AT166115B - Nachgiebige Wand aus Stahl oder sonstigem geeignetem Metall, insbesondere für Erddämme - Google Patents
Nachgiebige Wand aus Stahl oder sonstigem geeignetem Metall, insbesondere für ErddämmeInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Nachgiebige Wand aus Stahl oder sonstigem geeignetem Metall, insbesondere für Erddämme Die Erfindung betrifft eine in zwei zueinander senkrechten Richtungen in ihrer Ebene nachgiebige Wand aus Stahl od. dgl., wie sie z. B. in den Kern von Erddämmen eingesetzt wird und bsfähigt ist, alle Bewegungen des Dammes in lotrechter und waagrechter Richtung mitzumachen. Es ist bekannt, bei Staudämmen lotrechte innere Dichtungswände zur Anwendung zu bringen, die aus verschweissten Stahlblechen zusammengesetzt und mit waagrechten Wellen ausgeführt sind. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, dass die trotz bester Verdichtung beim Einbau beim Wachsen des Dammes sich weiter zusammendrückenden, immer stärker belasteten Bodenschichten die Blechwand infolge der Reibung mitnehmen. Eine ebene Wand würde Stauchungen oder scharfe Faltungen bekommen, da der Gegendruck des Bodens Ausbiegungen verhindert. Die waagrechten Wellen, in welchen die Wand ausgeführt ist, ermöglicht nun ein Nachgeben bei jeder Wanderung des Erdmaterials in lotrechter Richtung. Diese bekannte Ausführung solcher Stahldichtungswände genügt vollkommen, solange der Staudamm gerade verläuft. Bei Verwendung von Dichtungswänden in gekrümmten bzw. in Bogenform geführten Dämmen besteht jedoch infolge der bzim Anstau auftretenden Bewegungen in waagrechter Richtung und der dadurch hervorgerufenen gewölbeartigen Beanspruchung der gleichfalls gekrümmt bzw. im Bogen geführten Stahlblechwand die Gefahr von Stauchungen und scharfen Faltungen und damit von Rissebildungen und Undichtheiten, die gefährlich sind und daher unbedingt vermieden werden müssen. Dies erfolgt erfindungsgemäss dadurch, dass die in bekannter Weise mit Wellen in einer Richtung ausgeführte Blechwand auch in der hiezu senkrechten Richtung in Wellen gelegt ist. Handelt es sich hiebei um eine Dichtungswand für Staudämme, wird die in waagrechte Wellen gelegte lotrechte Wand noch lotrecht gewellt. Je nach dem gewünschten Grad der Nachgiebigkeit der Wand in waagrechter Richtung werden die lotrechten Wellen nur nach einer Seite aus der Wand hervortreten, sie können aber auch abwechselnd zu beiden Seiten der Wand laufen, beispielsweise derart, dass sie im Wellenberg der waagrechten Wellen aus der Stahlwand vortreten, im Wellental hingegen hinter diese zurücktreten, wodurch infolge der Schaffung von an den Wendepunkten auftretenden neutralen Zonen eine weitere Verringerung der Steifigkeit der Stahlwand erzielt wird. In dar Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer erfindungsgemäss ausgebildeten Stahldichtungswand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen Ausschnitt aus der Wand, schaubildlich dargestellt, Fig. 2 den Ausschnitt in Vorderansicht, Fig. 3 denselben im Schnitt nach der Linie I-I der Fig. 1, Fig. 4 desgleichen im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. Die aus einzelnen Srahlblechtafeln 1 zusammengesetzte lotrechte Dichtungswand eines Staudammes ist mit waagrechten Wellen 2 ausgeführt und zeigt gleichzeitig auch eine lotrechte Wellung 3, welche bei der waagrecht gewellten Wand zusätzlich angebracht wird. Diese lot- rechten Wellen liegen entweder, wie bei der Ausführung 3 dargestellt, auf einer Seite der Wand oder sie wechseln, wie aus der Ausführung 3 (strichliert in Fig. 4) ersichtlich, derart, dass die lotrechte Welle im Bereich der Wellenberge der waagrechten Wellen nach der einen Seite (in Fig. 2 nach links) und im Bereich der Wellen- täler der genannten Wellen nach der anderen Seite (in Fig. 2 nach rechts) aus der Wand heraus- treten, wodurch insbesondere im letzteren Falle trotz der lotrechten Wellen die Wand in lotrechter Richtung genügend nachgiebig gestaltet ist. Die erfindungsgemässe Ausbildung der Stahl- wand sichert also ihre Nachgiebigkeit in waag- rechter und lotrechter Richtung und gibt ihr die Möglichkeit, z. B. alle Bewegungen, die auch ein gekrümmter bzw. in Bogenform ge- führter Erddamm ausführt, mitzumachen bzw. sich ihnen anzupassen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PAT ENTANSPRÜCHE : 1. Dichtungswand aus Stahl oder sonstigem geeignetem Metall, insbesondere für Erddämme, die mit Wellen in einer Richtung ausgeführt ist, <Desc/Clms Page number 2> dadurch gekennzeichnet, dass die Wand auch in der zur Richtung dieser Wellen senkrechten Richtung in Wellen gelegt ist.2. Dichtungswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Wellen aus der mit den ersten Wellen ausgeführten Wand nach einet Seite heraustreten.3. Dichtungswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen einer Richtung abwechselnd nach beiden Seiten aus der in der anderen Richtung gewellten Blechwand heraustreten.4. Dichtungswand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen einer Richtung aus den Wellentälern der anders gerichteten Wellung nach einer Seite, aus den Wellenbergen der letztgenannten Wellung nach der anderen Seite heraustreten.
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| AT166115D AT166115B (de) | 1949-01-12 | 1949-01-12 | Nachgiebige Wand aus Stahl oder sonstigem geeignetem Metall, insbesondere für Erddämme |
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1949
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