AT164889B - Abfederung - Google Patents

Abfederung

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AT164889B
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Steyr Daimler Puch Ag
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  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Abfederung 
 EMI1.1 
 
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert, welches eine in der erfindungsgemässen Weise ausgebildete Motorradgabel darstellt. 



   1 stellt den Gabelkopf des Rahmens dar, an welchem in üblicher Weise die obere Gabel- brücke 2 und die untere Gabelbrücke 3 angelenkt ist. Mit diesen Gabelbrücken sind die starren
Innenrohre 4 fest verbunden, an welchen die beweglichen Aussenrohre 5 gleitend geführt sind.
Die Rohre 5 sind an ihrem unteren Ende mit
Lagerstücken 6 ausgebildet, in welchen die Achse 7 des Vorderrades festgelegt ist. Die
Nabe und das Rad selbst sind der Einfachheit wegen nicht eingezeichnet. 8 stellt den Kotflügel dar, welcher mittels U-förmiger Streben 9 an den Aussenrohren 5 bei 10 festgelegt ist. Über den
Innenrohren 4   sind Überschubrohre 11   angeordnet, welche zwischen den Gabelrücken 2 und 3 eingespannt sind. 



   Das Federmittel bilden Spiraldruckfedern 12, welche einerseits an den festen Innenrohren 4 und andererseits an den beweglichen Aussenrohren 5 angreifen. Die Verbindung mit den Innenrohren ist durch die Innenrohre oben abschliessende Schraubstücke 13 hergestellt, welche hohl zur Aufnahme von Luftfiltern 14 ausgebildet sind, welche ein Eindringen von Staub in den Innenraum der Rohre und ein Austreten von Öl bzw. Öldämpfen aus denselben verhindern. 15 stellt Entlüftungslöcher dar. 



  Die Verbindung der Federn mit den Aussenrohren ist durch in den Innenrohren nach Art von Kolben geführte Teile 16 hergestellt, welche über Stangen 17 mit den Aussenrohren verbunden sind. 



   Die Federn 12 sind sowohl in den Abschluss stücken 13 als auch in den Kolben 16 mit mehreren Gängen eingeschraubt, so dass die Federn nicht nur auf Druck sondern auch auf Zug beansprucht werden können. Im Bereiche der Federlänge sind in den Innenrohren 4 gleitende Führungskörper 18 in die Federn eingeschraubt, welche ein Reiben der Federwindungen an der Wandung der Innenrohre verhindern. Gegebenenfalls kann jede Feder auch mit mehreren solchen Führungskörpern ausgebildet sein. 



   Die Innenrohre 4 sind unten mit Führungsbüchsen 19 ausgebildet, welche die Aussenrohre 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 auf den Innenrohren führen. In die Aussenrohre sind oben Büchsen 20 eingesetzt, welche des- gleichen eine Führung der Aussenrohre an den
Innenrohren bewirken. Auf diese Weise wird eine grosse Lagerdistanz geschaffen, welche eine einwandfreie Führung und eine geringe Bean- spruchung der Lagerung gewährleistet. Die
Führungsbüchsen 20 sind mittels Überwurf- muttern 21 festgelegt, wobei in den Überwurf- muttern Dichtungen 22 eingesetzt sind. Rohr- förmige Hülsen   23,   welche an der Gabelbrücke 3 festgelegt sind, schützen die Gleitflächen 24 der
Innenrohre 4 vor Verschmutzung. 



   In dem unteren Raum der Aussenrohre 5 ist die Dämpferflüssigkeit, wie z. B. Öl, eingefüllt. 



   Hiebei ist die Flüssigkeitsmenge so bemessen, dass das Niveau 25 der Flüssigkeit unterhalb des
Abschlusses 26 der Innenrohre liegt. Es ist daher ermöglicht, dass die Federung in einem gewissen Bereiche   dämpfungsfrei   arbeitet, wobei die Dämpfung erst einsetzt, wenn der Abschluss 26 der Innenrohre die Dämpferflüssigkeit erreicht.
In dem Abschluss 26 ist ein Drosselquerschnitt 27 vorgesehen, durch welchen die Dämpferflüssigkeit bei der Federbewegung gepresst wird. Hierauf tauchen die Innenrohre in die Dämpferflüssigkeit ein, wobei durch die Verdrängerwirkung der
Innenrohre die Dämpferflüssigkeit in den Bereich des Kolbens 16 gelangt und durch die Drosselquerschnitte 28 bzw. 29 gepresst wird. In diesem Moment setzt eine stärkere Dämpfungswirkung ein. 



   In den Kanal 29 des Kolbens 16 ist ein durch eine federbelastete Kugel 30 gebildetes Rückschlagventil eingesetzt, durch welches ein gerichteter Kreislauf der Dämpferflüssigkeit erzielt wird. Die beim Hingang der Federung durch den Kolben 16 hindurchgetretene Dämpferflüssigkeit gelangt über Löcher 31 in den Ringspalt 32 zwischen Innenrohr und Aussenrohr und wird aus diesem Ringspalt beim Rückgang der Federung durch Nuten der Büchsen 19 in den unteren Raum der   Aussenrohre   5 zurückgesaugt. 



  Auf diese Weise wird während des Hinganges der Federung eine progressive Dämpfungswirkung erzielt, welche zu Beginn der Federung sogar den Wert Null aufweisen kann, während beim Rückgang der Federung eine dauernde Dämpfung erreicht wird, welche während des ganzen Rückhubes wirksam sein kann. Da durch das Rückschlagventil 30 ein gerichteter Kreislauf der Dämpferflüssigkeit erzielt wird, ist es möglich, die Dämpfung beim Hingang und beim Rückgang der Federung unabhängig voneinander zu bemessen und einzustellen. Wenn die in den Büchsen 19 vorgesehenen Drosselquerschnitte kleiner bemessen sind als die beim Hingang der Federung wirksamen Drosselöffnungen, so kann eine stärkere Dämpfung beim Rückgang der Federung erreicht werden. 



   Die Ölrückflussöffnungen 31 sind in einer solchen Höhenlage angeordnet, dass über dem Kolben 16 stets ein Ölabschluss und damit eine einwandfreie Dichtung des Rückschlagventiles 30 gewahrt bleibt. Die Löcher 31 sind gegeneinander versetzt angeordnet, um eine zu starke Schwächung des Querschnittes der Rohre 4 zu vermeiden. 



   Die Nuten sind auf den   Führungsbüchsen 19,   durch welche der Rückfluss der Dämpferflüssigkeit erfolgt, zweckmässig spiralförmig bzw. gegen die Zylindererzeugende geneigt angeordnet. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass eine ungleichmässige Beanspruchung der Führungsflächen der Gleitflächen der Aussenrohre 5 vermieden wird, welche eintreten würde, wenn die Nuten längs einer Zylindererzeugenden angeordnet wären. 



   Im unteren Ende der Aussenrohre 5 sind kurze Spiraldruckfedern 33 angeordnet, welche als federnde Anschläge mit dem Abschluss 26 der Innenrohre zusammenwirken und ein hartes Aufsitzen der Federung verhindern. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Abfederung für Motorräder, mit teleskopartig ineinandergeführten, eine Dämpferflüssigkeit enthaltenden, insbesondere als Vorderradgabel ausgebildeten Rohren, dadurch gekennzeichnet, dass die im Innenrohr   (4)   untergebrachte Feder   (12)   am Aussenrohr   (5)   unter Vermittlung einer mit 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. die Dämpfung bestimmt. 2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch EMI2.2 umschliesst.
    3. Abfederung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch. gekennzeichnet, dass die mit dem EMI2.3 EMI2.4 in welchem Drosselquerschnitt die durch das Innenrohr beim Durchfedern verdrängte Dämpferflüssigkeit zur Wirkung gebracht wird.
    4. Abfederung nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stand der Dämpferflüssigkeit so bemessen ist, dass die Dämpferflüssigkeit erst nach Zurücklegung eines Teiles des Federweges beim Durchfedern in den Bereich des Drosselquerschnittes im Kolben (16) gelangt.
    5. Abfederung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stand der Dämpferflüssigkeit so bemessen ist, dass die Dämpferflüssigkeit erst nach Zurücklegung eines Teiles des Federweges beim Durchfedern in den Bereich des Drosselquerschnittes (27) zwischen EMI2.5 legung eines weiteren Teiles des Federweges in den Bereich des Drosselquerschnittes im Kolben (16) gelangt.
    6. Abfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine das <Desc/Clms Page number 3> untere Ende des Innenrohres (4) gegen das Aussenrohr (5) führende Büchse (19) mit zweckmässig spiralig verlaufenden bzw. gegen die Zylindererzeugenden der Büchse (19) geneigten Nuten für den Rückfluss der Dämpferflüssigkeit ausgebildet ist.
    7. Abfederung nach einem der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpferflüssigkeit durch ein in ihren Arbeitsweg eingeschaltetes Rückschlagventil (30) derart zu einem Kreislauf gezwungen ist, dass bei der Durchfederung der Drosselquerschnitt zwischen EMI3.1 einander in Wirkung treten, bei der Rückfederung hingegen die Dämpferflüssigkeit über Löcher (31) im Innenrohr, den Ringspalt (32) zwischen Innenrohr und Aussenrohr und Drosselquerschnitte in der das untere Ende des Innenrohres im Aussenrohr führenden Büchse (19) in den unteren Teil des Aussenrohres (5) zurückgesaugt wird.
    8. Abfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die im Innenrohr (4) angeordnete Spiralfeder (12) im Bereiche ihrer Länge mit einem oder mehreren, zweckmässig in diese eingeschraubten, im Innenrohr gleitenden Führungskörpem (18) ausgebilet ist.
    9. Abfederung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Federwiderlager (13) hohl ausgebildet und für die Unterbringung eines Luftfilters (14) ausgenützt ist.
AT164889D 1946-07-16 1946-07-16 Abfederung AT164889B (de)

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AT164889T 1946-07-16

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AT164889B true AT164889B (de) 1949-12-27

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AT164889D AT164889B (de) 1946-07-16 1946-07-16 Abfederung

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