AT163993B - Verfahren und Einrichtungen zur stereoskopischen Bildprojektion mit Polarisationsfilterraster - Google Patents

Verfahren und Einrichtungen zur stereoskopischen Bildprojektion mit Polarisationsfilterraster

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AT163993B
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Johann Dipl Ing Stipek
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Johann Dipl Ing Stipek
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  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description


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 EMI1.1 
 
Zur gleichzeitigen Wiedergabe stereoskopisch aufgenommener Teilbilder unter Verwendung von polarisiertem Licht wurde bereits vorgeschlagen, die Projektionsfläche zum Träger von polarisierend wirkenden Filterschichten zu machen, oder solche der Projektionsfläche vorzuschalten. Die Projektion erfolgte mit unpolarisiertem Licht und die Polarisation nach den beiden senkrecht zueinander stehenden Polarisationsrichtungen fand erst auf oder vor der Projektionsfläche statt. Durch diese Massnahme wurden die bekannten Nachteile vermieden, welche bei der direkten Projektion mit polarisiertem Licht aufscheinen.

   Insbesondere wurde vorgeschlagen, die Projektion durch feststehende Zeilenraster durchzuführen und die beiden Teilbilder auf der Projektionsfläche derart zur Deckung zu bringen, dass die geradzahligen Zeilen dem einen, die ungeradzahligen Zeilen dem anderen Teilbild angehören. Die Projektionsflächenelemente der geradzahligen Zeilen waren mit Polarisationsfilterschichten der einen optischen Gitterrichtung, die Flächenelemente der ungeradzahligen Zeilen mit solchen der anderen belegt. Bei genügender Feinheit der Zeilenunterteilung hat der mit den bekannten Polarisationsfilterbrillen ausgestattete Betrachter den vollen Stereoeffekt. 



   Ein anderer der bisherigen Vorschläge verwendet fortlaufend bewegte Blendenstreifen im Projektionsstrahlengang mit breiter Rasterung und verwendet eine synchron ablaufende Projektionsfläche derart, dass projizierte Teilbildstreifen eines Teilbildes immer Streifen der einen optischen Gitterrichtung der bewegten Projektionsfläche beaufschlagen. Die projizierten Teilbildstreifen des anderen Teilbildes beaufschlagen analog die Streifen der anderen optischen Gitterrichtung. 



   Bei den vorstehenden Verfahren erfolgt die Projektion der beiden Teilbilder gleichzeitig, entweder unter Verwendung getrennter Filmstreifen für jedes Teilbild oder es trägt ein gleichzeitig zur Projektion gelangender Filmausschnitt eines Filmstreifens beide Teilbilder. 



   Der nachstehenden Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, die beiden Teilbilder abwechselnd hintereinander in unpolarisiertem Licht auf eine ruhende, also nicht bewegte, Projektionsfläche bei voller Lichtausbeute des   Filrnformates   zu projizieren, unter Aufrechterhaltung des Grundsatzes, dass die Polarisation des Lichtes erst auf oder vor der Projektionsfläche stattfindet. Das erfindungsgemässe Verfahren verwendet gleichfalls eine mit einem feinen Raster (z. B. Zeilenraster) ausgestattete Projektionsfläche, deren Rasterflächenelemente abwechselnd in zueinander senkrechte Richtungen polarisierend wirken.

   Das erfindungsgemässe Verfahren ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass das dieser Rasterung der Projektionsfläche entsprechende optische Raster im Strahlengang während jeder Dunkelpause, d. i. zwischen jedem Filmvorschub, um jeweils eine Rasterposition fortbewegt wird. Bei Anwendung eines Zylinderlinsenrasters wird diese Bewegung um jeweils eine halbe Linsenbreite erfolgen. Diese Bewegung wird, wie bei Anwendung irgendeines Zeilenrasters, zweckmässig oszillierend, aber auch eventuell fortschreitend sein. Eine oszillierende Bewegung des optischen Rasters wird am einfachsten elektromagnetisch durch bereits bekannte konstruktive Ausführungen elektrischer Apparate erreicht. Erfindungsgemäss kann statt der Bewegung des optischen Rasters auch das ganze Raster jeweils gegen ein solches verschobener Teilung innerhalb eines Bildvorschubes ausgetauscht werden.

   Dies kann dadurch erfolgen, dass auf einer Scheibe abwechselnd Raster der einen und anderen Position aufgebracht sind und diese durch absatzweises Drehen der Scheibe abwechselnd zum Einsatz gelangen. Bei schachbrettförmiger oder   radialsternförmiger   Rasterung kann auch eine Drehbewegung des optischen Rasters angewendet werden. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist bei all den vorstehend angeführten Massnahmen dadurch gekennzeichnet, dass zufolge der relativen Bewegung des optischen Rasters im Strahlengang, relativ zur ruhenden Projektionsfläche, bei jedem Bildvorschub abwechselnd die Flächenelemente vertikaler und horizontaler optischer Gitterrichtung des Projektionsschirmes beaufschlagt werden. Hiedurch wird erreicht, dass die abwechselnd zur Projektion gelangenden linken und rechten Teilbilder für den mit Polarisationsfilterbrillen ausgestatteten Betrachter gleichfalls 

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 abwechselnd dem linken und rechten Auge sichtbar werden. Als ein besonderer Vorteil des Verfahrens gilt, dass ein Normalfilm mit normalem Bildausschnitt (für jedes Teilbild) zur Verwendung gelangt. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren erfährt dadurch eine Erweiterung, dass der zeitliche Wechsel der Beaufschlagung der Flächenelemente mit zueinander senkrechter optischer Gitterrichtung der Projektionsfläche auch bei Entfall der Bewegung des optischen Rasters im Strahlengang, also bei feststehendem Raster, durch andere an sich bekannte optische Mittel erfolgen kann. Es können z. B. abwechselnd optische Keile von winzig kleinem Anzug, jedoch verschiedenem Keilwinkel (Anzug) zur Wirkung gebracht werden, wobei für eine Teilbildposition der Keilanzug   00   gewählt werden und somit entfallen kann. Es kann z. B. ein Keil mit dem halben erforderlichen Anzugswinkel zwischen jedem Teilbildwechsel gestürzt, d. i. um   l800 gedreht   werden. Hiedurch wird erreicht, dass der Projektionsstrahlengang abwechselnd nach auf-und abwärts abgelenkt wird.

   An Stelle der optischen Keile können auch an sich bekannte Anordnungen von Ablenkspiegeln verwendet werden, wobei zweckmässig ein Spiegel durch eine winzige periodische Änderung des Ablenkwinkels zwischen jedem Teilbildwurf die Projektionsstrahlen abwechselnd auf die Flächenelemente mit zueinander senkrechter optischer Gitterrichtung der Projektionsfläche wirft. 



   PATENTANSPRÜCHE :   l.   Verfahren zur stereoskopischen Bildprojektion mit einem unmittelbar auf der Projektionsfläche oder vor derselben angeordneten Polarisationsfilterraster, dessen Elemente abwechselnd in zueinander senkrechter Richtung polarisierende Wirkung haben, unter Verwendung von unpolarisiertem Licht bei der Projektion, wobei der homogene Lichtquerschnitt in einem inhomogenen Lichtquerschnitt verwandelt wird, der eine rasterförmig Projektion des Bildes bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbilder in zeitlicher Wechselfolge so projiziert werden, dass zeitlich abwechselnd die Flächenelemente mit zueinander senkrechter optischer Gitterrichtung der Projektionsfläche beaufschlagt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass der zeitliche Wechsel der Beaufschlagung der Projektionsflächenelemente mit zueinander senkrechter Gitterrichtung (der polarisierenden Schicht) durch eine Relativbewegung des optischen Rasters im Strahlengang relativ zur ruhenden Projektionsfläche innerhalb jedes Bildvorschubes erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des optischen Rasters von einer Teilbildposition zur anderen oszillierend erfolgt.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Wechsel der Beaufschlagung der Projektionsflächenelemente mit zueinander senkrechter optischer Gitterrichtung dadurch erreicht wird, dass das optische Raster im Strahlengang jeweils gegen ein solches verschobener Teilung innerhalb eines Bildvorschubes ausgetauscht wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Scheibe Raster der einen und anderen Teilbildposition aufgebracht sind und diese durch absatzweises Drehen der Scheibe abwechselnd zum Einsatz gelangen.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Wechsel der Beaufschlagung der Projektionsnächenelemente durch abwechselndes Einbringen von, optischen Keilen von verschiedenem kleinen Keilwinkel (Anzug) im Strahlengang insofern erreicht wird, als hiemit ein abwechselndes Höher-bzw. Tieferprojizieren der aufeinander folgenden Teilbilder um eine Flächenelementenhöhe auf der Projektionsfläche erfolgt.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass statt einem Wechsel der optischen Keile, ein ständig im Projektionsstrahlengang befindlicher Keil mit dem halben Anzugswinkel (nach Anspruch 6) zwischen jedem Teilbild- EMI2.1 abwechselnd nach auf-und abwärts abgelenkt wird.
    8. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Wechsel der Beaufschlagung der Projektionsflächenelemente durch an sich bekannte Anordnungen von Ablenkspiegeln erzielt wird, wobei zweckmässig ein Spiegel durch eine sehr kleine periodische Anderung des Ablenkwinkel zwischen jedem Teilbildwurf die Projektionsstrahlen abwechselnd auf die Flächenelemente mit zueinander senk- rechter optischer Gitterrichtung der Projektionfläche wirft.
AT163993D 1947-11-06 1947-11-06 Verfahren und Einrichtungen zur stereoskopischen Bildprojektion mit Polarisationsfilterraster AT163993B (de)

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