AT165974B - Leckkörper für die Verabreichung von diätetischen Beifutter- und Arzneistoffen and Tiere, insbesondere Rinder - Google Patents

Leckkörper für die Verabreichung von diätetischen Beifutter- und Arzneistoffen and Tiere, insbesondere Rinder

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AT165974B
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dietetic
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Carl Ing Neudeck
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Carl Ing Neudeck
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  Leckkörper für die Verabreichung von diätetischen   Beifutter-und Arzneistoffen   an Tiere, insbesondere Rinder 
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 Verabreichung immer auf einen bestimmten Beifutterstoff beschränkt bleibt, sind erfindunggemäss die verschiedenen Mineralsalze, diätetischen und arzneilichen Beifutte-stoffe bzw. Präparate od.   dgl.,   im einzelnen für sich in Einzelformkörpern   berge teilt,   die nach der jeweils gewünschten Zusammenstellung in einem gemeinsamen Lagerkörper, zu einem Gesamtleckkörper vereinigt, vom Vieh gemeinsam beleckt werden.

   Diese Einzelformkörper werden fabriksmässig je aus einem Mineralsalz, einem diätetischen Beifutter, Arzneistoff (Präparat) od. dgl., meist in Verbindung mit Salz einheitlich, zweckmässig in gleicher Grösse bzw. mit gleichem Querschnitt hergestellt und in dieser Form an den Verbraucher abgegeben. Dem   Tierzüchter   ist dadurch die Möglichkeit gegeben, den Leckkörper jeweils nach eigenem Ermessen oder nach tier- ärztlichem Rezept zusammenzustellen und ihn dann als Gesamtleckkörper in der geeigneten Verabreichungsvorrichtung dem Tiere vor- zusetzen. Damit die Tiere die zu verabreichenden
Stoffe auch gerne aufnehmen, wird der Leck- körper aus Einzelformkörpern, aus Mineralsalzen und gegebenenfalls dem Zusatzverhältnis ent-   sprechend aus solchen mit den gewünschten Beistoffen zusammengesetzt.

   Damit dem Dienst-   personal eine Fehlzusammensetzung nicht unterlaufen kann und weiters jederzeit eine Kontrolle der Zusammensetzung durch den Viehhalter oder Tierarzt möglich ist, sind in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die   Einzelformkörper   entsprechend ihrer Zusammensetzung durch zugeordnete Farben gekennzeichnet. Besonders vorteilhaft ist die Herstellung der Einzelformkörper in Form von   Scheiberkörpem   gleichen Durchmessers, die zu einem Zylinderkörper zusammengefügt in einer vorzugsweise vor dem Fressgitter am Barrenrand angeordneten Leckmulde mit innerer Randüberlappung zur Verabreichung gelangen.

   Die Scheibenkörper können stirnseitig ineinandergreifend bzw. kuppelbar ausgebildet sein   Et7eug1Jngtechnisch   haben die Scheibenkörper auch den Vorzug, dass sie in verschiedener Stärke mit ein und derselben Vorrichtung her-   stellbar   sind.   Der Erfindungsgedanke lässt   sich aber auch bei allen bisher in Verwendung stehenden Leckkörpern in Verbindung mit ihren Verabreichungsvorrichtungen benutzen. 

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   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 einen Einzelformkörper als   Scheibenformkörper,   Fig. 2 einen aus Scheiben-   körpern   zusammengesetzten, zylindrischen Ge-   samtleckkörper,   Fig. 3 einen Futterbarrenteil mit einer am Futterbarrenrand für die Aufnahme eines zylindrischen Gesamtleckkörpers angeordneten Leckmulde, Fig. 4 einen Scheibenkörper mit gerillter Aussenfläche, Fig. 5,6, 7 bekannte Leckkörperformen, wie sie   erfindungsgemäss   aus   Einzelformkörpern   zusammensetzbar sind, Fig. 8, 9,10, 11,12 Querschnittsformen für scheibenförmige Einzelkörper. 



   Der in Fig. 2 dargestellte zylindrische Leckkörper ist aus scheibenförmigen   Einzelkörpern   1 zusammengefügt, wobei beispielsweise mit   1   a die aus Salz, mit   1   b die aus Kalk bestehenden, mit   1   c der verdauungsstärkende Vegetabilen enthaltende und 1 d der besondere mineralische Stoffe enthaltende Einzelformkörper bezeichnet sind. Da die Stoffe der Scheibenkörper 1 c und 1 d nur in geringen Mengen abgegeben werden sollen, sind sie vorzugsweise in ihrer Stärke geringer bemessen. Der aus den Scheibenkörpern zusammengesetzte Leckkörper wird gemäss Fig. 3 in eine Leckmulde 2, die vor dem Fressgitter (nicht gezeichnet) am viehseitigen Rand 3 des
Futterbarrens 4 angeordnet ist, eingelegt und in derselben vom Tier abgeleckt.

   Die Tierzunge beleckt während eines Leckvorganges die Ober- fläche aller Scheibenkörper und nimmt dabei alle Stoffe mit der Zunge auf. Das Tier ist 
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 körper, während der durch den Leckvorgang hervorgerufenen Rollierung. Die Querschnittsform nach Fig. 11 ist zweckmässig, wenn beispielsweise zufolge der verschiedenartigen chemischen Zusammensetzung zweier benachbarter Scheibenkörper, deren innige Berührung nicht erwünscht ist. Ein besonderer Scheibenkörper ist in Fig. 4 dargestellt. Die Rillen stehen anfangs bei Zusammensetzung des zylindrischen Leckkörpers über dem Umfang der übrigen Scheibenkörper vor. Diese Scheibenkörperausführung ist für pharmazeutische Produkte zweckmässig, welche die Tiere nicht gerne aufnehmen. Durch den Vorstoss der Rillen wird das Mitlecken solcher pharmazeutischer Produkte erzwungen.

   Nach Ableckung der Rillen bis zur Umfangflächegleiche ist dann der gewisse Gewohnheitszustand erreicht. 



   Fig. 5 und 6 zeigen bisher bekannte Leckkorper, die in ebenfalls bekannten Befestigungsrahmen auswechselbar eingespannt werden, im Sinne der Erfindung durch Einzelformkörper zusammengesetzt. Fig. 7 zeigt einen konischen   Leckscheiben-   körper, der von einem Eisen-oder Blechrahmen umschlossen ist und mit diesem auf einer Wand festspannbar ist und welcher zum Zwecke der   erfindungsgemässen   Zusammensetzung radial aufgeteilt ist. Der erfindungsgemäss zusammensetzbare Leckkörper eignet sich besonders auch für Sie Wildpflege und-behandlung und bildet ein wirksames   Vorbeugungs-und Bekämpfungs-   mittel gegen Seuchen, z. B. gegen Räude. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Ein aus mehreren   Einzelformkörpern   zu- sammensetzbarer Leckkörper, dadurch gekenn- zeichnet, dass die verschiedenen Mineralsalze, diätetischen und arzneilichen Beifutterstoffe im einzelnen für sich in Einzelformkörpern her- gestellt und diese nach der jeweils gewünschten
Zusammenstellung zu einem Gesamtleckkörper vereinigt sind, so dass die Einzelforrnko, per in einem Lagerkörper vom Vieh gemeinsam beleckt werden.

Claims (1)

  1. 2. Leckkörper nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die aus einzelnen diätetischen und arzneilichen Präparaten bzw. Stoffen be- stehenden Einzelformkörper mit solchen aus Salz zu einem Gesamtleckkörper aneinander- gereiht sind.
    3. Leckkorper nach den Ansprüchen 1 und dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelform- körper entsprechend ihrem Stoffgehalte durch zugeordnete Farben gekennzeichnet sind.
    4. Leckkörper nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelform- körper als Scheiben ausgebildet sind, wobei gegebenenfalls die aus dem Vieh geschmacklich nicht zusagenden Stoffen bestehenden Scheiben an ihrer Umfangfläche gegenüber den übrigen Scheiben durch Rillen od. dgl. überhöht sind.
AT165974D 1947-11-20 1947-11-20 Leckkörper für die Verabreichung von diätetischen Beifutter- und Arzneistoffen and Tiere, insbesondere Rinder AT165974B (de)

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