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Schärfgerät für Sensen, Sicheln od. dgl.
Die Erfindung betrifft ein Schärfgerät für Sensen, Sicheln od. dgl. mit zwei in einem Halter gelagerten Schärfkörpem, die einander mit kugeligen Flächen berühren. Bei den bekannten Geräten dieser Art bestehen die Schärfkörper aus Kugeln, zwischen denen die Schneide des zu schärfenden Werkzeuges durch Hin-und Herbewegen gewalzt wird. Entsprechend dem Kugelprofil wird eine hohlschliffähnliche Schneide erzeugt. Es ist jedoch ersichtlich, dass zur Erzielung einer dünnen Schneide Kugeln mit relativ geringer Krümmung, also mit grossem Durchmesser notwendig wären, wodurch das Gerät gross und unhandlich würde.
Gemäss der Erfindung sind die Schärfkörper um eine Achse drehbar gelagert, die durch die Mittelpunkte beider kugeligen Flächen geht. Vorzugsweise besteht jeder Schärfkörper aus einem Kopf mit balliger Stirnfläche und einem an diesen Kopf angesetzten zylindrischen Schaft, der vor- zugsweise mittels Kugelhals-und/oder Kugelspurlagern im Halter gelagert ist. Die bombierte Stirnfläche eines solchen Schärfkörpers kann beliebig schwach gekrümmt sein, ohne dass dadurch sein Umfang und damit das Gerät vergrössert wird. Durch Verwendung verschiedener Schärfkörper in demselben Gerät können somit Schneiden des gewünschten Querschnittes erhalten werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise, u. zw. links in Ansicht und rechts im Schnitt dargestellt. Der die Schärfkörper aufnehmende Halter 11 ist mittels eines Sockels 20 auf einer passenden Unterlage befestigt. Die
Schärfkörper haben hier die Form von mit balligen, harten Stirnflächen versehenen, zylin- drischen Köpfen 10, an welche Schäfte 12 von kleinerem Durchmesser angesetzt sind. Jeder Schaft 12 ist mittels zwei Kugelhalslagern 13 im Halter 11 gelagert. Der Axialdruck wird durch eine in eine kegelige Eindrehung des Schaftes 12 eintretende Kugel 14 auf einen Bolzen 15 übertragen. Der rechtsseitige Bolzen ist im Halter 11 eingeschraubt und wird mittels eines an ihm angesetzten Vierkantes 16 verdreht.
Die Sicherung des Bolzens 15 erfolgt mittels eines Gewinderinges 17, der zur leichteren Betätigung mit Armen 18 versehen ist. Der linksseitige Bolzen 15 ist gleichfalls im Halter eingeschraubt und mittels eines Gewinderinges 19 gesichert.
Selbstverständlich kann das Gerät auch mit einem Handgriff versehen sein, mittels welchem es entlang der Werkzeugschneide hin-und herbewegt wird. Es können auch zwei oder mehr Paare von Schärfkörpem nebeneinander angeordnet sein, die gleichzeitig mit der Schneide in Eingriff kommen und daher eine verstärkte Schärfwirkung hervorbringen.
PATENTANSPRÜCHE
1. Schärfgerät für Sensen, Sicheln od. dgl. mit zwei in einem Halter gelagerten Schärfkörpern, die einander mit kugeligen Flächen berühren, dadurch gekennzeichnet, dass die Schärfkörper (10, 12) um eine Achse drehbar gelagert sind, die durch die Mittelpunkte beider kugeligen Flächen gehen.
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