AT163038B - Mehrteiliger, steifeckiger, leerer Dachstuhl mit oder ohne Sparren - Google Patents

Mehrteiliger, steifeckiger, leerer Dachstuhl mit oder ohne Sparren

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AT163038B
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roof
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cornered
roof structure
rigid
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Karl Glueck
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Karl Glueck
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  Mehrteiliger, steifeckiger, leerer Dachstuhl mit oder ohne Sparren 
In der Zeichnung sind dem Profil nach die beim Hausbau gebräuchlichsten Dachstuhlformen dargestellt. Die meisten hievon einschliesslich der
Fachwerksbinder verbauen den Dachraum voll- kommen und entziehen diesen der Benützung. 



   Nur die moderne Statik kennt in schwerster Aus- führung mittels der sogenannten Rahmenformen (Grossbauten) zwar die Ausführung der "leeren"
Dachstühle, hat aber niemals die so grossen Vor- teil bietenden knotenartig versteiften Lamellen- elemente verwendet. Diese Gebilde stellten bisher immer schwerste, zumeist monolithe Gebilde dar, welche zufolge ihrer Schwere nur an Ort und
Stelle hergestellt werden konnten. Die Formen gemäss Fig. 1, 2,3, 4, und 6 als ganzes Profil hat die Bautechnik bisher nicht als rahmenartige
Gebilde dargestellt, sondern nur deren Unter- teile die in Fig. 1, 2, 3, 4,6 mit a bezeichneten
Teile allein, die aber bereits andere Formen dar- stellen.

   Es werden abweichend von dem gebräuchlichen statischen Wege diese Tragwerke entwickelt, die ihrem Wesen nach sowohl durch äusserlich sichtbare als auch nicht auf den ersten Blick sichtbare Knoten k in sich verstärkt werden. 



  - Diese Tragwerke können daher-dies ist der grosse Vorteil und die Neuerung-sowohl senkrecht als auch parallel zur Traufe lamellenartig zusammengesetzt werden und durch die Knotenbildung in den Stäben selbst lamellenartig zerlegt werden. Ein wesentlicher Unterschied ist ferner bei Holz z. B. die beschränkte Spannweite von zirka   7. 00 m   bei der bisher bekannten alten Form gegenüber der beinahe unbeschränkten Spannweite der hier gezeigten Formen. Fig. 6 stellt die bekannte Form des Kehlbalken-Dachstuhles als solch ein Beispiel dar und wird der Fig. 8 als Ausführungsbeispiel der hier gezeigten neuen Art gegenübergestellt. Die bedeutende Materialersparnis ist hiebei auf den ersten Blick ersichtlich mit dem alten Querschnitt Fig. 7   F = m xn   = 208 cm2 gegenüber den neuen Quer- 
 EMI1.1 
 50%. 



   Die erfindungsgemässe Dachform besteht :
1. Aus einem Haupttragwerk a Fig. 1, 2,3, 4,5, 8 und 11. Es können somit nicht nur alle alten, sondern auch ganz willkürlich neue Dachprofile hergestellt werden ; es besteht ferner aus geraden und krummen Stäben, deren Stabachse die Form eines Dreiecks, Vierecks oder sonstigen bogenartigen Vielecks bildet. Die Stäbe selbst können in bekannter Art als verdüppelte, vernietete oder Gitterträger hergestellt werden oder abweichend hievon, wo es auf besondere Materialersparnis, Leichtigkeit oder grössere Spannweite ankommt, in der in Fig. 8,9 und 10 beispielartig gezeigten neuesten Art, welche in vielen Varianten darstellbar wäre. Das wesentliche ist hiebei die in sich selbst verstärkende Wirkung der bewusst aber willkürlich angeordneten Knoten.

   Dies bewirkt eine grosse Materialersparnis und Leichtig- keit, welche besonders für den Stahlbeton wichtig ist. Ausserdem können nur so, auch die
Einzelstäbe lamellenartig unterteilt werden. 



   2. Aus den Nebentragwerken b, c oder d Fig. 1,
2,3, 4,5, 8 und 11, die eine sinngemässe ähnliche
Gestalt jedoch in wesentlich leichterer Ausführung besitzen und in normalen Fällen bloss mit Rund- eisenhaken zirka 0 6 mm an den Haupttrag- werken angehängt werden. Sie dienen dazu, die
Horizontalkomponente des Winddruckes auf- zunehmen. 



   3. Durch die Zusammensetzung der in 1. ge- nannten Haupttragwerke und der in 2. genannten
Nebentragwerken ist neben der lamellenartigen
Unterteilung senkrecht zur Traufe-eine solche parallel zur Traufe ebenso ermöglicht. Dadurch ist die Anwendung oder Weglassung von Sparren gegeben. 



   Die Vorteile, die durch diese Neuerung erzielt werden, sind : a) Nicht nur alle alten, sondern alle auch ganz willkürliche   Dachformen   können durch dieses Verfahren erfasst werden. b) Die zwei-oder mehrteilige Versetzung ist nur dadurch auch beim monolithen StahlbetonDachbau gegeben. c) Die zwei-oder mehrteilige Aufgliederung ermöglicht die serienmässige Fabrikserzeugung. d) Damit ist die einzige Möglichkeit gegeben, ein leichtes, transportables Stahlbetondach vollkommen holzfrei-also feuerfest, insekten-und   fäulnisfrei   herzustellen. e) Weiters wird durch ein solches Verfahren   der"leere"Dachraum geschaffen,   eine Anforderung, die sonst nur durch allerschwerste Ausführung erreicht wurde. f) Eine beinahe 50% ige Materialersparnis. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zwei-oder mehrteiliger, transportabler, steifeckiger, leerer Dachstuhl mit oder ohne Sparren für Holz, Eisen, Stahlbeton od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung von Knoten (k) eine mehrteilige, lamellenartige Aufgliederung senkrecht zur Traufe in Binderscharen als auch parallel zur Traufe in Rahmenlamellen sowie eine lamellenartige Ausführung des Binderelementes selbst herbeigeführt wird und dadurch das Dachraumprofil bis zu jeder gewünschten Höhe und Spannweite dachraumfrei aufgebaut werden kann. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163038D 1946-07-27 1946-07-27 Mehrteiliger, steifeckiger, leerer Dachstuhl mit oder ohne Sparren AT163038B (de)

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