AT163283B - Dacheindeckung mittels bewehrter Betonplatten - Google Patents

Dacheindeckung mittels bewehrter Betonplatten

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AT163283B
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Austria
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roof
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roof covering
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concrete slabs
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Inventor
Rudolf Ing Heim
Original Assignee
Rella & Neffe N
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Description


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  Dacheindeckung mittels bewehrter Betonplatten 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dach- eindeckung mit bewehrten Betonplatten, die eine ebene Dachfläche ergeben. Bei den bekannten
Bedachungssystemen dieser Art liegen sämtliche
Platten auf Dachlatten oder Eisenpfetten auf, an welchen sie sich durch an ihrem oberen Rande ausgebildete Leisten abstützen. Es sind auch
Dachfalzziegel mit am oberen Rande von der
Unterfläche abstehenden Leisten bekannt ge- worden, an deren Oberseite einspringende Ab- sätze vorgesehen sind, deren Höhe der Platten- dicke entspricht, so dass die Platten, die mit ihrem unteren Rande in dem Absatz der nächst- folgenden unteren Platten liegen, eine ebene   Dachaussenfläche   bilden. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Dach- eindeckung aus bewehrten Dachplatten, wobei die an ihrem oberen Rande mit einer an sich bekannten Falzleiste ausgestatteten Dachplatten mit dieser zur Erhöhung der Tragfähigkeit armierten, an der Unterseite abstehenden Falz- leiste freitragend auf den Dachsparren aufruhen, wobei je der untere Rand der beim Verlegen aufeinanderfolgenden Platten sich in dem oberhalb der Falzleiste befindlichen Falz der nächstliegenden unteren Platten, zweckmässig bündig mit deren Oberseite abschliessend, abstützt. Zufolge ihrer Formgebung können die Platten ohne besondere Befestigungsmittel auf den Dachsparren verlegt und dadurch die Dachlatten erspart werden. Ausser dem sehr verringerten Aufwand an Bauholz wird auch sowohl bei Herstellung des Dachstuhles als auch bei der Plattenverlegung eine beträchtliche Zeitersparnis erzielt.

   Die Dachplatten sind aus Beton, insbesondere aus Leichtbeton, mit Bewehrung hergestellt. Als Beton eignet sich z. B. Ziegelsplittbeton, dessen Zuschlagstoff aus gereinigtem, gebrochenem und nach vier Körnungen sortiertem Altziegelbruch gewonnen wird. Als Bindemittel kommt z. B. 



  Portlandzement, u. zw. etwa 300 kg pro Kubikmeter Mischung, in Frage. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführung-un Anwendungsform dargestellt. Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch das Dach bzw. die Dacheindeckung. Die Fig. 2 ist eine Draufsicht auf verlegte Platten und die Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie   A-A   in Fig. 2. 



   Die Dachplatten a haben eine der Achsent-   femung   der Sparren b entsprechende Länge, somit gewöhnlich 125 cm, wobei die Gesamtbreite 56 cm und die Stärke 4 cm beträgt. Der eine Plattenlängsrand ist derart abgewinkelt, dass sich in der Plattenoberseite eine einspringende Auflagerstufe oder Falz al für die Abstützung der nächstfolgenden Platte bildet. Durch diese Abwinkelung entsteht gleichzeitig an der Platten- unterseite eine vorspringende, ihrem Widerlager   angepasste RastSäche c, mit   deren Hilfe beispiels- weise die unterste Dachplatte a auf der Mauerbank c abgestützt ist. Die durch die Abwinkelung erzielte Kröpfung entspricht der Plattendicke, wodurch die Platten a in eine Ebene zu liegen kommen. 



   Die Mauerbank c, auf die sich die unterste Dachplatte abstützt, ist in ihrem obersten Teil betoniert, um ihr die der Plattenunterseite entsprechende Form geben zu können. 



   Die waagrechte Stossfuge d zwischen den Dachplatten a wird mit Portlandzementmörtel gedichtet. 



   Der Firstabschluss B (Fig. 1) wird durch Gratziegel oder halbkreisförmige Steinzeug-oder Tonrohre e gebildet, die in Mörtelbettung liegen. 



  Die Deckung der Stossfugen f der Dachplatten a über den Sparren b in Richtung der Fallinie des Daches kann gemäss Fig. 3 durch Hohlziegel g oder auch durch Steinzeug-bzw. Tonrohre gebildet werden, die die gleichen Formen wie jene am Grat besitzen und ebenfalls in Mörtel gebettet sind. An den seitlichen Stossstellen f sind die Deckplatten a mit einem Steg oder Rand h versehen, um eventuell unter die Abdeckung gelangtes Wasser von der Stossfuge abzuhalten. 



   Ein besonderer Wasserdichtungsanstrich der Oberfläche der Dachplatten a erübrigt sich, weil der Beton an sich genügend wasserundurchlässig ist und sich im Laufe der Zeit die Oberfläche durch Staub-und Russablage noch weiter dichtet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Dacheindeckung mittels bewehrter Betonplatten, insbesondere aus Leichtbeton, dadurch gekennzeichnet, dass die an ihrem oberen Rande mit einer an sich bekannten Falzleiste ausgestatteten Dachplatten mit dieser zur Erhöhung der Tragfähigkeit armierten, an der Unterseite abstehenden Falzleiste freitragend auf den Dach- sparren aufruhen, wobei jeder untere Rand der beim Verlegen aufeinenderfolgenden Platten sich in dem oberhalb der Falzleiste befindlichen Falz der nächstliegenden unteren Platten, zweckmässig bündig mit deren Oberseite abschliessend, abstützt. 

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Claims (1)

  1. 2. Dacheindeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachplatten der untersten Reihe auf einer Mauerbank aufruhen und sich mit ihrer Falzleiste an einem passend geformten Absatz der Mauerbank abstützen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163283D 1946-09-16 1946-09-16 Dacheindeckung mittels bewehrter Betonplatten AT163283B (de)

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