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Steh- oder Wandvormerkkalender
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stehoder Wandvormerkkalender mit einem auf einer Pappentafel befestigten Wochen-und/oder Monatsblock und besteht im wesentlichen aus einem längs einer Seitenkante des Wochen-bzw. Monatsblockes auf der Tafel verlaufenden geraden durch einen Einschnitt hergestellten Schlitz, in welchem ein die Tafelrückseite und das jeweilige Oberblatt des Blockes klammerartig umfasscnder dünnwandiger Schieber verstellbar ist, dessen oberer Klammerschenkel als Anzeigepfeil ausgebildet ist. Der Schieber besteht vorzugsweise aus einem U-förmig umgekanteten farbigen Plättchen aus Blech, Zelluloid oder
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zusätzlich, auch an der Tafelrückseite und/oder an der Oberseite des Wochen-bzw. Monatsblockes in seiner eingestellten Lage gehalten.
Besitzt der Vormerkkalender auf seinen Blättern zwei oder mehrere Wochen und/oder Monate vereinigt, so können mehrere Schlitze mit je einem Schieber vorgesehen sein.
Alle bisher bekannten Steh-und Wandvormerkkalender mit einem verstellbaren Tagesanzeiger erfordern die Anordnung besonderer Fuhrungsorgane für den Anzeigeschieber, sowie meist eine besondere Feststellvornchtung. Gegen- über diesen Steh-und Wandvormerkkalendern hat der vorgeschlagene Kalender den Vorteil, dass er nur einen durch einen Einschnitt hergestellten und durch den Umstand, dass er neben einer Längsseitenkante des Blockes oder Blattes verläuft, kaum merkbaren Schlitz aufweist und dass als Schieber ein durch Umkantung leicht herstellbares billiges Kunststoffplättchen Verwendung findet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 die Vorderansicht eines mit dem Tagesanzeiger versehenen Stehkalenders, Fig. 2 einen Schnitt nach der in Fig. 1 strichliert angedeuteten Linie II und Fig. 3 den als Schieber ausgebildeten Tagesanzeiger. Auf der den Blockkalender tragenden Stehwand C ist unmittelbar neben der Seitenkante des Blockes ein durch einen Einschnitt hergestellten Schlitz B vorgesehen, in welchem ein aus einem roten Zelluloidplättchen hergestellter Schieber A 1, A 2, A 3 von Hand aus verstellbar ist.
Der Schieber besteht aus zwei Klemmschenkeln A 1, A 2, von welchen der obere Schenkel A 1 als An igb
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sind durch einen Steg A 3 verbunden, der im Schlitze C durch Reibung in der jeweiligen Einstellage gehalten wird. Die Breite des Schenkels Al entspricht im Bereiche des Steges A 3 der Breite einer Tagesrubrik. Die Schenkel Al, A 2 umfassen die Rückseite der Stehtafel und die Oberseite des Blockes. Nimmt die Dicke des Blockes durch Abreissen oder Umschlagen einzelner Blätter ab, so besitzen die freien Schenkel Al, A 2 namentlich wenn sie zueinander gerichtet verlaufen, immer noch eine genügende Klemmwirkung und verstärken die Selbsthemmung, welche an sich schon durch die Reibung zwischen Schlitz und Steg A 3 des Schiebers ausreichend ist.
Die Höhe des Steges ist der Dicke des Wochen-bzw. Monatsblockes entsprechend bemessen. Der Schieber wird durch ein leichtes Zurückbiegen des linken Randes der Stehwand leicht eingeschoben bzw. herausgenommen. Der Schlitz B verläuft unmittelbar neben der Seitenkante des Blockes D und ist daher fast nicht sichtbar.
Hat der Kalenderblock oder das Kalenderblatt zwei oder mehrere Wochen und'oder Monate vorgesehen, so werden an den Seitenkanten des Blockes oder des Blattes zwei oder mehrere Schlitze mit je einem Schieber angeordnet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Steh-oder Wandvormerkkalender mit einem auf einer Pappentafel befestigten Wochen-und oder Monatsblock, gekennzeichnet durch einen längs einer Seitenkante des Blockes in der Tafel (C) verlaufenden, geraden durch einen Einschnitt hergestellten Schlitz (B), in welchem ein die Tafelrückseite und das Oberblatt des Blockes klammerartig umfassender dünner Schieber (A 1, A 2, A 3) verstellbar ist, dessen oberer Klemmschenkel (A 1) als Anzeigepfeil ausgebildet ist, wobei der Schieber durch Reibung an den SdbUtzkanten un ge- gebenenfalls zusätzlich auch an der Tafelrückfläche und/oder an der Oberseite des Blockes in seiner eingestellten Lage gehalten wird.
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