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Die Erfindung bezieht sieh auf eine Plafondbürste mit in Abständen voneinander angeordneten Borstenschichten, von denen die äusserste Schicht im Grundriss nach einer in sich geschlossenen, an den beiden Bürstenschmalseiten konvex gerundeten Linie verläuft. Sogenannte Plafondbürsten sind nach Art von Pinseln notwendigerweise mit verhältnismässig langen Borsten besetzt. Der Borstenbesatz soll jedoch auch bei Verwendung von feinerem Borstenmaterial eine ziemlich grosse Steifheit in der Streichrichtung, d. 11. in zur Bürstenlängsachse senkrechter Richtung besitzen. Es sind nun Plafondbürsten mit einer an den Schmalseiten gerundeten äusseren Borstenschicht bekannt geworden, bei denen die inneren Borstenschichten durchwegs in zur Bürstenlängsachse parallelen Reihen angeordnet sind.
Die Borstenschichten werden dabei ausschliesslich senkrecht zu ihrer Längsmittelachse beansprucht und besitzen daher in der Streichrichtung ein nur geringes Widerstandsmoment gegen Biegung, dies ganz besonders im Bereiche der gerundeten Bürstenschmalseiten, da an diesen Stellen - mit Bezug auf die Streich- bzw. Druckrichtung - nach aussen hin immer weniger hintereinander stehende und sich gegenseitig stützende Borsten vorhanden sind.
Dieser Übelstand kommt nun bei der Bürste nach der Erfindung vollständig in Wegfall, u. zw. erfindungsgemäss dadurch, dass die innerhalb der äussersten Umgrenzungsschicht liegenden Borstenschichten mindestens in der Nähe der konvex gerundeten Schmalseiten in zu der Bürstenlängsachse senkrecht stehenden Reihen angeordnet sind, während höchstens die im Mittelteil der Bürste gelegenen Borstenschichten in zu der Bürstenlängsachse parallelen Reihen angeordnet sind.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Bürste in Fig. 1 in Seitenansicht, in der Streichrichtung gesehen, dargestellt, Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Bürste nach der Linie II-II der Fig. 1.
Der mit dem Griff 3 versehene Bürstengrundkörper 1 hat eine Aussparung 1 a, welche mit einer erhärtenden Klebemasse ausgegossen ist, in welche die Borsten 2 in an sich bekannter Weise vor dem Erhärten der Klebmasse eingesetzt worden sind. Der grössere Teil des Borstenmaterials ist auf dem Grundkörper 1 in durch Abstände 4 voneinander getrennten Schichten angeordnet (Fig. 2), wobei die äusserste Borstenschicht 2 a im Grundriss nach einer in sich geschlossenen Linie B-S-B-S ver-
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in Reihen angeordnet, welche sowohl zueinander wie auch zu den Borstenschichten der Breitseiten B. B parallel und in Richtung der Bürstenlängsachse . X-X verlaufen.
An den beiden Längsenden der Bürste, in der Nähe der Schmalseiten S, 8 finden sich Reihen von Borstenschichten 2 e, welche ebenfalls parallel zueinander verlaufen, jedoch, im Gegensatz zu den
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Diese Borstenschichten 2 c hängen je mit einer Borstenschicht 2 d zusammen, welche zum Teil parallel zu den Breitseiten B-B der äussersten Borstenschicht und zum Teil kreisbogenförmig um die Zentren 0, 0 verlaufen, welche gleichzeitig auch die Zentren der kreisbogenförmigen Schmalseiten S, S der äussersten Borstenschicht bilden. Die Schmalseiten. S, S könnten auch nur teilweise konvex gerundet sein.
Durch die Anordnung von Reihen von Borstenschichten in zu der Bürstenlängsachse Z-. X senkrechter Richtung, d. h. in der Streichrichtung der Bürste, ist das Widerstandmoment gegen Biegung in der Streiehriehtung der Bürste beträchtlich erhöht worden, was praktisch eine entsprechend grössere
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längsachse X-X parallelen Borstenschichten 2 b der Bürstenmittelpartie, die Borstenschichten im ganzen Bürsteninneren in Reihen senkrecht zur Bürstenlängsachse X-X, d. h. in der Streichrichtung der Bürste anzuordnen und dadurch die Steifheit der ganzen Bürste in der Streichrichtung zu erhöhen.