DE434459C - Elektromagnet fuer Regler elektrischer Anlagen - Google Patents
Elektromagnet fuer Regler elektrischer AnlagenInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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Description
(A 4318g
In der vorliegenden Erfindung wird bei elektromagnetischen Reglern für elektrische
Apparate eine Verbesserung der Regulierungsmöglichkeit und eine leicht zu verändernde
Einstellung dadurch erreicht, daß besondere Magnetpole, die den Stirnflächen des beweglichen Magnetkernes gegenüberstehen,
am Spulenkörper so befestigt sind, daß die Zugkraft, unfl damit die Hubbewegung
des Magnetkernes vergrößert wird. Hierdurch wird das Gewicht des Regelorganes,
welches der Zugkraft des Elektromagneten entgegenwirkt, ausgeglichen. Um den Magnetkern kann man eine verstellbare
Kurzschlußschleife legen, die eine Einstellung für mehrere Spannungswerte ermöglicht.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
4 ist ein zur Regulierung der Spannung mit mehreren Kontakten 3 angezapfter Widerstand.
Ein beweglicher, in einem mit Queck- : silber gefüllten Topf befindlicher Kontakt 6
j ist mit einem über die Kontakte 3 des Wider-' Standes 4 gleitenden Wälzkontakt 7 elek- »5
\ trisch verbunden. 2 ist ein Stromerzeuger, ; der auf ein Wechselstrom- oder Gleichstromnetz
ι arbeitet, mit dem ein Teil des Widerstandes 4 über den Wälzkontakt 7, Kontakt 6
und Ouecksilbertopf 5 in Reihe geschaltet ist. Der den Wälzkontakt 7 steuernde Elektromagnet
besteht im wesentlichen aus einem Magnetkern 8 und einem Solenoid 9, das beispielsweise von der Netzspannung erregt
ist. Der obere Teil des Magnetkernes 8 trägt eine Stange 10, an welcher ein an dem
ι Wälzkontakt 7 befestigtes Flachband r 1 ! schwenkbar angeordnet ist. Das Gewicht
des Wälzkontaktes 7 wirkt bei der Bewegung über die Kontakte 3 des Widerstandes 4 4c
durch sein Eigengewicht der Zugkraft des Elektromagnetsystems entgegen. In der Stellung des Wälzkontaktes 7 nach Abb. 1
ist, da der Schwerpunkt über dem mittleren
der Kontakte 3 des Widerstandes 4 liegt, der Wälzkontakt im Gleichgewicht und bewirkt
also keine Veränderung der Lage des Magnetkernes. Liegt jedoch der Wälzkontakt
auf einem rechts oder links gelegenen Kontakt 3 auf, dann hat der Wälzkontakt 7 infolge seines wirksamen Gewichtes
das Bestreben, den Magnetkern 8 nach aufwärts zu ziehen bzw. nach abwärts zu drücken. 12 und 13 sind besondere Magnetpole
oberhalb und unterhalb des Magnetkernes 8. Der obere, am Spulenkörper befestigte
Magnetpol 12 ist winkelförmig gebogen und ragt mit seinem freien Ende in
das Innere des Spulenhohlraumes hinein. Die am Magnetkern 8 befestigte Stange 10 führt
durch eine öffnung des Magnetpoles 12. Der untere, in Form eines Ringes ausgeführte
Magnetpol 13 ist an einem winkligen, aus 9.0 unmagnetischem Material hergestellten und
am Solenoidkörper befestigten Teil 14 angebracht. Eine Stange 15, die an dem
Winkelteil 14 befestigt ist, greift zur Führung des Magnetkernes 8 in eine Bohrung
desselben ein. Um die Reguliereinrichtung für verschiedene Spannungswerte verwenden
zu können, besitzt der Kern 8 eine verstellbare Kurzschlußschleife 16, die auf den
Kern 8 des Magnetsystems aufgeschoben ist und durch eine Schraube 17 gehalten ist oder
auf andere Weise in dieser Stellung gehalten werden kann.
Bei einer Verminderung der Spannung in dem Wechselstromnetz 1 sinkt infolge der
Schwächung des Magnetfeldes der Magnetkern 8 nach abwärts, der Wälzkontakt 7 gleitet über die rechts gelegenen Kontakte 3
und vermindert die Anzahl der in den Stromkreis geschalteten Teilwiderstände 4.
Da das auf der linken Hälfte des Wälzkontaktes zunehmende Hebelgewicht des Wälzkontaktes
7 dabei der Abwärtsbewegung des Magnetkernes 8 entgegenwirkt, würde ohne eine besondere Vorkehrung das Sinken des
Kernes die Spannungsverminderung nicht ausgleichen. Beim Abwärtsgleiten des Magnetkernes wird aber der Luftspalt zwischen
dem Magnetpol 13 und dem Kern 8 kleiner, so daß der dadurch verminderte
magnetische Widerstand einen größeren Kraftfluß hervorruft und der Kern 8 weiter
nach abwärts gezogen wird, wodurch das die Bewegung des Kernes verringernde Wälzkontaktgegengewicht
von der durch den verkleinerten Luftspalt hervorgerufenen Vergrößerung der Anziehungskraft zwischen
Magnetpol 13 und Kern 8 ausgeglichen wird.
In ähnlicher Weise erfolgt die Regulierung bei einer höheren als bei der normalen Spannung.
Dann wird durch den größer werdenden Magnetfluß des Solenoides 9 der Kern 8 nach oben gezogen, und der Wälzkontakt 7
bewegt sich über den linken Teil des Widerstandes 3, so daß durch den jetzt vergrößerten
Widerstand 4 die Spannung des Stromkreises herabgesetzt wird. Durch das jetzt auf der rechten Hälfte des Wälzkontaktes
entstehende Hebelgewicht des Wälzkontaktes 7 wird dabei der Magnetkern zu wenig angehoben,
aber beim Ansprechen des Elektromagneten wird der Luftspalt zwischen dem Magnetpol 12 und dem Kern S kleiner, so
daß die Anziehungskraft des Magnetpoles 12 auf den Magnetkern größer wird und diesen
um den durch das Gegengewicht des Wälzkontaktes 7 verminderten Teil hebt.
Durch Verschiebung der Kurzschlußschleife 16 auf dem Magnetkern kann man
mit dem Regler mehrere konstant zu haltende Spannungswerte eines Wechselstromnetzes
einregulieren. Je mehr Kraftlinien die Kurzschlußschleife schneiden, um so größer ist
die Abstoßungskraft des Solenoides und auch der magnetische Widerstand des Magnetkreises.
Es ist also auch eine größere Spannung bei Verschiebung der Schleife nach oben bzw. eine kleinere bei Verschiebung
nach unten notwendig, um den Magnetkern in seiner Lage zu halten.
Die Regelvorrichtung kann sowohl bei Gleichstrom als auch bei Wechselstrom verwendet
werden. Bei Gleichstrom ist allerdings die einstellbare Kurzschlußvorrichtung 16 nicht verwendbar.
Claims (2)
1. Elektromagnet für Regler elektrischer Anlagen, dadurch gekennzeichnet,
daß besondere Magnetpole, die den Stirnflächen des beweglichen Magnetkernes gegenüberstehen, am Spulenkörper derai't
befestigt sind, daß die Zugkraft und damit die Hubbewegung des Magnetkernes vergrößert und hierdurch das Gewicht
des Regelorganes, welches der Zugkraft des Elektromagneten entgegenwirkt, ausgeglichen
wird.
2. Elektromagnet für Regler elektrischer Anlagen nach Anspruch 1 für Wechselstromnetze,
dadurch gekennzeichnet, daß eine verstellbare Kurzschlußschleife um den Magnetkern gelegt ist, die eine
Einstellung mehrerer Spannungswerte ermöglicht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US434459XA | 1923-10-08 | 1923-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE434459C true DE434459C (de) | 1926-09-25 |
Family
ID=21927213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43189D Expired DE434459C (de) | 1923-10-08 | 1924-10-07 | Elektromagnet fuer Regler elektrischer Anlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE434459C (de) |
-
1924
- 1924-10-07 DE DEA43189D patent/DE434459C/de not_active Expired
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