AT127311B - Heizvorrichtung für einen Bimetallauslöser von Installations-Selbstschaltern. - Google Patents

Heizvorrichtung für einen Bimetallauslöser von Installations-Selbstschaltern.

Info

Publication number
AT127311B
AT127311B AT127311DA AT127311B AT 127311 B AT127311 B AT 127311B AT 127311D A AT127311D A AT 127311DA AT 127311 B AT127311 B AT 127311B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
coil
bimetal
heating device
circuit breakers
installation circuit
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Stotz Kontakt Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stotz Kontakt Gmbh filed Critical Stotz Kontakt Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT127311B publication Critical patent/AT127311B/de

Links

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Heizvorrichtung für einen   Bimetallauslöser   von Installations-Selbstschaltern. 



   Es ist bekannt, bei   Installations-Selbstschaltern   einen Bimetallstreifen als steuerndes Glied zu verwenden, der entweder unmittelbar oder mittelbar beheizt wird. Bei der unmittelbaren Beheizung wird das Bimetall selbst als Widerstand vom Strom durchflossen, während bei der mittelbaren Beheizung das Bimetall mit einer   Isoliermaterialumkleidung   und einer darauf angeordneten Heizdrahtwicklung versehen wird. Diese Ausführungsform ist jedoch teurer, ausserdem besitzt der Heizkörper eine grosse wärmeausstrahlende   Oberfläche,   wobei gleichzeitig die Beweglichkeit des Bimetalls durch die Isoliermaterialumkleidung gehemmt wird. Die unmittelbare Beheizung wird daher zweckmässig in solchen Fällen angewendet, wenn eine bestimmte Wirkung, z. B. eine grössere Wärmeträgheit, erstrebt wird. 



   Man ist daher dazu übergegangen, den Heizkörper in der Weise auszubilden, dass ein Teil des Bimetalls in das Innere des Heizkörpers hineinragt und hier festgehalten wird. Das freie Ende ist dann beweglich und wird zur Steuerung des Auslöseorgan verwendet. Diese Anordnung ist besonders dann angebracht, wenn es sich um Installations-Selbstschalter grösserer   Schaltleistungen   handelt. Bei kleinen Schaltleistungen dagegen ist es erforderlich, einen sehr langen Heizdraht vorzusehen, dessen Unterbringung auf den Heizpaketen Schwierigkeiten bereitet ; ausserdem wird durch die Isoliermaterialumkleidung, die beispielsweise aus Glimmer bestehen kann, die Wärmeleitung im ungünstigen Sinne beeinflusst, so dass Ungenauigkeiten in der thermischen Auslösung auftreten. 



   Um eine gut wirksame Wärmeübertragung von dem Heizkörper auf das Bimetall zu erzielen, wird nach der Erfindung der Träger des Heizdrahtes als Metallspule ausgebildet, die mit ihrem dem Bimetall zugekehrten Flansch unmittelbar auf dem Bimetall befestigt ist. Auf der Metallspule, die zweckmässig aus Kupfer hergestellt ist, kann der dünne, isolierte Heizdraht, der eine beträchtliche Länge besitzt, aufgehaspelt werden. Dadurch werden die Abmessungen der Heizeinrichtung geringgehalten und die   Wärmeübertragung folgt schnell   dem Anstieg der Stromstärke. Anderseits lässt sich die Spule billig herstellen, sie besitzt bei der vorhandenen kleinen Oberfläche eine sehr geringe Wärmeabgabe an den umgebenden Raum. 



   Die Zeichnung lässt einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes erkennen. In Fig. 1 bedeutet a den Bimetallstreifen, b die Metallspule und c die Heizwicklung. Die Spule b besitzt auf der dem Bimetallstreifen zugekehrten Seite einen Metallflansch   d,   mit dem sie sich gegen den Bimetallstreifen anlegt und durch die Niete e in gut wärmeleitender Verbindung steht. Der andere Flanseh f der Spule b besteht vorteilhaft aus Isoliermaterial An Stelle eines einfachen Flansches kann der Flansch f als Wärmeschutzhülse für die Wicklung c ausgebildet werden, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Der Bimetallstreifen a ist einseitig bei   g   fest eingespannt. Bei der Erwärmung krümmt sich der Streifen nach unten und gibt die Sperrung des Hebels h frei, wodurch dieser von der Feder i angezogen wird. 



  Wenn es wünschenswert ist, eine starke Krümmung des Bimetallstreifens zu erzielen, so wird der Flansch d   etwas gewölbt ausgebildet, so dass sich das Bimetall der Form des Spulenflansches anpasst   (Fig. 2). Hiedurch wird die Wärmeleitung begünstigt und die Zunahme der Erwärmung gesteigert. 



   Ist man gezwungen, einen grösseren Heizdraht vorzusehen, so kann man-wie in Fig. 3 dargestelltzwei Spulen c zu beiden Seiten des Bimetallstreifens a anbringen. Es ist aber auch möglich, mehrere Spulen nebeneinander auf den Bimetallstreifen anzuordnen, wie beispielsweise in Fig. 4 dargestellt. Es ist im allgemeinen zweckmässig, einen kreisrunden Spulenquerschnitt zu wählen, da dann bei einer verhältnismässig grossen   Anlagefläche   des Spulenkernes eine gute Wärmeüberleitung auf den Bimetallstreifen a stattfindet, anderseits aber nur eine geringe   Abkühlungsfläche   vorhanden ist. Selbstverständlich kann 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 aber auch der Spulenkern einen andern Querschnitt besitzen, falls dies aus andern Konstruktion-   rücksiehten   erforderlich sein sollte. 



   Die Befestigung der Spule auf dem Bimetallstreifen erfolgt zweckmässig durch Vernietung oder Verschraubung. Es ist besonderer Wert darauf zu legen, dass eine Lockerung nicht möglich ist, um eine wärmeisolierende Luftschicht zwischen dem Bimetallstreifen und dem Spulenkern zu vermeiden. Gegebenenfalls kann ein konstanter Anpressungsdruck dadurch erreicht werden, dass zwischen das Befestigungsorgan e der Spule b und den Bimetallstreifen a ein federndes Glied m eingeschaltet wird, wodurch ein dauernd gleichmässiger Anpassungsdruck gewährleistet ist. Eine derartige Ausführungsform ist in Fig. 5 der Zeichnung dargestellt. 



   In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist der Spulenkern rechtwinkelig gebogen und mit seinem Schenkel   d   durch die Niete e an den Bimetallstreifen a befestigt. Soll an Stelle der Widerstandsheizung eine Heizung durch Wirbelströme angewendet werden, so wird der Spulenkörper aus ferromagnetischem Material hergestellt und mit einer Spulenwicklung aus Kupfer versehen. In diesem Falle überträgt der Spulenkörper die durch Wirbelströme und Hysteresis erzeugte Wärme auf den Bimetallstreifen. Zur Verkleinerung des magnetischen Widerstandes kann an Stelle einer Isoliermaterialhülse auch ein magnetischer Schluss nach Art eines Topfmagneten angewendet werden. Es können aber auch beide Heizmethoden gleichzeitig zur Anwendung gelangen. 



   Die Anordnung einer Spule gestattet es ferner, das entstehende Kraftfeld zur Erzielung einer ruckartigen Bewegung des Bimetallstreifens auszunutzen, indem die Spule bei der Krümmung des Bimetallstreifens einem Anker genähert wird, der bei Erreichung einer genügend kleinen Entfernung die Spule anzieht. In Fig. 7 ist eine derartige Anordnung wiedergegeben. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die Spule b durch die Krümmung des Bimetallstreifens a dem feststehenden Anker n genähert und nach Erreichen eines genügend geringen Abstandes von diesem angezogen und die Sperrung   h   aufgehoben. 
 EMI2.1 


AT127311D 1931-03-10 1931-03-10 Heizvorrichtung für einen Bimetallauslöser von Installations-Selbstschaltern. AT127311B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT127311T 1931-03-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT127311B true AT127311B (de) 1932-03-10

Family

ID=3635160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT127311D AT127311B (de) 1931-03-10 1931-03-10 Heizvorrichtung für einen Bimetallauslöser von Installations-Selbstschaltern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT127311B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE708640C (de) Bimetalltemperaturregler
DE102018213505A1 (de) Vorrichtung zum Wärmetausch mit elastokalorischem Element
AT127311B (de) Heizvorrichtung für einen Bimetallauslöser von Installations-Selbstschaltern.
DE525939C (de) UEberstromausloesevorrichtung fuer Wechselstrom mit einem thermischen Zeitausloeser und mit einem unverzoegerten elektromagnetischen Schnellausloeser
EP0917173A2 (de) Überstromauslöser für Schutzschalter
DE2444836C3 (de) Schutzschalter
DE523933C (de) Installations-Selbstschalter mit Ausloesung durch ein Bimetall
CH156580A (de) Installations-Selbstschalter mit Auslösung durch ein Bimetall.
DE1127007B (de) Elektrisch beheizte Masse-Schnellkochplatte
DE915957C (de) Durch einen Messwandler beheizter Bimetallausloeser
DE891104C (de) Anordnung fuer UEberstrom- und zeitabhaengige Ausloeser und Relais
DE535664C (de) UEberstromschalter mit Waerme- und Kurzschlussausloesung
DE1806651A1 (de) Thermostatanordnung,insbesondere fuer selbstreinigende Elektrooefen
AT256226B (de) Schalter mit thermomagnetischer Auslösung, insbesondere Motorschutzschalter
DE969872C (de) Thermische, mit Wechselstrom betriebene Ausloesevorrichtung
DE510585C (de) Schaltrelais
DE484772C (de) Elektromagnetischer Selbstschalter mit einer auf den Magnetanker wirkenden Bimetallfeder
DE572776C (de) Mehrpoliger UEberstromschalter mit thermischer und von dieser unabhaengiger magnetischer Ausloesung in mindestens zwei Polen
DE430970C (de) Auf Waermewirkung ansprechender Widerstand aus Doppelmetall
DE661227C (de) UEberstromwaermeausloeser fuer elektrische Schaltgeraete
AT83895B (de) Elektromagnetischer Schalter.
DE559939C (de) Unterspannungsausloeseverzoegerung fuer Motorschutzschalter
AT111480B (de) Mehrpoliger Schalter mit thermischer und magnetischer Auslösung.
DE572029C (de) Waermerelais
EP0057460A2 (de) Regeleinrichtung für die Temperatur elektrisch beheizter Geräte