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Bauaufzug
Die bekannten Bauaufzüge besitzen für das
Aufzugfahrgestell zwei oder vier Führungs- schienen, welche sich über die gesamte Förderhöhe erstrecken und zur Führung der an den Schienen- flanschen laufenden Rollen des Fahrgestelles dienen.
Es sind auch Aufzüge bekannt, bei welchen lediglich das den Förderkorb tragende Zugseil oben über eine ortsfest gelagerte Rolle gesteuert wird. Derartige Aufzüge besitzen keine Führung für den frei hängenden Förderkorb, so dass sie nur für geringe Förderhöhen und kleine
Lasten in Frage kommen.
Gemäss der Erfindung wird zur Vereinfachung solcher Bauaufzüge von der üblichen Bauweise grundsätzlich dadurch abgewichen, dass die
Führungsrollen des Fahrgestelles an einem ein- zigen Seiltrumm laufen, das dem Fahrgestell zur Führung dient.
Gemäss der Erfindung kann als Führung des
Fahrgestelles entweder ein mit dem oberen und unteren Ende befestigtes, ortsfestes Seiltrumm ausser dem Zugseil verwendet werden oder es kann das Zugseil selbst als Fahrgestellführung dienen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungsrollen des Fahrgestelles in einer
Vertikalebene angeordnet, die das vordere, das
Fahrgestell tragende Seiltrumm und das hintere führende Seiltrumm des Zugseiles schneidet.
Eine derartige Bauaufzugkonstruktion hat gegenüber den bekannten Bauaufzügen viele
Vorteile, welche in den geringen Herstellungs-und
Montagekosten, in dem geringen Materialaufwand und nicht zuletzt in der denkbar einfachsten Anbringung und Abmontierung gelegen sind, welche auch an jenen Örtlichkeiten, die eine Aufstellung von schienengeführten Bauaufzügen nicht lohnend erscheinen lassen, möglich machen.
Ein weiteres Merkmal dieser Konstruktion besteht noch darin, dass das Fahrgestell bei Stillstand um das als Führung dienende Seiltrumm herumgeschwenkt werden kann.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemäss ausgebildete Bauaufzug in einer beispielsweisen Ausführungsform im Aufriss von der Seite gesehen in der Fig. 1 dargestellt. Die Fig. 2 zeigt das Fahrgestell mit den Führungsrollen in Frontansicht.
Der in der Zeichnung dargestellte Bauaufzug besteht aus einem einzigen Zugseil a, das unten und oben über je eine Führungsrolle b und c herumgeführt und mit dem einen Ende an der Windentrommel befestigt ist, mit dem anderen Ende hingegen das Fahrgestell d trägt, das mit zwei Paar Führungsrollen e, f und g, h das zwischendenFührungsrollenbefindlicheSeiltrumm des Zugseiles a so umfasst, dass es an ihm seine
Führung findet. Die Rollen e, f undg, h sind hiebei in einer die beiden Seiltrumme des Zugseiles a schneidenden Ebene zu beiden Seiten des Seil- trummes angeordnet, so dass es unter dem Zug des Zugseiles a an ihm selbst auf-und abgleitet.
Da der Angriffspunkt des Zugseiles a am Fahrgestell d genau oder ungefähr über der Mitte der Plattform angeordnet wurde, ist bei ordnungsmässiger Lastverteilung eine einwandfreie Förderung der Lasten möglich.
Es wird an dem Wesen der Erfindung nichts geändert, wenn an Stelle des Zugseiles a ein oben und unten ortsfest angebrachtes Führungsseil verwendet wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Winde am oberen Aufzugende angebracht und daher das Zugseil nicht nach unten zu einem Antrieb abgeleitet werden muss.
Ein solches Fahrgestell kann in beiden Fällen bei Stillstand um das führende Seiltrumm herum geschwenkt werden.
In Fällen, wo zwei Führungsmittel für das Fahrgestell erforderlich erscheinen, kann neben dem Zugseil a noch das ortsfeste Seiltrumm nebeneinander angeordnet und das Fahrgestell statt mit zwei Paar mit vier Paar Führungsrollen ausgestattet werden, die auf beiden Seiltrummen gleiten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Bauaufzug, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrollen des Fahrgestelles an einem einzigen Seiltrumm laufen, das dem Fahrgestell zur Führung dient.
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