AT164829B - Verfahren zur Herstellung eines wärme- und schallisolierenden Mörtels - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines wärme- und schallisolierenden MörtelsInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung eines wärme-und schallisolierenden Mörtels Es sind Dämmplatten für Wärmeisolierzwecke im Bauwesen aus teils wertvollen oder seltenen Bestandteilen (Papierfaserstoffe, Kork u. a. ) und aus Fasergemischen bekannt. Ihre Herstellung ist mit bedeutenden Kosten verbunden, man benötigt Apparaturen für die Formgebung und einen grossen Wärmeaufwand für die Trocknung ; die Aufbringung der Platten erfordert hohe Arbeitskosten. Auch benötigen die Platten meist eine stabile Unterlage und bilden Fugen, gegen Feuer sind sie durchwegs empfindlich. Durch Verwendung grösserer Mengen Bindemittel verringert sich ihr Isoliervermögen. Es sind ferner auch voluminöse Verputzmörtel mit pflanzlichen Beimischungen bekannt, die jedoch den Nachteil haben, dass z. B. solche mit Sägespänen nicht haltbar sind, weil die Sägespäne durch Kalk angegriffen werden, der Mörtel zu starker Rissebildung und Abbröckelung neigt, was durch Quellungen und ständige Ver- änderungen, das sogenannte "Arbeiten" der Holzsubstanz, hervorgerufen wird. Das gleiche gilt auch von Mörtel mit Strohhäcksel, der besonders stark abbröckelt, weil die grossen Hohlräume und Abmessungen des Strohhäcksels Bruch der Füllstoffe herbeiführen. Man versuchte auch Glaswolle in den Mörtel zu mischen, doch ruft diese, wenn sie durch Einschlagen eines Nagels oder sonstwie ausbricht und mit der menschlichen Haut in Berührung kommt, böse Geschwür hervor und bildet eine Gefahr für Mensch und Tier. Die Erfindung beseitigt nun diese Nachteile, indem sie anstatt anderer Pflanzenteile einen neuen Werkstoff verwendet, der aus einesteils faserigen, andernteils wesentlich faserlosen, wärme-und schallisolierenden pflanzlichen Stoffen im Verhältnis von 1 : 2 bis 1 : 4 besteht, die in einer Rührvorrichtung mit Wasser zu einer gleichmässigen Masse vermischt werden, die dann sehr stark, bis auf 20-25% Wassergehalt, ausgepresst wird, worauf der Presskuchen, infolge der zwischen dem faserigen Material eingelagerten, unverfilzbaren faserlosen Teile, ohne grössere Kraftaufwendung in einer Reiss-oder Reibvorrichtung in seine Bestandteile aufgelöst wird, worauf das lockere, mullartige, faserige, schüttbare Material im Luftstrom fertig getrocknet wird. Als faserige Stoffe werden z. B. Papierabfälle, auch mindester Sorten, Holzschliff oder sonstige Papierhalbstoffe, als faserlose z. B. mittelfeine Sägespäne, zerriebene Abfallohe od. dgl. verwendet. Um eine spätere Feuchtigkeitsaufnahme und Hydrolysierung der zellulosehältigen Bestandteile zu vermeiden, wird dem vegetabilischen Gemisch aus einesteils faserigen, andernteils wesentlich faserlosen Teilen in der Rührvorrichtung in an sich bekannter Weise eine Seifenlösung zugesetzt, aus der dann, vor oder nach dem Pressen und Trocknen, entweder durch Zusatz von Alkalien, wie Kalkmilch und Wasserglas oder durch das Anrühren mit dem Fettkalk zu Mörtel eine unlösliche Seife ausgefällt wird, wodurch die einzelnen Teilchen des Gemisches eingehüllt und imprägniert werden. Dieser imprägnierte"Holzmull"wird in gewöhnlichem, abgelöschten und verdünnten Kalk oder einem der bekannten Bindemittel, wie EMI1.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 2> gekennzeichnet, dass man zwei verschiedene, wärmeisolierende pflanzliche Bestandteile, von einesteils faseriger, andernteils wesentlich faserloser Beschaffenheit im Verhältnis von 1 : 2 bis 1 : 4 mit Wasser in einer Rührvorrichtung zu einer gleichmässigen Masse vermischt, bis auf 20-25% Wassergehalt ausgepresst, den stark entwässerten Presskuchen mechanisch zerfasert und den so erzeugten"Holzmull"im Luftstrom fertigtrocknet, um ihn hernach in das aus Kalk oder Zement, Sorelzement, Gips, Lehm, Wasser- glas oder einem Gemisch dieser Stoffe od. dgl. bestehende Bindemittel einzurühren.2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem pflanzlichen Fasergemisch in der Rührvorrichtung in an sich bekannter Weise eine Seifenlösung zugesetzt und vor oder nach dem Pressen und Trocknen oder gleichzeitig mit dem Einrühren in das Bindemittel, durch Einwirkung von Alkalien, wie Kalkmilch und Wasserglas eine unlösliche Seife ausgefällt wird.
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