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Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Lichtblitzen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Einrichtung zur Erzeugung von
Lichtblitzen in Entladungsröhren.
Es sind schon Kippschaltungen bekannt ge- worden, die einen Widerstand, einen Kondensator und eine Glimmröhre enthalten und Lichtblitze mit dunklen Intervallen, also nicht einem konstanten Lichtschein überlagerte Lichtblitze erzeugen. Fernerhin sind auch Vorrichtungen zur Erzeugung von Lichtblitzen bekannt, die eine Wechselspannung erzeugen, deren positive Halbwellen so gross sind wie die negativen und die deswegen keine Kondensatoraufladung bewirken, welche das Erreichen von Lichtblitzen ermöglicht.
Sämtliche bekannten Einrichtungen können aber die Aufgabe, die dieser Erfindung zugrunde liegt, nämlich kräftige Lichtblitze zu erhalten, zwischen denen die Lampe mit einem schwachen Schein leuchtet, nicht lösen. Die Lösung ist gemäss der Erfindung dadurch gegeben, dass die Entladungsröhre mit einem Kondensator in Reihe geschaltet und diesem Kreis (Röhrenkreis) eine Wechselspannung zugeführt wird, deren Halbwellen der einen Richtung höher sind als die Zündspannung der Entladungsröhre in dieser Richtung und deren Halbwellen der anderen Richtung niedriger sind als die Zündspannung der Entladungsröhre in der letztgenannten Richtung, so dass zufolge der Gleichrichterwirkung der Entladungsröhre der Kondensator so lange aufgeladen wird, bis seine Spannung eine Rückzündung der Entladungsröhre auslöst und damit den Lichtblink hervorruft.
In der Zeichnung ist eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Mit 1 ist die Neonröhre bezeichnet, die mit einem Kondensator 2 und der Sekundärwicklung eines Transformators 3 in Reihe geschaltet ist. Der Kondensator kann durch einen Schalter 6 überbrückt werden. Die Primärseite des Transformators ist mit einer Stromquelle 5 verbunden.
Der Strom von dieser Stromquelle wird durch einen Selbstunterbrecher 4 automatisch und intermittierend unterbrochen
Sowohl bei der Unterbrechung als auch bei der Schliessung des Primärkreises wird in der Sekundärwicklung des Transformators eine Spannung induziert, aber nur bei der Unterbrechung wird normalerweise diese Spannung genügend hoch werden, um die Neonröhren zu zünden. Dadurch wird ein pulsierender Gleichstrom durch die Röhre fliessen, durch welchen der Kondensator 2 aufgeladen wird. Wenn die Spannung des Kondensators genügend hoch geworden ist, wird die Röhre auch bei einer Schliessung des Primärkreises gezündet, wobei die im Kondensator aufgespeicherte Energie durch die Röhre entladen wird, u. zw. in der Form eines Stromes von der entgegengesetzten Richtung des Ladestromes.
Während dieser Entladeperiode wird die Belastungsimpedanz des Transformators herabgesetzt, so dass gleichzeitig mit der Entladung des Kondensators ein erheblich stärkerer Stromimpuls als normalerweise der Batterie entnommen wird. Während der Entladeperiode wird die Röhre also erheblich stärker leuchten als während der Ladeperiode.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung von Lichtblitzen in Entladungsröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die Entladungsröhre mit einem Kondensator in Reihe geschaltet und diesem Kreis (Röhrenkreis) eine Wechselspannung zugeführt wird, deren Halbwellen der einen Richtung höher sind als die Zündspannung der Entladungsröhre in dieser Richtung und deren Halbwellen der anderen Richtung niedriger sind als die Zündspannung der Entladungsröhre in der letztgenannten Richtung, so dass zufolge der Gleichrichterwirkung der Entladungsröhre der Kondensator so lange aufgeladen wird, bis seine Spannung eine Rückzündung der Entladungsröhre auslöst und damit den Lichtblitz hervorruft.
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