AT163499B - Abdichtung von Fenster- oder Türstöcken - Google Patents

Abdichtung von Fenster- oder Türstöcken

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AT163499B
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Austria
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sealing
grooves
window
door frames
walls
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Fritz Dipl Ing Waage
Wilhelm Dipl Ing Dr Kroupa
Original Assignee
Fritz Dipl Ing Waage
Wilhelm Dipl Ing Dr Kroupa
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  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


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  Abdichtung von   Fenster-oder Türstöcken   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abdichtung von Fenster-oder Türstöcken, insbesondere in
Betongewände unter Verwendung von Dichtungs- mitteln. Es ist ein allgemein bekannter Übelstand, dass auch bei gut schliessenden Fenstern oder
Türen immer noch Zug zu verspüren ist, da eine
Luftströmung zwischen dem Stock und dem
Mauerwerk Durchgang findet. Es ist an sich bekannt, zwischen den einzelnen Teilen eines
Fenster-oder Türstockes und dem Mauerwerk,
Dichtungsmittef wie z. B. Teerstricke od. dgl. anzuordnen oder besondere Falze des Stockes in
Beton oder Gips einzubetten. Diese bekannten
Abdichtungen haben aber den Übelstand, dass die Wirkung nach einiger Zeit nachlässt, was z. B. durch das Erhärten der Dichtungsmittel,
Schwunderscheinungen des Stockes und Locker- werden des Mauerwerkes, eintreten kann.

   Auch ist bisher kein geeigneter Vorschlag gemacht worden, um den Stock im Gewände an allen vier
Seiten entsprechend abzudichten. 



   Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu beseitigen und eine Abdichtung zu schaffen, die beim Nachlassen der Dichtungswirkung nachspannbar ist und eine Abdichtung an allen vier
Seiten des Stockes herbeiführt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die im Stock und Gewände angeordneten, korrespondierenden Dichtungsnuten und-leisten um die Fensteroder   Türöffnung   herumlaufen, wobei in die Nuten ein plastisch bleibendes Dichtungsmittel eingestrichen ist und seitlich der Dichtungsleisten Nuten angeordnet sind, deren Volumen so bemessen ist, dass bei der Montage, das aus den Dichtungsnuten von den Dichtungsleisten verdrängte plastische Dichtungsmittel in diese Nuten und seitlich in den Zwischenraum zwischen Stock und Gewände eingepresst wird. Die Abdichtung ist um diesen Zwischenraum nachspannbar. 



   Die erfindungsgemässe Abdichtung hat noch den Vorteil, dass sie von ungeübten Hilfskräften leicht bewerkstelligt und aufrecht erhalten werden kann, da die Herstellung der für die Abdichtung wesentlichen Teile serienmässig erfolgen kann und zur Montage nur das Anziehen von Schrauben erforderlich ist. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Aus-   führungsformen   eines Fensterstockes nach der Erfindung schematisch dargestellt u. zw. zeigt Fig. 1 eine Stockausbildung aus Holz und Fig. 2 eine solche aus Metallblech, jeweils im Querschnitt. 



   In beiden Fällen ist ein Verbundfenster F dargestellt. Das Betongewände G ist in Metall- schalung gegossen. Hiebei sind die Anker- schrauben   A   gleich in das Gewände mit ein- gegossen. Das Betongewände trägt einen Wulst W, der die   Fenster-oder Türöffnung   umläuft und zu dessen beiden Seiten die Nuten M vorgesehen sind. Dieser Wulst W und die Nuten   M   sind in der Metallschalung entsprechend vorgesehen, so dass sie gleichfalls mit der Herstellung des Ge- wändes hergestellt werden. Der Stock S, der entweder aus Holz besteht oder aus einem Metall- blech gebogen ist, weist eine Nut N auf, die wieder an allen Seiten des Stockes angeordnet ist. In diese Nut N ist eine plastisch bleibende Masse B z. B. ein Bitumenkitt eingestrichen. 



   Zum Versetzen des Stockes S wird dieser auf die Schrauben A aufgeschoben. Durch Anziehen der Muttern drückt sich der Wulst W in den
Bitumenkitt B hinein und verdrängt diesen seit- lich, einerseits in die neben dem Wulst W seitlich angeordneten Nuten M, andererseits auch in den
Raum zwischen Stock S und Gewände G. Auf diese Weise ist ein absolutes Dichthalten zwischen
Stock und Gewände gewährleistet. Die Volumina sind hiebei so gewählt, dass beim Nachspannen der
Schrauben immer noch Dichtungsmasse seitlich ausgepresst werden kann, so dass die Dichtheit auch beim Schwinden eines Stockes aus Holz gewährleistet ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Abdichtung von Fenster-oder Türstöcken, insbesondere in Betongewände unter Verwendung von Dichtungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass die im Stock (g) und Gewände (G) angeordneten, korrespondierenden Dichtungsnuten (N) und-leisten (W) um die Fenster-oder Tür- öffnung herumlaufen, wobei in die Nuten (N) ein plastisch bleibendes Dichtungsmittel (B) eingestrichen ist und seitlich der Dichtungsleisten (W) Nuten (M) angeordnet sind, deren Volumen so bemessen ist, dass bei der Montage, das aus den Dichtungsnuten (N) von den Dichtungsleisten (W) verdrängte plastische Dichtungsmittel (B) in diesen Nuten (M) und seitlich in den Zwischenraum zwischen Stock (S) und Gewände (G) eingepresst wird und die Abdichtung um diesen Zwischenraum nachspannbar ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163499D 1947-07-09 1947-07-09 Abdichtung von Fenster- oder Türstöcken AT163499B (de)

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