AT165026B - - Google Patents

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AT165026B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zeichenhilfsgerät 
Die Erfindung betrifft ein Zeichenhilfsgerät in Form einer durchscheinenden Platte mit einer Winkelmassteilung und einer zu einer geraden Kante parallelen Massstabteilung, in deren Mitte ein senkrecht hiezu angeordneter Schlitz zur Errichtung einer Lotrechten vorgesehen ist. 



  Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Mittelachse des Schlitzes senkrecht zum Nullpunkt der Massstabteilungen angeordnet ist und der Schlitz gegebenenfalls in einen gleichartigen parallel zur Massstabteilung angeordneten Schlitz mündet und der Winkelmassteilung ein Ausschnitt von sägeblattartiger Form zugeordnet ist, dessen Sägezähne jeweils einem bestimmten Vielfachen der Masseinheit der Winkelteilung entsprechen, wobei die eine Flanke jedes Zahnes   zweckmässig   radial zum Mittelpunkt der Winkelmassteilung gerichtet ist. Das   Gerät   gemäss der Erfindung gestattet es, das Problem der Dreiteilung des Winkels bloss unter Zuhilfenahme eines Zirkels und eines besonders ausgebildeten Lineals zu lösen, gleichzeitig aber auch beliebige Winkel mit einer grossen Genauigkeit rasch und bequem zu messen und aufzutragen.

   Massstabteilungen, zugeordnete, sägeblattartige Ausschnitte, deren Zähne der Massstabteilung entsprechen, sind bereits bekannt. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand m einer beispielsweisen Ausführungsform in
Fig. 1 dargestellt. Die Fig. 2 und 3 zeigen
Einzelheiten, Fig. 4 zeigt die praktische Anwendung des Gerätes bei der Drittelung eines gegebenen Winkels. 



   Die Aufgabe, einen gegebenen   Winkel'1. zu   dritteln, wird auf folgende Weise gelöst : Die
Schenkel des   Winkels'1.   (Fig. 4) werden über ihren Scheitel   M   hinaus verlängert und auf den verlängerten Halbstrahlen vom Scheitel M wird mittels eines Zirkels je ein gleiches be- liebiges Mass r aufgetragen. Der   Winkel'1.   wird hierauf halbierl und die   Winkelsym-   metrale X Y gezogen, die beiden Punkte A B auf den Halbstrahlen werden verbunden und vom
Schnittpunkt N mit der Winkelsymmetrale X Y aus wird ein Halbkreis über die'Strecke AB 
 EMI1.1 
 auf der Wmkelhalbierungslinic kann nun dadurch gefunden werden, dass ein Punkt   111   auf dem Halbkreis   B m A el Al[elt   wird, der von einem auf einen der Winizelschenkel, z.

   B.   M   D, 
 EMI1.2 
 Verbindungsgeraden 0 D im Punkt m errichtetes Lot durch den Punkt   A   geht. Dieser Punkt m kann nunmehr mit dem Hilfsgerät gemäss der Erfindung rasch und genau gefunden werden. 



   In der einfachsten Form besteht das Gerät aus einem Lineal, das, von einem Nullpunkt ausgehend, zwei gleiche Massstabteilungen aufweist, wobei im Nullpunkt der Massstabteilung Mittel zur Errichtung einer Lotrechten zur Messkante des Lineals vorgesehen sind. In Fig.   l   ist das   erfindungsgemäss   ausgebildete Gerät ersichtlich, das zweckmässig aus durchsichtigem Material, z. B. Cellon, hergestellt wird. Das Lineal ist mit   1,   die Massstabteilungen sind mit 2,2'bezeichnet. Die Teilungen sind entlang eines ungefähr in der Mitte des Lineals vorgesehenen Schlitzes 3 angebracht, von dem ein Schlitz 4 ausgeht, dessen Mittelachse senkrecht zum Nullpunkt der Massstabteilungen 2, 2' angeordnet ist.

   Die Schlitze   3,   4 sind so breit gehalten, dass die scharf gespitzte Mine eines Bleistifts gerade noch hindurchgeführt werden kann und an den seitlichen   Führungsflächen   der Schlitze anliegt. Zu beiden Seiten der Schlitze 3 und 4 weist das Gerät an der Unterseite je eine nutenartige Vertiefung   5   auf, die so breit und tief gehalten ist, dass der Kopf eines besonders ausgebildeten Reissnagels 6 (Fig. 3) darin Platz findet. In Fig. 1 ist die Vertiefung   5   nur beim Schlitz 4 angedeutet. Der Reissnagel trägt an der der Spitze abgewendeten Seite einen Zapfen 7, dessen Durchmesser der Breite der
Schlitze 3 bzw. 4 entspricht.

   Je ein Reissnagel 6 wird mit seiner Spitze in die Zeichenfäche bei den Punkten A und B eingesteckt, das Zeichengerät mit seinen Schlitzen 3 und 4 auf die
Zapfen 7 aufgesteckt und hierauf durch Ver- schieben entlang der Zapfen 7 unter gegebenenfalls gleichzeitiger Drehung in jene Lage gebracht, in welcher der Schnittpunkt m von den Schnitt- punkten der Mittelachse des Schlitzes 3 mit der 

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   Winkelsym ctrale   X Y und dem Winkelschenkel   M   D die gleiche Entfernung hat, was durch die gleichen Massteilungen   2,   2'leicht festgestellt werden kann. Der Winkelschenkel D 0 wird hierauf durch Einführen der kegelig zugeschärften Bleistiftmine, die sich an den Seitenflächen des Schlitzes 3 führt, gezogen und der Schnittpunkt m ermittelt.

   Es ist dabei nicht erforderlich, dass der Winkelschenkel bis zum 
 EMI2.1 
 wird, ist der Winkel B N m nach dem bekannten Lehrsatz, dass der Zentriwinkel über denselben Bogen doppelt so gross ist als der Peripheriewinkel,   gleich ss.   Der Winkel B A m ist aber   r,   
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 beiden Winkelschenkel aufeinander senkrecht stehen. Somit ist der Winkel A 0 B gleich 
 EMI2.3 
 Winkel   OA D ist gkicii   dem Winkel OBC oder gleich   180 0-2 ;   die von den Seiten des Deltoids 0   A   M B eingeschlossenen Winkel sind daher   &alpha; + &gamma;- 360 .

   Da &gamma;= 180 -28,   
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Das Hilfsgerät ist erfindungsgemäss auch zum Zeichnen beliebiger Winkel eingerichtet und trägt um ein kleines Loch 8 als Mittelpunkt, von einer Nullmarke ausgehend, nach einer Richtung eine Gradeinteilung 9 von 0  bis 10  und nach der anderen Richtung eine Gradeinteilung 10 von    0'. bis 90'.   Im Bereiche der Gradteilungen 9, 10 
 EMI2.5 
 schnitt   11   auf, dessen der   Gradteilung 10   zugeordnete Begrenzungslinie sägezahnartig ausgebildet ist, u. zw. erstreckt sich jeder der Zähne uber den Winkelbereich von   dz   wobei aufeinanderfolgende Zähne abwechselnd ungleich lang ausgebildet sind und die eine Flanke jedes Zahnes radial gegen das Loch 8 gerichtet ist. 



  Die Begrenzungslinie des Ausschnittes   11'im   Bereiche der Teilung 9 ist stufenförmig bei den Winkelmasseinheiten   1-4'und 6-9'abgesetzt.   



  In der Massteilung 10 sind auch noch die halben Grade enthalten. Soll z. B. der Winkel   63, 50   gezeichnet werden, so wird die Massteilung 10 bei   60#5   an den gegebenen Winkelschenkeln   mn   dem Scheitel im Loch 8 angelegt und bei der   mit"3"bezeichneten   Stufe der Massteilung 9 im Ausschnitt 11'der andere Schenkel des Winkels markiert. Mit dem Gerät können ferner die Seiten beliebiger Vielecke sofort ermittelt werden. Um den Punkt 8 sind in einem Kreisbogen eine Reihe von Löchern 12 vorgesehen, deren Sehnenentfernung von dem mit 0 bezeichneten Loch der Seite des Vielecks entsprechen, dessen Ziffer dem Loch beigesetzt ist, im Ausführungsbeispiel also vom Dreieck bis zum Zwölfeck. 



   Das Gerät kann ausserdem beliebig andere Ausschnitte zum Zeichnen von Kreisen 13, 
 EMI2.6 
 einen bestimmten Winkel mit dem Lineal einschliessen. 



   Das Gerät    ' 2t verschiedene Abänderungen   in seiner Formgeoung und Ausführung zu. 



  So könnte   an selle   des Schlitzes 4 auch bloss eine an der Rückseite des Gerätes angeordnete senkrechte Gerade zum Nullpunkt der Messkante des Lineals vorgesehen sein. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Zeichenhilfsgerät in Form einer durchscheinenden Platte mit einer Winkelmassteilung und einer zu einer geraden Kante parallelen Massstabteilung, in deren Mitte ein senkrecht hiezu angeordneter Schlitz zur Errichtung   einer   Lotrechten vorgesehen ist, dadurch    gekt.'1'1-     zeichnet, dass die Mittelachse des Schlitzes (4) senkrecht zum Nullpunkt der Massstabteilungen (2, 2') angeordnet ist un der Schlitz gegebenen-   falls in einen gleichartigen Schlitz   (3)   des Lineals mündet und der Winkelmassteilung   (10)   ein Ausschnitt   (11)   von sägeblattartiger Form zugeordnet ist, dessen Sägezähne einem be- stimmten Vielfachen der Masseinheit der Winkel- teilung entsprechen,

   wobei die eine Flanke jedes Zahnes radial zum Mittelpunkt   (8)   der 
 EMI2.7 


Claims (1)

  1. gekennzeichnet, dass die benachbarten Randleisten ueb Schlirzes (4 bzw. J) an der Unterseite zur Aufnahme der Köpfe von mit Zapfen (7) in die Schlitze (3, 4) eingreifenden Reissnägeln (6) nutenförmig ausgenommen sind.
    3. Zeichenhilfsgerät nach den Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Zähne des Ausschnittes (11) einen Bereich vor fünf Winkelmasseinheiten umfasst und auf einanderfolgende Zähne der Teilung abwechseln ungleich hoch ausgeschnitten sind.
    4. Zeichenhilfsgerät nach den Ansprüchen und 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor de) Zähnen des Ausschnittes (11) der Winkelmass teilung ein Ausschnitt (li') angeordnet ist, de an den Winkelmasseinheiten 1-4 0 und 6--9 stufenförmig abgesetzt ist.
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