AT166546B - - Google Patents

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  Eisenbetonskelett für Bauwerke 
Die Erfindung betrifft Eisenbetonskelette für Bauwerke, die aus Fertig-Bauteilen hergestellt sind. Es ist bereits vorgeschlagen worden, an den Knotenstellen solcher Skelette Verbindungsstücke aus Beton herzustellen, indem Betonspeise durch einen der als Hohlkörper ausgebildeten Bauteile in den Knotenhohlraum eingebracht wird. Dieses Verfahren bietet nur beschränkte Anwendungsmöglichkeit, da es nur dann in Betracht kommt, wenn die Vertikalstäbe oberhalb der Knotenstelle hohl sind. Ausserdem ist auch das Einbringen der Betonspeise schwierig und in noch grösserem Masse das Verdichten, so dass nicht unbedingt mit einer zuverlässigen biegungsfesten Verbindung gerechnet werden kann. 



   Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass die Bauteile durch gleichfalls aus Fertigteilen bestehende, an den Knotenstellen angebrachte   Eisenbeton-Verbin-   dungsstücke biegungsfest verbunden sind, wobei die Verbindungsstücke oder die Bauteile mit Öffnungen versehen sind, in die die Bauteile bzw. Verbindungsstücke eingreifen, und die Fugen zwischen diesen Teilen mit Zementmörtel ausgefüllt sind. Zweckmässig werden als Bauteile im Schleudergussverfahren hergestellte Rohre verwendet, deren Querbewehrung eine durch das Herstellungsverfahren bedingte Vorspannung besitzt, da solche Rohre trotz geringer Wandstärke grosse Festigkeit und Widerstandsfähigkeit aufweisen. 



   Andere Erfindungsmerkmale werden an Hand der Zeichnung erläutert, in der der Erfindunggegenstand beispielsweise veranschaulicht ist. 



  In dieser zeigen die Fig. 1 und 2 ein Verbindungsstück in Ansicht und im Querschnitt, die Fig. 3 und 4 stellen ein Verbindungsstück anderer Ausbildung in zwei zueinander senkrechten Schnitten dar, Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch eine Säule und die Fig. 6 und 7 sind Querschnitte solcher Säulen. 



   Gemäss Fig. 1 und 2 sind drei Träger a   1,   a 2 und a 3 und zwei Säulen b 1 und b 2 durch ein Fertig-Verbindungsstück c 1 aus bewehrtem Beton verbunden, u.   zw.   sind die Träger. und Säulen in Öffnungen des   Verbindungsstückes   eingesetzt und die Fugen zwischen diesen Teilen sind durch Löcher 2 mit Zementmörtel   1   gefüllt, wodurch eine starre, biegungsfeste Verbindung erzielt wird. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen die Verbindung zweier hohler Rechteckbalken a 4, a 5 mit zwei hohlen Säulen   b 3, b   4 durch ein Verbindungsstück c   2,   das in die Öffnungen der Balken und Säulen eingreift. Das Verbindungsstück ist aus rohrförmigen Teilen gebildet, doch könnte es auch aus vollen Zapfen bestehen. Auch bei dieser Ausführung wird Zementmörtel 1 durch Löcher 2 in die Fugen eingebracht. 



   Bei Verwendung von Hohlkörpern als Bauteile werden zweckmässig im Schleudergussverfahren hergestellte Rohre verwendet, deren Querbewehrung eine durch das Herstellungsverfahren bedingte Vorspannung aufweist. Solche Rohre haben trotz geringer Wandstärke grosse Festigkeit und Widerstandsfähigkeit, wodurch sie sich besonders gut für den erfindungsgemässen Skelettbau eignen. 



   Eine weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass die Säulen aus solchen dünnwandigen Rohren hergestellt sind, die nur oder fast nur eine Querbewehrung, beispielsweise eine Spiralumschnürung, aufweisen und mit einer Füllung aus Beton, der beträchtlich schwächer als der des Rohres sein kann, versehen sind. Die Füllung wird an der Baustelle selbst vorgenommen, so dass das Gewicht der zu transportierenden Teile gering ist. Diese Rohre können wie eine Massivsäule berechnet und beansprucht werden, wobei das Rohr selbst den Hauptteil der Belastung zu tragen imstande ist und die Tragfähigkeit bedeutend erhöht ist, wenn auch keine oder nur wenig Längsbewehrung vorgesehen wird. 



   Die Fig. 5-7 der Zeichnung zeigen Mittel zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der dünnwandigen Rohre gegen Biegungsbeanspruchung, u. zw. werden hiezu Querversteifungen d vorgesehen. Diese Versteifungen können aus bewehrten Betonplatten 13 bestehen, die Durchbrechungen 14 aufweisen können. 



  Zweckmässig werden diese Platten mit vorragenden Bewehrungen hergestellt, die in der Gussform des Rohres b 6 mit den Längsbewehrungen 15 und den Querbewehrungen 16 verbunden werden. Die Platten werden so bemessen, dass sie bei   17   

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 in die Wand des in der Schleudergussform hergestellten Rohres b 6 eingreifen. 



   Gemäss Fig. 7 bestehen die Versteifungen aus   Stahlstäben   18, die gleichfalls in die Wand des Rohres b 7 eingreifen und mit dessen Bewehrung 15 verbunden sein können. 



   Der   Ausdruck"Beton"ist   in der Beschreibung als Sammelname für im Bauwesen verwendbare erhärtende Massen jeder Art zu verstehen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Eisenbetonskelett für Bauwerke aus FertigBauteilen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (Säulen, Träger, Stäbe) durch gleichfalls aus Fertigteilen bestehende, in den Knotenstellen angebrachte Verbindungsstücke. aus bewehrtem Beton biegungsfest verbunden sind, wobei die Verbindungsstücke oder die Bauteile mit Öffnungen versehen sind, in die die Bauteile bzw. die Verbindungsstücke eingreifen und die Fugen zwischen diesen Teilen mit Zementmörtel   gefüllt   sind.

Claims (1)

  1. 2. Eisenbetonskelett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Träger und Säulen durch Schleuderbetonrohre gebildet werden, deren Querbewehrung eine durch das Herstellungsverfahren bewirkte Vorspannung aufweist.
    3. Eisenbetonskelett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Rohren vorgesehenen Querversteifungen durch vorher hergestellte bewehrte Betonscheiben, die mit Durchbrechungen versehen sein können, oder durch Stahlstäbe gebildet werden, die in die Wand der Rohre eingreifen.
    4. Eisenbetonskelett nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen durch verhältnismässig dünnwandige, hauptsächlich nur mit Querbewehrung versehene Betonrohre gebildet werden, die mit einer Füllung aus Beton, der beträchtlich schwächer als der der Rohre sein kann, versehen sind.
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