AT166496B - Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen - Google Patents

Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen

Info

Publication number
AT166496B
AT166496B AT166496DA AT166496B AT 166496 B AT166496 B AT 166496B AT 166496D A AT166496D A AT 166496DA AT 166496 B AT166496 B AT 166496B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
additional device
guide plate
plate
screw
machines
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Ladner
Original Assignee
Franz Ladner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Ladner filed Critical Franz Ladner
Application granted granted Critical
Publication of AT166496B publication Critical patent/AT166496B/de

Links

Landscapes

  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Zusatzvorrichtung für die üblichen Haushaltfleischmaschinen, durch die ermöglicht wird, die Fleischmaschine auch zum Reiben von härterem Gut (trockenem Brot, Nüsse u.   dgl.)   und zum Schaben von weichem   Gut (Leber, Kartoffeln, Gemüse u. dgl. ) zu ver-   wenden. Die   erfindungsgemässe   Einrichtung besteht aus einer Führungsplatte, einer Reibscheibe und Befestigungsmitteln, welche an Stelle des Messers und der Lochscheibe auf den Zapfen der Förderschnecke aufschiebbar sind. Mit der Schnecke ist über ein Verbindungsglied die Reibscheibe fest verbunden. Zwischen dieser und der Schnecke ist im Gehäuse gegen Drehung gesichert, die Führungsplatte angeordnet.

   Durch diese Einrichtung, deren Handhabung und Reinigung sehr einfach ist, wird das Anwendungsgebiet der Fleischmaschine erweitert und die Anschaffung besonderer Reib-und Schabevorrichtungen unnötig gemacht. 



   Eine bekannte Zerkleinerungsmaschine ähn- licher Art benötigt eine spezielle Schnecke mit
Reibtrommel, d. h. die   Zuführungsschnecke   ist geteilt und ohne Zufuhrungsplatte ausgeführt. 



   Der dabei erzielte Effekt besteht in der Haupt- sache aus einem Durchpressen des Gutes durch die vorgesehenen Löcher der feststehenden Reib- scheibe (besser Lochscheibe). Diese ist, da in feststehender Ausführung, nicht in der Lage, das Gut restlos aufzuarbeiten. Überdies tritt beim Fehlen des Nachschubdruckes ein Stillstand der Vorrichtung ein. 



   Bei der erfindungsgemässen Ausführung mit rotierender Reibfläche werden durch die axiale Zuführung des Reibgutes die vorher erwähnten Schwierigkeiten überwunden und eine fast gänzliche Auswertung des Reibgutes und ein effektives Schaben bzw. Reiben gewährleistet. Dabei treten keine Quetschvorgänge auf, ausser bei der durch die Förderschnecke bedingten groben Zerkleinerung. Diese fallen aber nicht ins Gewicht. 



  Der grundlegende Unterschied wird bedingt durch die Führungsvorrichtung und die rotierende Reibscheibe. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 den Vorderteil einer Fleischmaschine im Längsschnitt. Fig. 2 ist eine Draufsicht, teils auf die Führungsplatte, teils auf die Reibscheibe. Fig. 3 zeigt den Befestigungsbolzen 17 in   Seiten-und Kreuzriss.-,   Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Führungsplatte 7. Aus Fig. 1 ist die Förderschnecke 1 der Fleischmaschine ersichtlich, an der axial ein Vierkant 2 und an diesem ein Zapfen 3 fest angeordnet ist. Die Schnecke ist in einem Gehäuse 4 drehbar gelagert, dessen Mündungsrand   5   muffenartig erweitert ist und ein Gewinde zum Aufschrauben der Überwurfmutter 6 trägt.

   In die Mündung des Gehäuses ist eine Führungsplatte 7 eingelegt, 
 EMI1.1 
 Überwurfmutter 6 festgeklemmt wird und hiedurch die Führungsplatte 7 in ihrer Lage im Gehäuse sichert. Gegen Drehung ist sie durch eine an der Innenfläche der Muffe vorgesehene Nase 9 gesichert, die in eine Ausnehmung 10 des Flansches 8 eingreift (Fig. 2). In der Mitte der Platte 7 ist eine Öffnung vorhanden, die von einem den Befestigungsbolzen 17 umgreifenden, hülsenförmigen Ansatz 11 umschlossen wird. Die Platte ist mit radial angeordneten Durchtritts-   öffnungen 12   versehen, von deren in der Drehrichtung der Schnecke hinten liegenden Rand je eine zur Platte geneigte Leitfläche 13 ausgeht. 



  Diese Leitflächen können durch Aufbiegen eines aus der Platte gestanzten Lappens gebildet werden. Die Querränder dieser Lappen können auch durch Stirnwände 14 (Fig. 4) gebildet werden, so dass Taschen entstehen, durch welche das von der Schnecke zugeführte Reibgut besser erfasst wird. Ausserdem bewirken die Stirnwände auch eine Versteifung der Leitflächen. Der hülsenförmige Ansatz 11 dient zur Lagerung des Bolzens 17 (Fig. 3) damit des Schneckenvorderteiles und dessen Zentrierung im
Gehäuse 4. Die Platte 7 sichert mit dem
Hülse 11 umgebenden Teil gegen eine axiale Verschiebung. 



   Unmittelbar an die Platte 7 ist eine Reib- scheibe 15 angelegt, die in bekannter Weise eine grosse Anzahl von Schneiden und Löchern 16 auf- weist. Sie wird durch das Festklemmen auf den
Bolzenabsatz mittels Rändelmutter 18 befestigt.
Der Bolzen 17 sitzt seinerseits am Vierkant 2 an der Stirnfläche der Schnecke 1 auf und ist gegen axiale Verschiebung durch Platte 7 gesichert und in dieser zentrisch gelagert. Durch Er- höhungen an der Bolzenstirnfläche 19 (Fig. 3), die in entsprechende Vertiefungen der Reib- scheibe 15 eingreifen, ist jede Verdrehung dieser
Teile untereinander verhindert. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Nach Entfernung des Messers und der Lochscheibe aus der Fleischmaschine wird an deren Stelle erst der Bolzen 17 und die Führungsplatte 7 gegeben. Dann wird die Reibscheibe 15 auf den Bolzen 17 mit der Rändelmutter 18 festgeschraubt und das ganze mit Überwurfmutter 6 gesichert. Beim Drehen der Handkurbel wird das zu reibende oder zu schabende Gut an die feststehende Führungsplatte 7 gedrückt bzw. durch die drehende Bewegung, von der Förderschnecke herrührend, in die Taschen   (Öffnungen 12)   gefördert. 



   In den Taschen wird das Reibgut der Reibfläche zugeleitet. Die Reibfläche reibt und schabt im Gleichlauf mit der Schnecke das Gut und lässt dasselbe durch die Löcher 16 austreten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle von Messer und der Lochscheibe eine auf den Zapfen der Schnecke aufschiebbare, mit ihr fest verbundene Reibscheibe   (15)   und eine zwischen dieser und der Schnecke angeordnete, im Gehäuse gegen Drehung gesicherte Führungsplatte   (7)   vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsplatte (7) mit zweckmässig radialen Durchtrittsöffnungen (12) und schräg an ihr angeordneten Leitflächen (13) versehen ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitflächen ausser an einen der radialen Längsräder der Durchtrittsöffnungen (12) auch an einen der Querränder oder an beide durch Stirnwände (14) anschliessen und hiedurch Taschen bilden.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, EMI2.1 achse übernimmt und gegen axiale Verschiebung sichert.
AT166496D 1947-05-05 1947-05-05 Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen AT166496B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166496T 1947-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT166496B true AT166496B (de) 1950-08-10

Family

ID=34200307

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT166496D AT166496B (de) 1947-05-05 1947-05-05 Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT166496B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1932515B2 (de) Vorrichtung zum trennen des fleisches von harten gewebeteilen
AT166496B (de) Zusatzvorrichtung für Haushaltfleischmaschinen
DE2154353C2 (de) Schneidmaschine für Fleischwaren o.dgl.
DE2744456C3 (de) Vorrichtung zum Aufschneiden und Reinigen von Kleintiermägen, insbesondere Geflügelmägen
DE469452C (de) Einstellbares, in sich geschlossenes Gewindeschneideisen
DE2700068B2 (de) Einrichtung zum Filetieren von Fischen
DE940142C (de) Vorrichtung zum loesbaren Kuppeln auswechselbarer Arbeitsgeraete oder Haushaltmaschinen mit der Steckhuelse eines Antriebsmotors
DE947199C (de) Schneid- oder Reibscheibe fuer Haushaltkuechenmaschinen
DE2343237A1 (de) Vorrichtung fuer das verarbeiten oder behandeln von material, wie stein, kies, asphalt oder dergleichen
DE3141347A1 (de) Strohschnitzelvorrichtung
DE1061046B (de) Umlaufender Behaelter fuer Kuechenmaschinen, insbesondere Siebtrommel fuer Saftzentrifugen
DE693195C (de) An eine Fleischhackmaschine ankuppelbare, aus zwei
DE188616C (de)
DE960135C (de) Zahnmahlwerk fuer Knollenfruechte od. dgl.
AT203340B (de) Maschine zum Zerreiben von Käse, Nüssen u. dgl.
DE809770C (de) Umlaufendes Geraet zum Mengen und Aufbereiten von Wurstmasse u. dgl.
DE627347C (de) Gemuesepresse mit einem siebartig durchlochten Boden und einem schraubenflaechenfoermig ausgebildeten Pressteil
DE722625C (de) Doppelschneidiges Fleischwolfmesser
AT129978B (de) Einrichtung zum Schneiden von Papier, Karton u. dgl.
DE738698C (de) Zerkleinerungsvorrichtung fuer Fleisch o. dgl.
DE656070C (de) Austragvorrichtung an einer Haeckselmaschine mit von einem Gehaeuse umgebener Messertrommel
AT137510B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Zerkleinerung, Vermahlung, Auffaserung oder ähnlicher Behandlung von feuchten und trockenen Stoffen.
DE63167C (de) Fleischmühle
DE393030C (de) Maschine zum Zerkleinern von Fleisch und anderen Nahrungsmitteln
DE577306C (de) Verschluss fuer Fleischwoelfe