AT162907B - Ofen zur Herstellung von Stahl aus einem auf Grund seiner Zusammensetzung nicht verblasungsfähigen Roheisen - Google Patents

Ofen zur Herstellung von Stahl aus einem auf Grund seiner Zusammensetzung nicht verblasungsfähigen Roheisen

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AT162907B
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Alfred Dipl Ing Wegscheider
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Alfred Dipl Ing Wegscheider
Alfred Dr Mont Wegscheider
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Description


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  Ofen zur Herstellung von Stahl aus einem auf Grund seiner Zusammensetzung nicht ver-   blasungsfähigen   Roheisen 
Es ist bekannt, dass man gewisse Roheisen- sorten, die auf Grund ihrer Zusammensetzung an und für sich nicht dem Verblaseverfahren unterworfen werden können, doch verblasefähig machen kann, wenn man dem Roheisenbade die fehlende Wärme von aussen durch elektrische Erhitzung zuführt. Diese Verfahren werden in besonders gebauten metallurgischen Öfen durchgeführt, die in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden sind. Eine Ausführungsform ist dabei die einer, beim Schmelzen horizontal liegenden Birne mit, in einem Deckel gelagerten Elektroden, mittels welcher das Niederschmelzen der Einsätze vorgenommen wird.

   Gegenüber der Ausgussöffnung, die zugleich auch als Ausblaseöffnung dient, sind dort in der Wandung des birnenförmigen Gefässes Düsen vorgesehen, durch welche fallweise Pressluft durchgeblasen wird, wobei der Ofen so geneigt ist, dass sein flüssiger Inhalt die Düsen gerade noch bedeckt. 



  Die Elektroden sind hiebei natürlich aus dem   Ofeninnem   herausgezogen. Allenfalls ist hiebei ein gesonderter Kamin oder Ansatz für den Auswurf des Ofens vorgesehen. Als Nachteil dieses Ofens kann man ansehen, dass die Überdeckung der seitlich ziemlich hoch gelegenen Blasdüsen durch den flüssigen Ofeninhalt ungenügend ist und dass daher eine ungenügende Verblasung eintreten wird. 



   Scheinbar auf Grund dieser Erkenntnisse ist man aber auch den umgekehrten Weg gegangen und hat versucht, in einer Bessemer-oder Thomasbime eine Aufheizung des Einsatzes durch den elektrischen Strom dadurch vorzunehmen, dass man, z. B. bei vollkommen in die Horizontale gekippter Birne, von der Birnen- öffnung aus eine zweipolige Elektrodenarmatur in die Birne einschiebt und solcherart ohne Berührung der Oberfläche des Einsatzes aufheizt. Man hat auch vorgeschlagen, den Einsatz elektrisch so aufzuheizen, dass man bei in die Horizontale gekippter Birne durch die jeweils oben liegende Bimenwand zwei Heizelektroden in den Raum über dem Badspiegel einschiebt. Schliesslich hat man auch schon versucht, bei Birnen der normalen Bauform mit seitlich angebrachten Düsen den Boden elektrisch zu heizen, oder eine Elektrode in den Boden, die andere durch die Ausblaseöffnung einzuführen.

   Es hat sich gezeigt, dass die reine Birnenform des Ofens zur Ausübung des Blaseverfahrens mit elektrischer Zusatzheizung nicht günstig ist. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun die Schaffung einer Ofenform, womit im wesentlichen der umgekehrte Weg gegangen wird wie bisher, nämlich die erprobte Form eines Elektrodenofens zu wahren und diese
Grundform mit den Blasedüsen und der Aus- wurföffnung der Birne auszustatten. 



   Dazu besitzt der als Elektroofen ausgeführte
Stahlschmelzofen seitlich einen angebauten
Bimenraum, der mit der Wanne räumlich in
Verbindung steht und mit einem Düsenboden für das Einpressen der Düsenluft versehen ist, dem, etwa in achsgleicher Richtung zum Birnenraum, eine Öffnung für den Bimenauswurf gegenüberliegt. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in einem teilweisen Längsschnitt. 



   In der Zeichnung ist mit 1 ein Kippsegment bezeichnet, das auf den Rollen 2 und 3 ruht und, zusammen mit einem zweiten Kippsegment, den unteren Rahmen des Elektroofens, dessen Wanne mit 4 bezeichnet ist, bildet. Diese Wanne weist seitlich einen birnenförmigen Ansatz 5 auf, welcher mit dem Düsenboden   6   versehen ist. Oben ist der Elektroofen mit dem Deckel 7,   durch dessen Öfmungsringe S,   8,   die Elektroden 9, 9,   gehen, verschlossen. Bei 10 ist eine Arbeitsoder Einsatztüre vorgesehen, während bei 11 eine Öffnung für den Birnenauswurf und bei 12 die Ausgussschnauze angeordnet ist.

   Bei 14 ist ferner das Kippsegment so weit hinauf verlängert, dass der Ofen so hoch gekippt werden kann, dass, wie in der Zeichnung strichliert dargestellt ist, die Mittelachse der Birne mit der Vertikalen einen Winkel von etwa 15 Grad einschliesst. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ofen zur Herstellung von Stahl aus einem, auf Grund seiner Zusammensetzung nicht verblasungsfähigen Roheisen, in Form eines Elektrolichtbogenofens, dadurch gekennzeichnet, dass er ausserdem einen, mit der Ofenwanne in Verbindung stehenden, seitlich angebauten Birnenraum aufweist, der mit einem Düsenboden (6) für das Einpressen der Blaseluft versehen ist und wobei, etwa in achsgleicher Richtung zum Birnenraum, eine Öffnung (11) als Birnenauswurf vorgesehen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162907D 1946-10-31 1946-10-31 Ofen zur Herstellung von Stahl aus einem auf Grund seiner Zusammensetzung nicht verblasungsfähigen Roheisen AT162907B (de)

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