AT163935B - Einrichtung zum Reinigen des insbesondere aus der Turbinenspirale entnommenen Kühlwassers für die Kühler von Kreislaufkühlanordnungen elektrischer Maschinen - Google Patents

Einrichtung zum Reinigen des insbesondere aus der Turbinenspirale entnommenen Kühlwassers für die Kühler von Kreislaufkühlanordnungen elektrischer Maschinen

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AT163935B
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Austria
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cooling water
cleaning
coolers
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water
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Inventor
Otto Prechtl
Oswald Manouschek
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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  Einrichtung zum Reinigen des insbesondere aus der Turbinenspirale entnommenen Kühl- wassers für die Kühler von Kreislaufkühlanordnungen elektrischer Maschinen 
Bei Kreislaufkühlanordnungen elektrischer
Maschinen wird für das Kühlwasser der Kühler ein hoher Reinheitsgrad verlangt, um eine Ver- schlammung der Kühler zu vermeiden. Das
Kühlwasser wird daher entweder einer besonders reinen Wasserquelle entnommen oder das Flusswasser, das beispielsweise die die elektrische Maschine antreibende Wasserturbine treibt, in besonderen Kläranlagen gereinigt und dann erst den   Kühlern   der Kreislaufkühlanordnung mittels einer besonderen Kühlwasserpumpe zugeführt. 



   In neuerer Zeit geht man dazu über, das Kühlwasser für die Kühler der Kreislaufkühlanordnung elektrischer Maschinen, welche von Wasserturbinen angetrieben werden, unmittelbar aus der Einlaufspirale der Wasserturbine zu entnehmen. Dabei wird der in der Spirale herrschende Druck zur Zuführung des Kühlwassers zum Kühler benutzt. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, sofern das Flusswasser keinen besonders hohen Reinheitsgrad besitzt, dass die Kühler vorzeitig verschlammen und gereinigt werden müssen. Bei einer Reinigung der Kühler müssen die Generatoren aber ausser Betrieb genommen werden. Dies bedeutet einen Ausfall an Stromlieferung und einen volkswirtschaftlichen Schaden.

   Selbst Siebe oder Rechen, welche in der Turbinenspirale vor dem Wassereintrittsrohr zu den   Kühlern   angeordnet werden, können sich im Laufe der Zeit mit Pflanzenteilchen verschlammen und so dem notwendigen Kühlwasser den Durchtritt verwehren. 



   Diese Nachteile der bekannten Anordnungen werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass bei einer Einrichtung zum Reinigen des insbesondere aus der Turbinenspirale entnommenen Kühlwassers für Kreislaufkühler elektrischer Maschinen mit Hilfe von Sieben ein rotierendes Einlaufsieb vorgesehen wird, das mit einem von dem einströmenden Kühlwasser angetriebenen Propeller unmittelbar gekuppelt ist. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigt die Fig.   l   das erfindungsgemässe rotierende
Einlaufsieb und die Fig. 2 den Einbau des Ein- laufsiebes in der Wasserkraftanlage. 



   Das zum Reinigen des aus der Einlaufspirale der Wasserturbine entnommenen Wassers vor- gesehene Einlaufsieb 1 ist bei dem in den Fig.
1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel kegelig ausgebildet. Das Einlaufsieb   l   ist am Kühl- wassereinlaufstutzen 2 mittels eines Flansches 8 drehbar gelagert und trägt auf der verlängerten Welle 3 einen Propeller 4. Der Propeller 4 wird durch das in der Richtung des Pfeiles 5 strömende Kühlwasser in Umdrehung versetzt. 



  Da der Propeller 4 mit dem Einlaufsieb 1 entweder starr gekuppelt ist oder einen einzigen Bauteil bildet, wird beim Umlauf des Propellers 4 auch das Einlaufsieb 1 in Rotation versetzt. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung wirkt nun wie folgt :
In dem Turbinenschacht der Wasserturbine 6 ist ausser dem statischen Druck stets auch eine am Einlaufsieb 1 vorbei verlaufende Wasserströmung 7 vorhanden. Wird nun an einer Stelle des Siebes ein auf dem Sieb klebender Fremdkörper zurückgehalten, so wird dieser durch die Drehbewegung des Siebes und zufolge der Wasserströmung vom Sieb abgespült. Dadurch wird aber das Sieb selbsttätig gereinigt. Im Ausführungsbeispiel Fig. 1 besitzt der Flansch 8, der das Lager für die Welle 3 trägt, noch eine Ringnut, die mit dem Einlaufsieb eine Art Labyrinthdichtung bildet. 



   Die Erfindung gestattet somit, den   Kühlern   von Kreislaufkühlanordnungen elektrischer Maschinen genügend reines Wasser zuzuführen und   Pflanzenteilchen   und Schlamm von den   Kühlern   fernzuhalten. Die Erfindung ermöglicht damit eine grössere Betriebszeit und Sicherheit der Kühler. Im übrigen können auch die Sieblöcher des selbstreinigenden, rotierenden Einlaufsiebes gegenüber einem ruhenden Einlaufsiebe kleiner bemessen werden, da durch die selbstreinigende Wirkung des rotierenden Einlaufsiebes die Verstopfungsgefahr erheblich verringert wird. Dies bedeutet wiederum eine 

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 weitere Erhöhung des Reinheitsgrades des Kühlwassers. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Reinigen des insbesondere aus der Turbinenspirale entnommenen Kühlwassers für die Kühler von Kreislaufkühlanordnungen elektrischer Maschinen mit Hilfe von Sieben, dadurch gekennzeichnet, dass ein rotierendes Einlaufsieb (1) vorgesehen ist, das mit einem von dem einströmenden Kühlwasser angetriebenen Propeller   (4)   unmittelbar gekuppelt ist. 
 EMI2.1 


AT163935D 1946-10-11 1946-10-11 Einrichtung zum Reinigen des insbesondere aus der Turbinenspirale entnommenen Kühlwassers für die Kühler von Kreislaufkühlanordnungen elektrischer Maschinen AT163935B (de)

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