AT163551B - Zündpatrone zum Anlassen von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Zündpatrone zum Anlassen von Brennkraftmaschinen

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AT163551B
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Josef Ing Poertl
Wilhelm Ing Steinauer
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Wilhelm Ing Steinauer
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  Zündpatrone zum Anlassen von Brennkraftmaschinen 
Die Erfindung betrifft eine Zündpatrone zum Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen, aus einem mit einer Sauerstoff liefernden Flüssigkeit getränkten Träger. Zur Erzielung der geforderten Wirkung muss eine solche Patrone einerseits, womöglich gleich beim ersten Kompressionshub, zufolge der Verdichtungswärme rasch und zuverlässig entflammen, andererseits soll sie nicht zu rasch abbrennen, um eine Zündung des Brennstoffes sicherzustellen. Diese Forderungen werden bei den bekannten Zündpatronen nur unvollkommen erfüllt, da entweder keine genügend starke und verlässliche Initialzündung erfolgt oder aber die Patrone zu rasch abbrennt. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, eine Patrone mit schwacher Salpeterlösung, ihren Kopf überdies mit hochkonzentrierter Salpeterlösung zu tränken. Es hat sich jedoch gezeigt, dass eine solche Patrone meist nicht zündet. Andererseits ist auch eine Mischung von Schwarzpulver und Kohle für solche Patronen bekannt, jedoch wird aus dieser Mischung nicht bloss ein Zündkopf, sondern die ganze Patrone hergestellt, so dass diese zu rasch abbrennt. 



   Es ist auch eine Patrone mit Zündkopf bekannt, der eine Mischung aus einem Sauerstoff liefernden und einem Wärme entwickelnden Stoff enthält. Als ersterer kann z. B. Kaliumchlorat, Salpeter oder Ammonsalpeter, als letzterer Schwefel oder Kohle oder beide dienen. 
Gemäss der Erfindung enthält der Zündkopf der Patrone Bariumchlorat. Dieses hat sich als
Sauerstoffträger besonders bewährt, da seine Löslichkeit in Wasser die höchste aller in Betracht kommenden Chlorate ist und es dadurch ermöglicht wird, die notwendigen hohen Konzentrationen beim Imprägnieren der Patrone ohne Schwierigkeit zu erzielen. Vorzugsweise enthält die Imprägnierungsflüssigkeit für den Zündkopf 20-30   Gew.-Teile   Bariumchlorat, 8-15 Gew.Teile Kohle und 2-8   Gew.-Teile   eines Bindemittels. 



   Die Erzeugung erfolgt beispielsweise derart, dass ein Papierstreifen in schwacher Salpeterlösung getränkt, zu einem Wickel gerollt und getrocknet wird. Aus einer pulverigen Mischung von zirka 25   Gew.-Teilen   Bariumchlorat, 12 Gew.-Teilen Kohle und 6   Gew.-Teilen   eines als Bindemittel dienenden Zusatzes aus Dextrin, Gummi arabicum od. dgl. wird eine wässerige Aufschwemmung hergestellt, in die das Stirnende des Wickels getaucht wird. Nach dem Tränken wird die Patrone neuerlich getrocknet. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zündpatrone zum Anlassen von Brennkraftmaschinen, bestehend aus einem mit einer sauerstoffhaltigen Flüssigkeit getränkten, brennbaren Träger, dadurch gekennzeichnet dass der Zündkopf der Patrone Bariumchlorat enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163551D 1947-10-06 1947-10-06 Zündpatrone zum Anlassen von Brennkraftmaschinen AT163551B (de)

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