AT166592B - Seilklemme für Einseilbahnen, insbesondere für Sessellifte - Google Patents

Seilklemme für Einseilbahnen, insbesondere für Sessellifte

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AT166592B
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clamp
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Engelbert Reier
Richard Schneider
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Engelbert Reier
Richard Schneider
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Description


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  Seilklemme für Einseilbahnen, insbesondere für Sessellifte 
Bei den Einseilbahnen, wie insbesondere den Sesselliften, muss bei der Ausbildung der Seilklemmen besonders darauf geachtet werden, dass die Klemmverbindung absolut verlässlich und doch leicht lösbar ist, und dass das Überfahren bzw. Unterfahren der   Seilstütz-   und Führungsrollen möglichst stossfrei und so vor sich geht, dass keine Beschädigung der die Klemme bewirkenden Befestigungsmittel, insbesondere Schrauben und Schraubenmuttern, eintreten kann. Diese Forderungen wurden bei den bisher bekannten Seilklemmen nur in unbefriedigender Weise erfüllt, wogegen die Seilklemme nach der Erfindung diesen Anforderungen vollauf Rechnung trägt. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die beiden Backen der Klemme in der auf die Achse des Seiles senkrechten Richtung aneinander gleitend geführt und in dieser Richtung durch Verschraubung am vom Seil abliegenden Ende der Führung an das Seil angepresst werden Vorzugsweise sitzt die eine Backe an einer die Last tragenden Hülse und die andere an einem in dieser Hülse gleitend gelagerten Schraubbolzen und die Backen werden mittels einer auf dem Bolzen sitzenden Mutter an das Seil angepresst. 



  Die eine Backe umgreift dabei zweckmässig das
Seil zu   210-240  und   die andere zu   90-120 ,   wobei beide Backen zusammen eine unten geschlitzte Klemmhülse mit exzentrisch an den
Schlitz herangerückter zylindrischer Bohrung ergeben. 



   Es sind Seilklemmen für Einseilbahnen vorgeschlagen worden, deren Klemmbacken das Seil nur von oben und seitlich umfassen, während die Unterseite des Seiles frei bleibt, zu dem Zwecke, um beim Passieren der Tragrollen das Abheben des Seiles von den Rollen zu vermeiden. 



  Von dieser Anordnung weicht die vorliegende grundsätzlich dadurch ab, dass die Klemmen das Seil auch an der Unterseite umgreifen und hier nur ein zum Anpressen der Klemmen an das Seil unbedingt nötiger, kleinem Schlitz frei bleibt. Dadurch ist der Umfassungswinkel der Klemmen wesentlich grösser, was viel wichtiger ist, als die vollständige Vermeidung des Abhebens des Seiles beim Passieren von Tragrollen, zudem dieses Abheben durch entsprechend dünne Ausbildung der an der Unterseite des Seiles angreifenden Teile der Klemmbacken sehr gering gehalten werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ansicht in Richtung der Seilachse, Fig. 2 einen Grundriss und Fig. 3 eine Seitenansicht im Sinne des Pfeiles III in Fig. 1. 



   Die Klemmhülse für das Seil wird von zwei Backen 1 und 2 gebildet. Die Backe 1 hat im Querschnitt die Form eines Lasthakens, da auch die Beanspruchung die gleiche ist wie bei einem solchen, und umgreift das Seil zu etwas weniger als 240  . Die Backe 2 dagegen umgreift das Seil nur zu etwas weniger als   120 .   Beide Backen zusammen bilden auf diese Weise eine im wesentlichen zylindrische Klemmhülse, die unten einen Schlitz3 aufweist und deren ebenfalls zylindrische Bohrung exzentrisch liegt, u. zw. gegen die Unterseite hin verschoben ist. Aus der Draufsicht Fig. 2 ersieht man, dass die Hülsen an den beiden Enden 4 etwas konisch zusammenlaufen, um Stösse bei den Stütz-und Führungsrollen möglichst zu vermeiden.

   Die Klemmbacke 1 sitzt mittels eines konisch zulaufenden Klemmenhalses 5 an einem Schraubbolzen   6,   auf dem am anderen Ende die Mutter 7 aufgeschraubt ist. 



  Die Backe 2 sitzt gleichfalls mittels eines konisch zulaufenden Klemmenhalses 8 exzentrisch an einer   Hülse 9,   an der mittels einer Öse 10 (strichpunktiert gezeichnet) das Gehänge 11 des Liftsessels angreift. 



   Sowohl für die Anpressung der Klemme an das
Seil als auch für die Befestigung des Sesselgehäuses dient also ein einziges Schraubelement 6, 7. Durch Anziehen der Mutter 7, die sich über Beilagscheiben 7'gegen die Hülse 9 stützt, werden die beiden Backen 1 und 2 fest an das Seil angepresst. Die Montage und Demontage ist also äusserst vereinfacht und daher sehr schnell durch- führbar. Die Mutter ist vom Seil und den
Führungsrollen weit abgelegen und kann daher in keiner Weise durch darüber laufende Rollen beschädigt werden. 



   Die   Trcnn- und Gleitfläche 12   ist absichtlich höher gelegen als die Achse A der Klemmbohrung, die der Seüachse entspricht, weil auf diese
Weise eine Komponente der Presskraft die beiden
Backen an der Trennfläche aneinanderdrückt. 



   Wäre diese Trennfläche in der Höhe der Seil- 

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 EMI2.1 
 einem Bruch des Klemmhalses   5,   8   führen     würde :  
Die Klemmbacken sind hier vollkommen glatt und weisen keinerlei Unebenheiten auf, welche zu Stössen und Beschädigungen Anlass geben könnten. Die exzentrische Anordnung des Seiles an der Unterseite der Klemmhülse bewirkt ein völlig stossfreies Überfahren der Stützrollen. Auch an der Oberseite angebrachte Führungsrollen führen aber zu keinen   Stössen,   weil hier das Seil von der Führungsrolle durch die Last abgezogen wird und daher die Klemme nur lose unter der Führungsrolle durchgleitet, wozu überdies die Abschrägungen 4 an den Enden der Klemmhülsen beitragen. 



   Bei Verwendung von fabrikneuen Seilen ergibt sich nach kurzer Betriebsdauer, dass sich durch die Dehnung des Seiles der Seilquerschnitt verringert. Die meisten der bisher verwendeten Klemmen müssen in diesem Falle demontiert und die Seilquerschnittsverminderung durch   Ausfütterung   mittels Weichmetallbeilagen ausgeglichen werden. Bei Klemmen nach der Erfindung ist dagegen der Sitz der Klemme leicht zu kontrollieren und einfach durch Nachziehen der Mutter eine Lockerung behebbar. 



   Bei sehr vielen Klemmen der bisher üblichen Ausführungen ist der Abstand von der Unterkante des Klemmenhalses 8 zur unteren Begrenzungslinie der Klemmbacken (bei 3) sehr klein, was bedingt, dass entweder der Klemmenhals bei jeder Überführung über eine Tragrolle auf den Bordflansch der Rolle aufschlägt oder, wenn der Bordrand sehr niedrig gehalten wird, die Gefahr besteht, dass das Laufseil durch starke
Schwingungen (hervorgerufen durch starken Wind oder durch Schaukeln der Fahrgäste) von der
Auflage abgehoben wird und über den Rollen- bord nach aussen abgleitet.

   Auch dieser Übel- stand ist bei der Seilklemme nach der Erfindung zur Gänze behoben, da der Abstand zwischen der   Unterkante des Klemmenhalses und der Unterkante der Klemmbacken ungefähr die Grösse des   halben Seildurchmessers besitzt,    , Die-Klemme ist vor-allem   für Sessellifte gedacht, eignet sich aber für jede Art von Umlaufseilbahnen. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1.   Seilklemme   für Einseilbahnen, insbesondere Sessellifte, dadurch gekennzeichnet, dass ihre beiden Backen (1,   2)   in der auf die Achse (A) der Klemmenbohrung senkrechten Richtung aneinander gleitend gelagert und geführt und in dieser Richtung durch Verschraubung an dem vom Seil abliegenden Ende der Gleitführung an das Seil anpressbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Seilklemme nach Anspruch 1, dadurch ge- EMI2.2 für die Anpressung an das Seil sitzt.
    3. Seilklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Backen zusammen eine unten geschlitzte, im wesentlichen zylindrische Klemmhülse mit exzentrischer, u. zw. gegen die Unterseite hin verschobener zylindrischer Bohrung bilden, so dass die Materialstarke an der Klemmenoberseite grösser als an der Klemmenunterseite ist.
    4. Seilklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Backe (1) das Seil zu 210-240 und die andere (2) zu 90-120 umgreift.
    5. Seilklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (A) der Klemmenbohrung unterhalb der Ebene der Trenn-und Gleitfläche (12) der beiden Backen liegt, derart, dass eine Komponente des Anpressdruckes die beiden Backen an der Trennfläche aneinanderdrückt.
AT166592D 1949-06-08 1949-06-08 Seilklemme für Einseilbahnen, insbesondere für Sessellifte AT166592B (de)

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