AT166374B - - Google Patents

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AT166374B
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Description


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    Waizenschalter   
Bei Walzenschaltern, bei denen eine grössere Anzahl von Kontakten praktisch gleichzeitig geschaltet wird, z. B. bei Stemdreieckschaltem für   Drehstrommotoren,   tritt häufig der Übelstand auf, dass durch das gleichzeitige Auflaufen der festen Kontakte auf   diewalzenbeläge   eine die Walze zurückhaltende Kraft auftritt, die so gross ist, dass die Walze vor Erreichen der Schaltstellung hängen bleibt. Die Folge eines solchen Arbeitens ist eine mangelhafte Kontaktgabe einzelner Kontakthämmer, die zu Anbrennungen der Kontakte führt, wodurch die Kontaktgabe weiter verschlechtert wird und schliesslich völliges Versagen einzelner Kontakte eintritt.

   Ein solches Versagen einzelner Kontakte kann in Drehstromanlagen zu einphasiger Einschaltung bzw. einphasigem Lauf der Motoren führen, der bekanntlich vor allem die Wicklungen überlastet und gefährdet. Eine naheliegende Abhilfe wäre eine Vergrösserung der Stellkraft des Schalterrastenwerkes, welches die Walze in die richtige Schaltstellung zwingt. Dieser Weg erweist sich jedoch als schlecht gangbar, weil er eine umständliche und teure Schalterkonstruktion erfordert. Bei den durchschnittlich verwendeten, einfach zu bauenden Rastenwerken ist nämlich die Stellkraft gerade in der Nähe der Schaltstellung klein und es ist eine Vergrösserung dieser Stellkraft ohne wesentliche Komplizierung des Rastenwerkes nicht möglich. 



   Die Erfindung bezweckt durch einfache Mittel ohne zusätzlichen Aufwand an Baustoff und Herstellungsarbeit die vorgenannten Schwierigkeiten zu beseitigen. Erfindungsgemäss sind feste oder bewegliche Kontakte des Schalters oder beide, vorzugsweise je in Gruppen zusammengefasst, in der Umfangsrichtung der Walze soweit gegeneinander versetzt, dass das Auflaufen der Kontakte bzw. Kontaktgruppen zeitlich gestaffelt erfolgt, an dem gleichzeitigen Schalten der Kontakte in elektrischer Beziehung jedoch praktisch nichts geändert wird. 



   Die Zeichnung zeigt vereinfacht als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Stemdreieckschalter in Fig. 1 in Stirnansicht, in
Fig. 2 in Längsansicht. 



   1 ist die Schaltwalze mit der Schaltwelle 2 ; 3 sind die Schaltwalzenbeläge für Dreieckschaltung, 4 diejenigen für Steinschaltung ; die festen Kontakte, die sogenannten Hämmer, sind mit 5 bezeichnet. Sie sind von einem Sockel 6 getragen und durch Schrauben 7 an diesem befestigt. Die Hämmer sind zweckmässig unter-   einander gleich   ausgeführt und durch verschiedene
Lage ihrer Befestigungspunkte am Sockel gegen-   einander veetzt. S   sind Klemmschrauben zum Anschluss der Hämmer an das Netz RST bzw. an die   Mc : orwicklungsenden UVW   und XYZ.

   Erfindungsgemäss sind je drei Hämmer in der Umfangsrichtung der Walze um ein derart kleines Stück gegeneinander versetzt, dass elektrisch an der gleichzeitigen Schaltung der Kontakte praktisch nichts geändert wird, dass jedoch von den Kontaktklötzen 9 der Hämmer je ein Drittel zu verschiedener Zeit mit der Auflauffläche 10 der Walzenbeläge in Berührung tritt. Dies genügt, um die jeweils wirkende Rückhaltekraft, die die auf die Beläge auflaufenden Hämmer ausüben, soweit herabzusetzen, dass die Stellkraft des Rastenwerkes hinreicht, ein Hängenbleiben der Walze vor der Einschaltstellung zu verhindern. Statt der von neun gleichzeitig zu schaltenden Hämmern ausgeübten Rückhaltekraft kommt im Ausführungsbeispiel der Erfindung in jedem Augenblick nur die Rückhaltekraft von drei Hämmern zur Wirkung. 



  Da die Versetzung der Kontakte im Verhältnis zum Durchmesser der Schaltwalze klein gehalten werden kann, tritt auch praktisch kein Unterschied im Auflagedruck der einzelnen Hämmer in der Schaltstellung auf. Die wesentlich gleiche Wirkung lässt sich naturgemäss auch erreichen, wenn statt der Hämmer die Auflaufkanten der Kontaktbeläge auf der Walze um ein kleines 
 EMI1.1 
 etwas verschoben   angeordnet   ist. Es können auch Walzenbeläge und Hämmer gleichzeitig für sich in   Riche. tu   des Walzenumfanges gestaffelt sein. 



   Die Erfindung ist allgemein bei Walzenschaltern anwendbar, bei denen eine grössere Anzahl fester Kontakte gleichzeitig geschaltet wird und bei denen die Gefahr besteht, dass durch die grosse Zahl der gleichzeitig auflaufenden Kontakte eine zu grosse Rückhaltekraft auf die Walze ausgeübt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH :.
    Walzenschalter, bei dem eine grössere Anzahl von Kontakten gleichzeitig geschaltet wird, insbesondere Sterndreieckschalter für Drehstrommotoren, dadurch gekennzeichnet, dass feste oder bewegliche Kontakte des Schalters oder beide, vorzugsweise e in Gruppen zusammengefasst EMI1.2 einander versetzt sind, dass das Auflaufen der Kontakte bzw. Kontaktgruppen zeitlich gestaffelt erfolgt, an dem gleichzeitigen Schalten der Kontakte in elektrischer Beziehung jedoch praktisch nichts geändert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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