AT164433B - Elektromagnetisch gesteuerter Spannungsregler für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen, inbesondere Motorrädern - Google Patents

Elektromagnetisch gesteuerter Spannungsregler für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen, inbesondere Motorrädern

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AT164433B
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Georg Dipl Ing Milles
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Georg Dipl Ing Milles
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  Elektromagnetisch gesteuerter Spannungsregler für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen, insbesondere Motorrädern 
Es ist bereits bekannt, bei elektromagnetisch gesteuerten Spannungsreglern, bei denen der Zugkraft des Elektromagneten eine Federkraft entgegenwirkt, zur Kompensation der Widerstandserhöhung bzw. Verminderung der wirksamen Amperewindungen der Reglerspule bei der im Betrieb erfolgenden Erwärmung derselben als Gegenfeder eine entsprechend abgestimmte Bimetallfeder zu verwenden, die bei zunehmender Erwärmung des Reglers ihre Gegenspannung selbsttätig vermindert. 



   Die Erfindung betrifft nun einen für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen, insbesondere Motorrädern, bestimmten Spannungsregler obiger Art, mit durch Bimetall bewirkter Kompensation der im Betrieb auftretenden Temperaturbeein- 
 EMI1.1 
 



   Erfindungsgemäss bildet das Bimetallelement einen Teil eines der Zugkraft des Reglermagneten entgegenwirkenden, aus mehreren Lamellen aufgebauten Federsystems, das im unmittelbaren   Wärmestrahlungs-bzw. Wärmeleitungsbereich   der Magnetspule angeordnet ist und dessen resultierende Zugkraft durch die mit zunehmender Temperatur des Elektromagneten miterwärmte Bimetallamelle herabgesetzt wird. Durch den Einbau der Bimetallamelle in ein Federpaket und dessen Anordnung zwischen Spule und Magnetjoch, was insbesondere bei Reglern für Lichtanlagen von Krafträdern im Hinblick auf die beschränkten Raumverhältnisse von besonderem Vorteil ist, lässt sich die erstrebte Kompensationswirkung viel leichter einstellen als bei einer Bimetalleinzelfeder.

   Durch Wahl der entsprechenden Bimetallsorte und eines bestimmten Verhältnisses zwischen Länge und Anzahl des Bimetallfederteiles zu den übrigen Federteilen sind die verschiedensten Wirkungen erzielbar ; so kann der Einfluss des Temperaturkoeffizienten auf die Wicklung ganz aufgehoben werden, wodurch die Regelspannung bei jeder Temperatur konstant bleibt oder das Verhältnis der Federteile kann derart gewählt werden, dass bei zunehmender Erwärmung ein geringes Abfallen der Spannung eintritt, wenn zwecks Schonung der Maschine bei einer Überlastung ihre zu starke Erwärmung verhindert werden soll. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Aus- führungsform der Erfindung an einem für Licht- anlagen von Motorrädern bestimmten Spannungs- regler, u. zw. stellt Fig.   l   den elektromagnetisch gesteuerten Regler in Seitenansicht, Fig. 2 einen
Schnitt nach II-II der Fig.   l   mit einer Drauf- sicht des Federsystems dar. 



   Der winkelförmige Anker   1,   welcher mittels einer Tragfeder 2 auf dem   Magnetjoch. ?   aufgehängt ist, trägt an seinem kürzeren Arm das
Federsystem, bestehend aus den Spannfeder 4 und 5 aus wärmeunempfindlichem Werkstoff und aus einer dazwischen angeordneten Bimetallfeder 6 ; dieses Federsystem ist im Raum zwischen dem   Magnetjoch. ?   und der Erregerspule 7 eingeordnet. Durch eine Einstellschraube 8 und Feststellmutter 9 ist der Spannungsregler auf die gewünschte Spannung genau einstellbar. 



  Die Bimetallfeder 6 ist derart in das System eingebaut, dass ihre Spannkraft mit zunehmender Erwärmung abnimmt. Steht der Spannungsregler längere Zeit im Betriebe, so wird durch die Erwärmung der Spule 7 deren Widerstand ansteigen, der Magnetisierungsstrom und mit ihm die Wirkung des Elektromagneten geringer und daher bei gleichbleibender Federgegenkraft die Regelspannung wachsen. 



   Erfindungsgemäss ist aber die Gegenkraft des Federsystems 4, 5 und 6 nicht konstant, da sich die in der Wicklung 7 entstehende Wärme in kurzer Zeit durch Strahlung und Wärmeleitung über das   Magnetjoch. ?   und Anker 1 dem Federsystem   4,   5 und 6 mitteilt ; infolge der Wirkung der Bimetallfeder wird die resultierende Zugkraft des Federsystems der steigenden Temperatur entsprechend abnehmen. Es steht somit bei steigender Temperatur der abnehmenden magnetischen Zugkraft eine gleichfalls abnehmende Federkraft entgegen, so dass die Regelspannung gleichbleibt. 



   Gemäss einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung ruht das Federsystem 4, 5, 6, dessen sämtliche Lamellen wärmeunempfindlich sind, statt auf der starren Einstellschraube 8 (Fig.   l)   auf einer Stütze aus Bimetall auf, deren Berührungspunkt mit dem Federpaket, bei einer Temperaturänderung der Reglerspule eine an- 

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 nähernd normal zum Federpaket gerichtete Lageveränderung erfährt, die dessen Gegenspannkraft im Kompensationssinne beeinflusst. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektromagnetisch gesteuerter Spannungs- 
 EMI2.1 
 veränderter Temperatur der Reglerspule auch die Spannkraft der Gegenfeder, in an sich bekannter Weise, durch ein Bimetallelement im Kompensationssinne geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Bimetallelement einen

Claims (1)

  1. Teil einer der Zugkraft des Reglermagneten entgegenwirkenden, aus mehreren Lamellen aufgebauten Federsystems bildet, das im unmittelbaren Wärmestrahlungs-und Wärmeleitungs- bereich des Reglermagneten, beispielsweise zwischen Spule und Magnetjoch, angeordnet ist. 2. Spannungsregler nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Federpaket auf einer Stütze aus Bimetall aufruht, deren Angriffspunkt bei einer Temperaturänderung der Reglerspule eine annähernd normal zum Federpaket gerichtete Lageänderung erfährt, die dessen Gegenspannkraft im Kompensationssinne beeinflusst.
AT164433D 1948-02-28 1948-02-28 Elektromagnetisch gesteuerter Spannungsregler für Lichtanlagen von Kraftfahrzeugen, inbesondere Motorrädern AT164433B (de)

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