AT165193B - Gesteinsbohrer - Google Patents
GesteinsbohrerInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Gesteinsbohrer Bei den bekannten Bohrkronenbefestigungen mittels Gewindeverschraubung oder Presssitzbefestigung ist entweder die Bohrkrone oder das Bohrstangenende, an dem die Bohrkrone befestigt wird, mit einem Innengewinde oder einem glatten Innenkonus versehen. Nachdem der Bruch des Gesteinsbohrers zumeist an dem mit dem Innengewinde oder Innenkonus versehenen Bohrerteil eintritt, besteht der Nachteil, dass entweder die Bohrkrone oder die Bohrstange unbrauchbar wird. Während die häufig mit einer Hartmetallschneide versehene Bohrkrone überhaupt kaum mehr instandgesetzt werden kann, muss an der Bohrstange ein neues Innengewinde oder ein neuer Innenkonus angearbeitet werden, was insofern umständlich ist, als hiezu entweder die langen Bohrstangen an den Erzeuger zurückgeschickt oder die Anfertigung des Gewindes bzw. des Konus und die etwa notwendige Wärmebehandlung vom Verbraucher durchgeführt werden muss, der davon entlastet sein soll, zumal er zur einwandfreien Ausführung dieser Arbeiten oft nicht über die nötigen Einrichtungen verfügt. Die Erfindung betrifft einen Gesteinsbohrer, bei dem die vorerwähnten Nachteile durch Befestigung der Bohrkrone an der Bohrstange mittels einer Hülse behoben sind, die unter Vereinigung der Gewindebefestigung mit der Presssitzbefestigung an einem Ende ein dem Gewindezapfen der Bohrkrone entsprechendes, vorzugsweise sägeförmiges Innengewinde und am anderen Ende zur Aufnahme des glatten Konuszapfens der Bohrstange einen Innenkonus aufweist. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgedankens, bei welcher die Bohrkrone und die Bohrstange in Ansicht, die Hülse hingegen im Längsschnitt dargestellt ist. Die Bohrkrone 1 mit der Hartmetallschneide 2 weist einen mit Sägegewinde versehenen konischen Gewindezapfen 3 auf, mit dem sie in das sägeförmige Innengewinde 4 der Hülse S eingeschraubt ist. Am anderen Ende dieser Hülse ist ein Innenkonus 6 angeordnet, in dem die Bohrstange 7 mit ihrem glatten Konuszapfen 8 durch Presssitz befestigt ist. Zwischen der Stirnfläche 9 des Gewindezapfens 3 und der Stirnfläche 10 des Konus- zapfens 8 besteht ein freier Raum 11, damit das Spülmittel durch die Spülkanäle 12 unbehindert hindurchströmen und der Konuszapfen 8 sich gegebenenfalls nachsenken kann. Tritt eine Beschädigung, z. B. des Innengewindes, an der Hülse ein, dann kann sie der Verbraucher ohneweiters durch eine neue ersetzen, während bisher entweder die teure Hartmetallbohrkrone mit Innengewinde ausfiel oder die Bohrstange instandgesetzt werden musste. Der Ersatz dieser Hülse ist schon deshalb weit seltener notwendig als die bisherige Instandsetzung der Bohrstangen, weil die Hülse aus einem hiefür besonders geeigneten Stahl hergestellt sowie zur Gänze irgendwelchen vergütenden Wärmebehandlungen unterzogen werden kann, so dass bei ihr jene Bruchgefahr ausgeschlossen ist, die bei Bohrstangen mit Innengewinde dadurch entsteht, dass wegen der Länge der Stangen nur ihre Enden auf Härtetemperatur erhitzt werden und daher in einiger Entfernung davon das gefürchtete Anlassgefüge entsteht, auf das die meisten Stangenbrüche zurückzuführen sind. Die Befestigung der Bohrkrone mittels einer Hülse oder eines Zwischenstückes (Bohrnippel) ist zwar an sich bekannt, doch sind mit denselben die vorerwähnten Nachteile nicht vermieden, weil diese Mittel nicht auf der erfindungsgemässen Vereinigung der Gewindebefestigung mit der Presssitzbefestigung beruhen. In gleicher Weise wie die Befestigung der Bohrkrone mit der Bohrstange kann erfindungsgemäss auch die Befestigung der Bohrstangen untereinander oder mit dem Einsteckende erfolgen. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Gesteinsbohrer, bei dem die Befestigung der Bohrkrone an der Bohrstange mittels einer Hülse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass unter Vereinigung der Gewindebefestigung mit der Presssitzbefestigung die Hülse (5) an einem Ende ein dem Gewindezapfen (3) der Bohrkrone (1) entsprechendes, vorzugsweise sägeförmiges Innengewinde (4) und am anderen Ende zur Aufnahme des glatten Konuszapfens (8) der Bohrstange (7) einen Innenkonus (6) aufweist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT165193T | 1948-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT165193B true AT165193B (de) | 1950-01-25 |
Family
ID=34199766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT165193D AT165193B (de) | 1948-06-23 | 1948-06-23 | Gesteinsbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT165193B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1072938B (de) * | 1960-01-14 | Canadian Ingersoll - Rand Company Limited, Montreal, Quebec (Kanada) | Reibungs-Verbindungsstuck fur eine schlagend arbeitende Bohrstange mit zwei konischen Emsteckoffnungen |
-
1948
- 1948-06-23 AT AT165193D patent/AT165193B/de active
Cited By (1)
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| DE1072938B (de) * | 1960-01-14 | Canadian Ingersoll - Rand Company Limited, Montreal, Quebec (Kanada) | Reibungs-Verbindungsstuck fur eine schlagend arbeitende Bohrstange mit zwei konischen Emsteckoffnungen |
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