld anzuordnen. Um bei solchen Schaltern zum Verhüten von Kontaktschweissungen einen möglichst hohen Kontaktdruck zu erzielen, erhält die bewegliche Kontaktbrücke eine erhebliche, quer zum Blasfeld gerichtete Längserstreckung, während sich die grösste Stärke des Blasfeldes über den Bereich der Kontaktbrücke unterhalb derselben erstreckt. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, dass der normale Kontaktdruck verhältnismässig klein sein kann, da der durch die elektrodynamischen Kräfte zusätzlich erhöhte Kontaktdruck nur im Befehlsfalle auftritt, nämlich nur dann, wenn der Schalter mit einem grösseren Kurzschlussstrom beaufschlagt wird.
Es zeigen in der Zeichnung : Fig. 1 eine Ansicht der Schalteranordnung, Fig. 2 ein normales Aus- führungsbeispiel und Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung.
In Fig. l ist eine Anordnung der Kontakte dargestellt, wie sie beispielsweise bei Installations-
Selbstschaltern vorkommt. Die obere Kontakt- traverse l überbrückt die beiden unteren Zuführungskontakte 2, die infolge ihrer Form dem
Druck der Kontakttraverse 1 etwas nachgeben können. Mit I ist die Stromrichtung durch den
Schalter angedeutet. M ist das Blasfeldzentrum und die Richtung B gibt die Richtung des Blas- feldes an. Mit M als Nullpunkt ist ferner in Fig 1 ein Koordinatensystem angedeutet. Es ist ersicht- lich, dass nur die z-Komponente des Blasfeldes, d. h. die Blasfeldkomponente parallel zur Blas- spulenachse in der hier allein interessierenden y-Richtung elektrodynamische Kräfte zur Folge haben kann.
Eine Untersuchung der auf die
Kontakttraverse 1 einwirkenden elektrodynami- schen Kräfte zeigt nun, dass bei Anordnung derselben in bezug auf die Blasspule die Re- sultante der elektrodynamischen Kräfte nach oben gerichtet ist und das Bestreben hat, die
Kontakttraverse 1 von den beiden unteren Zu- führungskontakten 2 abzuheben. Die dadurch sich ergebende Kontaktdruckverminderung ist sehr beträchtlich und stellt die Primärursache für das
Auftreten von Schweissbildungen dar.
In Fig. 2 ist eine übliche Anordnung der Kontakte 1, 2 gemäss Fig. 1 zum Blasfeld dargestellt. Mit 3 ist die in Draufsicht dargestellte hintere Blasspule bezeichnet. Wie ersichtlich, liegt die Kontakttraverse 1 unterhalb der Blasspulenmitte und ist demzufolge einer nach oben gerichteten, elektrodynamischen Einwirkung ausgesetzt.
Hingegen haben die auf die Zurückführungskontakte 2 wirkenden, elektrodynamischen Kräfte das Bestreben, die Kontakte zu schliessen und damit den Kontaktdruck zu erhöhen. Wie aber Fig. 2 zeigt, liegen die wirksameren Partien der Zuführungskontakte, das sind die waagrecht verlaufenden Teilstücke, bereits ausserhalb des Blasfeldes, so dass eine nennenswerte Erhöhung des Kontaktdruckes gar nicht eintritt.
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erhebliche Längserstreckung hat, zum Blasfeld so angeordnet ist, dass sich die grösste Stärke des Blasfeldes über den Bereich der Kontaktbrücke unterhalb derselben erstreckt.
Die Richtung Isp stellt die Durchflussrichtung für den Strom in der Blasfeldspule dar. Mit 4 ist der Verlauf in x-Richtung der z-Komponente des Blasfeldes bezeichnet. Damit die Löschwirkung des Blasfeldes auf die beiden Abschaltlichtbogen nicht vermindert wird, ist es zweckmässig, die kleine Achse der langgestreckten Blasspule 3 soweit zu vergrössern, dass die beiden Abschaltlichtbogen ebenfalls wieder in den Bereich des Blasspu :. 1feldes zu liegen kommen.
Durch die Vergrösserung der kleinen Blasspulenachse ergibt sich gleichzeitig der besondere Vorteil, dass die Lichtweite der axialen Frischluftzuführung im Schaltkammerinneren erheblich vergrössert wird, wodurch gleichzeitig eine in bezug auf die Beschleunigung der Lichtbogenlöschung nachteilige Labyrinthwirkung beseitigt wird.
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