AT165294B - Stahllegierung - Google Patents

Stahllegierung

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  Stahllegierung 
Die Anwendung hitzebeständiger und möglichst auch säurewiderstandsfähiger Stähle mit einem Gehalt von 0-2 bis   2. 5% Kohlenstoff,   1 bis 30% Chrom, 1 bis   10% Kupfer, 0. 1 bis 4% Alu-   minium und   l   bis 6% Silizium ist bekannt, desgleichen auch die Tatsache, dass die daraus gegossenen, geschmiedeten und gewalzten Gegenstände massbeständig, politurfähig und politurbeständig sind. 



   Eingehende Versuche haben ergeben, dass ein Zusatz von 0-1-10% Beryllium zu der obgenannten Legierung sich besonders dann empfiehlt, wenn sehr hohe mechanische Festigkeit   wip z.   B. bei Verwendung zu Panzerungen, angestrebt wird. Hievon abgesehen, sind Bleche und Drähte aus der angegebenen Legierung gegen- über grossen Temperaturschwankungen sehr wenig empfindlich. Es treten selbst bei sehr scharfer Beanspruchung selten Risse oder Verzerrungen auf und die hohe   Massbeständigkeit   lässt insbesondere die Anwendung aus dieser Legierung hergestellter Drähte für elektrotechnische Zwecke u. dgl. geboten erscheinen und zeigt wesentliche Vorteile gegenüber allen bisher angewendeten
Drähten aus edellegiertem Stahl. 



   Glüh- und Härtegefässe aus solchem Blech   weisen ausserdem den Vorteil auf, dass ein solches Blech keinerlei Aufkohlung erfährt, aber auch   ebensowenig an die Einsatzstücke Kohlenstoff abgibt. Der Kohlenstoffgehalt der Legierung kann bis zu etwa    0, 5, manchmal aber, insbesondere   bei grösserem Zusatz von Beryllium, weit darüber hinaus etwa bis 2-5% gesteigert werden, ohne die Walz-und Ziehfähigkeit allzusehr zu beeinträchtigen. Es ist aber klar, dass ein derart erhöhter Kohlenstoffgehalt den Korrosionswiderstand wesentlich steigert. 



   Die Erzeugung dieser Legierung innerhalb der oben angegebenen Grenzen ist neu und eine solche Legierung eignet sich auch zur Herstellung von gegossenen und geschmiedeten Gegenständen aller Art vorzüglich, bei welchen nicht nur auf   Hitze-und Säurewiderstandsfähigkeit, Mass-und   Politurbeständigkeit, sondern auch auf hohe mechanische Festigkeit Wert gelegt wird. 



   Bei allen hier angegebenen Analysen ist der Rest Eisen, eventuell mit dem üblichen, geringen Zusatz von Mangan u. dgl. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Stahllegierung mit einem Gehalt von 0-2 bis 2'5% Kohlenstoff, 1 bis 30% Chrom, 1 bis 10"o Kupfer, 0. 1 bis 4% Aluminium und 1 bis 60 u Silizium, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem noch 0-1 bis 10% Beryllium enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT165294D 1940-12-03 1947-12-12 Stahllegierung AT165294B (de)

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