AT165249B - Motorfuß - Google Patents

Motorfuß

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AT165249B
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AT
Austria
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motor
foot
foot element
base
screw
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English (en)
Inventor
Rudolf Poeschl
Wilhelm Poeschl
Original Assignee
Rudolf Poeschl
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Motorfuss 
Die Erfindung hat einen Motorfuss, insbesondere für Elektromotore zylindrischer Bauart zum Gegenstand, der es ermöglicht, für die schwenkbare Lagerung bestimmte, fusslos ausgebildete Rohrmotoren wahlweise auch als Stabilmotoren zu verwenden. 



   Der Motorfuss gemäss der Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass er aus einem am Motorgehäuse im Bereich der   Motorstirnflâche   abnehmbar befestigbaren Fusselement besteht, dessen Befestigungsorgane an der   Mcorstimnfläche   angreifen. Das Fusselement ist mit Befestigungsorganen versehen, die wahlweise zur schwenkbaren Aufhängung des Motorgehäuses oder zur starren Befestigung desselben dienen. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform weist das Fusselement einen aufragenden plattenförmigen Teil auf, der mit einer Anzahl von Bohrungen versehen ist, die zur Aufnahme von als Befestigungsorgane wirkenden Schraubenbolzen dienen. Der am Fundament aufruhende Teil des Fusselementes ist als Spannschiene ausgebildet und mit Längsschlitzen zur Aufnahme der Fundamentschrauben und mit einer Spann- vorrichtung versehen, welche zur seitlichen Ver- schiebung des Fundamentes gegen die Fundament- schrauben dient. 



   Durch die Erfindung wird es ermöglicht, serienmässig hergestellte Rohrmotoren ohne Änderung der Bauweise durch Beigabe des Fusselementes sowohl als Schwenklagermotoren als auch als Stabilmotoren verwendbar zu machen, wobei ausserdem eine praktische Spanneinrichtung zum Nachspannen des Riemens gewonnen wird. 



   In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand verschiedener Ausführungbeispiele näher erläutert. Fig. I zeigt ein einstückig aus Gusseisen hergestelltes Fusselement in axonometrischer Darstellung. Fig. 2 zeigt ein aus einem plattenförmigen Teil und zwei
U-Profilen zusammengesetztes Fusselement und Fig. 3 ein Fusselement aus winkelförmigen 
 EMI1.1 
 Fusselement. Die Fig. 5 und 6 zeigen Ausführungsvarianten des Fusselementes gemäss Fig. 4. 



  Die Fig. 7 zeigt eine   Ausführungsvariante   der Spannvorrichtung im Schnitt, Fig. 8 zeigt eine axonometrische Ansicht einer anderen Ausführungsvariante der Spannvorrichtung. 



   In Fig.   I   ist das Gehäuse eines zylindrisch ausgebildeten Elektromotors, eines sogenannten Rohrmotors, mit   1   bezeichnet. An der mit den Bohrungen 2 für die Schwenklagerung versehenen   Stimflächt, 3   des Motors ist das Fusselement 4 mit Schraubenbolzen 5 und 6 festgelegt. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist das Fusselement einstückig aus Gusseisen hergestellt und besteht aus einem plattenförmigen aufragenden Teil 4'und einem die Spannschiene für die Fundamentschraube 7 bildenden unteren Teil 4".

   Die Fundamentschraube 7 ist durch einen Längsschlitz 8 des Basisteiles   4"des Fuss-   elementes hindurchgeführt, während der aufragende plattenförmige Teil 4'eine   Ausnehmung   aufweist, so dass die Fundamentschraube mit ihrer Mutter eine seitliche Bewegung im Fusselement ausführen kann. In der seitlichen Stirnwand des Fusselementes ist eine Druckschraube 10 gelagert, welche über ein Zwischenglied 11 auf die
Fundamentschraube 7 drückt und eine seitliche Verschiebung des Fusselementes bewirken kann. 



   Das Fusselement gemäss der Erfindung kann durch Betätigung der vorstehend geschilderten
Spannvorrichtung zur Nachspannung des Motor- riemens verwendet werden, ausserdem kann es, je nachdem, ob nur eine der Schrauben) oder 6 oder beide Schrauben in die Stirnwand des
Motorgehäuses eingeschraubt werden, entweder für die schwenkbare Lagerung des Motors, nach Art eines Wippenständers, oder für die feste Lagerung des Motors, nach Art eines   Motorfusses,   Verwendung finden. Die Schrauben 5 und 6 können hiebei in die in   üblicher Weise   in der Motorstirnwand 3 für die Schwenklagerung des Motors vorgesehenen Bohrungen 2 ein- geschraubt werden. An Stelle der zwei Schrauben 5 und 6 können natürlich auch deren mehrere
Verwendung finden. 



   Statt durch Herstellung nach dem Giess- verfahren kann das   Fusselement   gemäss der
Erfindung auch durch Zusammenschweissen von schmiedeeisernen Bauteilen oder Winkelprofilen hergestellt werden. Fig. 2 zeigt eine Ausführung- form, bei welcher das   Fusselement   aus einem 

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   plattenförmigen   Teil   12,   der die Löcher 13 für die Schraubenbolzen trägt, und aus seitlich an dessen Basis angeschweissten U-förmigen Schienen 14,   14'besteht.   Die Schienen 14,   14',   deren offene Seite nach unten gekehrt ist, dienen zur seitlichen Führung des Zwischengliedes 11 und der Fundamentschrauben 7 bzw. 7'.

   Die Schienen 14,   14'können mit   dem sie verbindenden Mittelsteg aus einem Stück bestehen oder mit diesem ebenfalls verschweisst sein. Die Wirkungsweise und Anordnung der Spannvorrichtung, die aus einer Spannschraube 10 besteht, ist bei dieser Ausführungsform die gleiche wie bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1, wobei in beiden Fällen entweder eine oder mehrere Fundamentschrauben in dem Längsschlitz 8 des Fusselementes Platz finden können. 



   Wie Fig. 3 erkennen lässt, können an Stelle der   U-förmigen   Schienen auch winkelförmige Schienen 15, 15'an dem aufragenden Teil 12 des Fusselementes angeschweisst werden. An Stelle der Schweissung kann natürlich auch eine andere Befestigungsart, z. B. die Befestigung mittels Nieten oder Schrauben, Verwendung finden
Wie die Fig. 4,5 und 6 zeigen, kann auch eine einzige Profilschiene an der Basis des Fuss-   elemeil,-es   vorgesehen sein. Fig. 4 zeigt ein Fusselement, bei welchem der plattenförmige aufragende Teil 12 auf die Oberseite einer U-förmigen
Schiene 16 aufgeschweisst ist, die die gleiche Breite aufweist wie der Teil 12 und mit ihrer offenen Seite nach unten gerichtet ist.

   Die
Schiene 16 dient als Führung für die Fundament- schraube und das Zwischenglied 11 der Spann- vorrichtung und weist einen   Längsschlitz 77   fur den Durchtritt der Fundamentschraube 7 auf. Die Druckschraube 10 ist mit ihrem Gewinde in einer auf die Schiene 16 aufgeschweissten
Stirnplatte 18 gelagert. 



   Fig. 5 zeigt eine   Ausführungsform,   bei welcher eine U-förmige Schiene 16 seitlich neben der aufragenden Platte 12 durch Schweissung od. dgl. befestigt ist. An ihrer Oberseite trägt die
Schiene 16 Langlöcher 17, 17'für den Durch- tritt der Fundamentschrauben. Bei der Aus- führungsform gemäss Fig. 6 ist die Platte 12 auf die obere Wand der Schiene 16 aufgesetzt und zwischen den   Langlöchern   17, 17'durch
Schweissung befestigt. 



   Wie Fig. 7 erkennen lässt, kann an Stelle der im Fusselement gelagerten Druckschraube 10 für die Spannvorrichtung auch eine mit der
Fundamentschraube verbundene, mit Gewinde versehene Spindel 19 Verwendung finden. Die
Spindel 19 trägt an ihrem einen Ende ein Auge 20, das die Fundamentschraube 7 umgreift und sich mit der Oberseite gegen die obere Wand der
Schiene 16 anlegt. Die Laufmutter 21 der
Gewindespindel drückt gegen die Stirnwand 18 der Schiene 16 und kann damit einen Zug auf die Spindel ausüben. Wenn die Verstellung nach beiden Richtungen zwangsläufig erfolgen soll und die Spindel sowohl als Zug-als auch als Druckspindel wirkt, kann die Laufmutter 21 auch mit einem eingedrehten Hals 22 und einem Bund 23 versehen sein, der sich von innen gegen die Stirnwand der Schiene 16 abstützt. 



   Statt mit den Fundamentschrauben kann die Spannvorrichtung gemäss Fig. 8 auch mit einem ausserhalb des Fusselementes gelegenen Fixpunkt, z. B. einem Bolzen 24, zusammenwirken. In diesem Falle sind an der Schiene 16 des Fusselementes zwei seitliche Gewindespindeln 25, 25' befestigt, deren Muttern sich gegen ein Querhaupt, z. B. eine Platte 26, stützen, die an dem Bolzen 24 Anlage findet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Motorfuss, insbesondere für Elektromotore zylindrischer Bauart, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem am Motorgehäuse im Bereich der Motorstirnfläche abnehmbar befestigbaren 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. zeichnet, dass das Fusselement mit Befestigungsorganen versehen ist, die wahlweise zur schwenkbaren Aufhängung des Motorgehäuses oder zur starren Befestigung desselben dienen.
    3. Motorfuss nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fusselement einen aufragenden plattenförmigen Teil aufweist, der mit einer Anzahl von Bohrungen versehen ist, die zur Aufnahme von als Befestigungsorgane wirkenden Schraubenbolzen dienen.
    4. Motorfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im plattenförmigen Teil des Fusselementes eine als Schwenklagerbolzen und eine als Sperrbolzen dienende Schraube vorgesehen sind.
    5. Motorfuss nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der am Fundament aufruhende Teil des Fusselementes als Spannschiene ausgebildet und mit Längsschlitzen zur Aufnahme der Fundamentschrauben und mit einer Spannvorrichtung versehen ist, welche zur seitlichen Verschiebung des Fusselemectes gegen die Fundamentschrauben dient.
    6. Motorfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung aus einer seitlich im Fusselement gelagerten Druckschraube besteht, welche sich über ein Zwischenglied gegen die Fundamentschraube abstützt.
    7. Motorfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung aus einer mit der Fundamentschraube ver- bundenen, mit Gewinde versehenen Spindel besteht, deren Laufmutter sich gegen eine Seitenwand des Fusselementes abstützt.
    8. Motorfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die bpannvomchtung aus einer oder mehreren am. Fusselement be- festigten, mit Gewinde versehenen Spindeln besteht, deren Laufmuttem sich gegen einen <Desc/Clms Page number 3> ausserhalb des Motorfusses gelegenen Fixpunkt abstützen.
    9. Motorfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fusselement einstückig ausgebildet ist und aus Gusseisen besteht.
    10. Motorfuss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fusselement aus einer schmiedeeisernen Platte besteht, an deren Basis an einer oder an beiden Seiten U-förmige oder winkelförmige Schienen befestigt sind.
    11. Motorfuss nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen an der Basis des Fusselementes mit Längsschlitzen versehen sind.
    12. Motorfuss nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der aufragende plattenförmige Teil des Fusselementes an der Basis eine Ausnehmung aufweist, in der die zwischen den seitlichen Schienen hindurchtretenden Fundamentschrauben Platz finden.
    13. Motorfuss nach einem der Ansprüche l bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Fusselement aus einer schmiedeeisernen Platte besteht, an deren Unterseite eine nach unten offene U-förmige Schiene mit Längsschlitzen befestigt ist.
AT165249D 1947-12-12 1947-12-12 Motorfuß AT165249B (de)

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