AT166372B - Blumentopfhülle mit eingebauter Untertasse - Google Patents

Blumentopfhülle mit eingebauter Untertasse

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AT166372B
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AT
Austria
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pot cover
flower pot
saucer
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wires
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English (en)
Inventor
Heinrich Boigner
Original Assignee
Heinrich Boigner
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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description


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  Blumentopfhülle mit eingebauter Untertasse 
Gegenstand des Patentes Nr. 165445 ist eine Blumentopfhülle mit eingebauter Untertasse an der sowohl Füsse angeschweisst sind, die sie in einem Abstand von der Unterlage halten, als auch die die Form des Übertopfes bildenden Drähte in horizontaler oder vertikaler Lage, wobei die Drahtmittel etwa drei Drahtdurch messer Abstand besitzen, so dass, zusammen mit den angeschweissten Querverbindungen einerseits eine Deformierung auch bei sträkerem als normalem Druck ausgeschlossen ist, anderseits jedoch die freie Einsicht in die Untertasse zur Kontrolle des Wasserstandes ermöglicht und ausreichende Durchlüftung gewährleistet wird. 



   Diese Übertöpfe nach dem vorgenannten Patent sind aus Runddraht gefertigt, der in zwei Lagen angeordnet und an den Kreuzungsstellen zusammengeschweisst ist. Diese Ausführungsform der Übertöpfe wird nun erfindungsgemäss weiter verbessert, indem an Stelle des Runddrahtes Profildraht, z. B. hochgestellte Rechteckform verwendet wird. 



   Die Verwendung von Profildraht gibt die Möglichkeit weiterer Ausgestaltungen und Aus-   führungsformen.   Neben der erwähnten Hochrechteckform, kann auch ein Querschnitt nach Dreieck, Viereck, Oval, Zweispitz usw. gewählt werden. 



   Die Verbindung an den Kreuzungsstellen kann 
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 erfolgen. 



   Sollen die Übertöpfe besondere Festigkeit aufweisen, z. B. bei zu erwartenden höheren Beanspruchungen oder bei der Wahl kleinerer Querschnitte, so werden die etwa horizontal liegenden Windungen mit den dazu etwa senkrecht verlaufenden Verbindungen verflochten. Dies kann nach Art eines Korbes erfolgen oder nach anderer Flechtweise, die Muster irgendwelcher Art, hervorbringt. Beim Verflechten ist auch die Möglichkeit geboten, schräg verlaufende Drähte einzulegen, oder Drähte, die an bestimmten   Punkten beginnen   bzw. endigen. Die Aus-   führungsformen   lassen der Phantasie im Erzeugen von   Oberfächenwirkungen   weitesten Spielraum. Beim Fiechten Können alle Querschnittsformen verwendet werden, neben Runddraht wird sich jedoch Flachdraht am besten eignen.

   Bei geflochtenen Übertöpfen ist es nicht erforderlich, diese an so vielen Stellen zu löten oder zu schweissen, wie die Töpfe mit in zwei Lagen angeordneten Drähten. 



   Die Herstellung der Übertöpfe jeglicher Art wird dadurch weiter verbilligt, dass die Füsse nicht getrennt angeschweisst werden, sondern mit den lotrechten Drähten aus einem Stück bestehen. Diese lotrechten Drähte reichen über die Untertasse wesentlich hinaus und werden in gewünschter Höhe umgebogen. 



   Dieses Umbiegen kann in tangentialer Richtung zum Rand der Untertasse erfolgen oder in radialer Richtung zum Mittelpunkt hin oder in anderer, mit dem allgemeinen Muster im Zusammenhang stehender Weise. Radiales Umbiegen erfolgt zweckmässigerweise bei Verwendung von Flachdraht, tangentiales z. B. bei mehrseitigen Profilen, wie Sechskant oder Vierkant. Unter Umständen werden die Drähte wenige Millimeter unter der Untertasse abgeschnitten, so dass der Übertopf nur auf z. B. drei oder vier Punkten auf seiner Unterlage aufliegt. Ist in bestimmten Fällen, ein Ansammeln von Feuchtigkeit unter der Untertasse nicht zu erwarten bzw. zu befürchten, so können die Füsse überhaupt wegfallen und die Drähte in Tassenhöhe endigen. Die Untertasse ruht dann mit ihrer ganzen Bodenfläche auf der Unterlage auf. 



   Ausser den im Patent Nr. 165445 angeführten Materialien für die Drähte hat sich Nylonmaterial in hervorragender Weise bewährt. Es kann entweder glashelles oder farbiges bzw. gefärbtes oder getöntes Nylonmaterial herangezogen werden ; im Zusammenhang mit den später geschilderten Farbauftragungen ergeben sich Effekte, die in den weitestgehenden Grenzen jeder Geschmacks-   richtung und   jeder Anpassungsforderung gerecht werden. Die Verbindung der Drahtlagen bei Nylonmaterial geschieht mit arteigenen Mitteln, die bei Metall dem Schweissen oder Löten entsprechen. 



   Die Übertöpfe wurden bisher in einfarbiger Ausführung hergestellt, wobei der Farbgebung im Zusammenhang mit dem Material keine Grenzen   gesetzt waren. Erfindungsgemäss werden nunmehr auf die fertigen einfarbigen Übertöpfe aus Rund-   

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 oder Profildraht an der Aussenfläche bzw. an einer der Aussenflächen farbige Striche in regelmässigen
Abständen aufgetragen. Durch das Überstreichen entstehen punkt-oder strichförmige Farbauf- tragungen, die die Farbgebung des Drahtes unterbrechen. Diese Farbgebungen haben den
Zweck, ausser der Verbesserung des Aussehens auch den Anschein der Leichtigkeit des Über- topfes zu erwecken. Die Wahl der Farben und die Richtung der Striche ist nur abhängig von den Forderungen des Geschmackes. 



   Bei der Verwendung von   Profil drähten   bietet sich die Möglichkeit z. B. nur von schrägoben oder nur von schrägunten sichtbare Farb- auftragungen anbringen zu können. 



   Abschliessend wird noch darauf hingewiesen, dass auch Drähte Verwendung finden können, die ihrer Länge nach veränderlichen Querschnitt besitzen, also z. B. gerillt sind oder wellige Oberfläche aufweisen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Blumentopfhülle nach dem Patente Nr.   165445, dadurch gekennzeichnet, dass als Drahtmaterial Profildraht,   z. B. mit   hochgestellter Flachrecht-   eckform   Verwendung findet.

Claims (1)

  1. 2. Blumentopfhülle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die etwa horizontal verlaufenden Windungen und die dazu senkrechten, also vertikalen Verbindungen nach Art eines Korbes untereinander verflochten und an den Kreuzungsstellen zusammengelötet oder-geschweisst sind.
    3. Blumentopfhülle nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Fortsetzungen einiger, z. B. von vier senkrecht zur Bodenfläche verlaufenden Verbindungen die Füsse bilden, wobei diese Drahtenden tangential zum Untertassenrand, radial zum Mittelpunkt hin oder in geeigneter anderer Weise umgebogen sein können.
    4. Blumentopfhülle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Profiloder Runddrähte aus glashellem oder farbigem Nylonmaterial bestehen.
    5. Blumentopfhülle nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profildrähte an einer Aussenfläche mit punkt-oder streifen-bzw. strichförmigen Farbauftragungen versehen sind, wodurch u. a. der Anschein der Leichtigkeit des Übertopfes erweckt wird.
AT166372D 1948-09-21 1949-10-29 Blumentopfhülle mit eingebauter Untertasse AT166372B (de)

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AT166372T 1949-10-29

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