AT16404B - Verfahren zur Verbrennung der Brennstoffe in Öfen. - Google Patents

Verfahren zur Verbrennung der Brennstoffe in Öfen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   W   16404. 



     . JAMES TATHAM   IN PHILADELPHIA. 



  Verfahren zur Verbrennung der Brennstoffe in Öfen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Verbrennung der Brennstoffe in Öfen und besteht darin, dass   zweckmässig   heisser Wind durch einen Teil der Brenn-   stoffllnasse   in der Richtung nach abwärts   durchgeblasen   wird, so dass die dort entwickelten Gase durch die unteren Brennstoffschichten in den   Aschenfall   getrieben werden und   durch   den dem Pressluftstrom nicht ausgesetzten Teil der Brennstoffmasse dem natürlichen Zuge folgend, emporsteigen, um zum Schornstein zu gelangen, mithin die Gase die Brennstoffmasse zweimal u. ZW. immer in der Richtung von einer heissen zu einer kälteren   Bn'nn-   stoffzone durchstreichen. 



   In den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 1 teils im Schnitt teils in der Ansicht 
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   Fla. 2   ist ein Querschnitt nach der Linie a-a in Fig. 1 ; Fig. 3 ist ein Längsschnitt nach der Linie b-b in Fig. 2. 



   Der in den Zeichnungen dargestellte Ofen dient zur   Erhitzung   eines Schmelztiegels 1,   w ('lcher sieh auf   die   Mauern   2 stützt und in den   Verbrennungsraum   3 hineinreicht, unter welchen sich der Feuerraum 4, der Rost 5 und der   Aschenfalt ss befindet. Das Brenn-   material wird durch eine Öffnung mit Tür 7 eingeführt und auf dem Roste in beliebiger 
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 Feuerraum des Ofens derart mündet, dass es die auf ihrem Wege durch das Rohr bis auf die Temperatur der umgebenden Mauern erhitzte Luft in den rückwärtigen Teil der im Feuerraum befindlichen Brennstoffmasse befördert. 



   Das andere Ende des Rohres 9 mündet ausserhalb des Ofens und kann mit einem 
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   fordert   werden   kann, während der vom Gebliise   gelieferte Überschuss an erhitzter Luft irgendwelcher technischen Verwendung zugeführt werden kann. 



   Der Lufteintritt in das   Rohr !) kann entweder   durch Anbringung eines Ventiles 13 Im Saugrohr 14 des Gebläses 10 oder durch Anbringung eines Ventiles 15 im Druckrohr besagten Gebläses oder durch beide Ventile gerogelt werden. 



   Der obere Teil des Verbrennungsraumes steht durch Öffnungen in den Seitenmauern des Ofens mit einem ringförmigen Kanal   16 in   Verbindung, welcher in einen absteigenden   Kana)   17 in einer der Seitenmauern des Ofens mündet. Der Kanal 17 steht in seinem   unteren   Teile durch ein Querrohr 18 mit dem unteren Teile des   Ausströmkanales   oder der Esse 19 in Verbindung, welche ein Ventil oder Klappe 20 zur Regulierung des Ausströmens besitzt. 



   Beim   Anzünden   des Brennmateriales im Ofen kann diese Klappe zur Erzielung eines 
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   Gobläscstrom geht daher   nach abwärts durch den rückwärtigen Teil der Brennmaterialmasse in den Aschenfall und das hiebei entstehende im Aschenfall sich mit Luft mengende (ias steigt durch den vorderen Teil der Bronnmateriatmasse in den   Fouerrann   und entweicht im   oberen   Teil desselben in den   Vorbrennungsraum.   



   Angenommen, es sei ein Feuer entzündet worden und der Rost trage eine glühende Masse Brennstoff, welche bis zur Mündung des   Gebläserohres   reicht. Die   Klappe 20   ist nur so weit   geöffnet, dass   der Stickstoff und andere wertlose Verbrennungsprodukte abströmen können und das   Gebläse   ist angelassen. Wenn frischer Brennstoff zugeführt wird,   müssen   die im rückwärtigen   Teile das Feuorraumos   sich entwickelnden Gase infolge des nach abwärts gerichteten Gebläsestromes nach abwärts gehen.

   Das   Gebläso jedoch schickt   keinen nach abwärts gerichteten Luftstrom in den vorderen Teil der Brennmaterialmasse und daher folgen die Gase ihrem   natürlichen   Bestreben, emporzusteigen, welches Bestreben dadurch noch erhöht wird, dass einerseits im   rückwärtigen   Teil der Brennmateriaimasse nicht der   gewöhnHche Gssstrom in   den Verbrennungsraum   fliesst   und daher in letzterem ein verminderter Druck herrscht und andererseits der natürliche Zug zur Wirkung kommt. 



  Die durch den rückwärtigen Teil des   Brennmatoriaies   nach abwärts strömenden Gase treten in den Aschenfall, fliessen nach vorne und steigen durch den vorderen Teil der Brennmaterialmasse in die Höhe, wobei die Stärke des   Gebläsestromes   so geregelt wird, dass die in den Aschenfall eintrotenden Gase nicht an der Vorderseite desselben   hinausgobtasen   werden.

   Das frische, in den vorderen Teil des Feuerraumes gebrachte Brennmaterial brennt von unten nach oben, weil es im untersten Teile von der glühenden Brennstoffmasse, in welche es geworfen wurde, entzündet wird, während das frische, im rückwärtigen Teil des Ofens   befindliche   Brennmaterial an seiner Oberfläche durch die   Verbr0nnungsgase entzUndot   wird, nachdem letztere im vorderen Teil des Verbrennungsraumes durch die daselbst herrschende Hitze   entzündet   wurden und über die Oberfläche des rückwärtigen Teiles der   Brennmaterialmassc   streichen. 
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