<Desc/Clms Page number 1>
Fassung für Edelsteine u. dg !.
Bei den bis jetzt bekannten Fassungen für Edelsteine, Steinimitationen u. dgl. mittels der gebränchlichen klauenförmigon Grabben zeigt sich der Ubelstand, dass die letzteren infolge ihrer Zartheit ein sicheres Festhalten der eingesetzten Steine oder dgl. nicht gewährleisten, so dass diese sehr bäufig verloren gehen. Werden diese klanenförmigen Grabben derber gehalten, so gestaltet sich einerseits das Fassen schwieriger, andererseits bekommt das Stück durch die zu sehr sichtbaren, nötigen vielen Grabben (oft bis acht Stück und auch noch mehr für jeden Becher) ein unschönes Aussehen.
Bei der Fassung nach vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch beseitigt, dass die Enden der Grabben eine kugelförmige Gestalt erhalten, wodurch die Grabben verstärkt werden und
EMI1.1
In der Zeichnung zeigen die Fig. 1, 2, und 3 eine Fassung nach vorliegender Er- tindung vor dem Einsetzen der Steine in Seiten-, End- und Draufsicht, die Fig. 4 und 5 dieselbe im Quer- und Längsschnitt, die Fig. ( ! und 7 in End- und Oberansicht nach dem Fassen der Steine, Fig. 8 einen Querschnitt der Fassung mit eingesetztem Stein, während
EMI1.2
mit eingesetzten Steinen darstellt.
In der Zeichnung ist eine Vorstecknadel dargestellt, welche mit der Fassung nach vorliegender Erfindung verschen ist. Die Fassung 1 ist in der Form der Nadel aus einem
EMI1.3
Zwischen je zwei Becher sind die kugelförmigen Grabben 3 derart angepresst, dass sie über den Oberrand der Becher vorragen.
Auch in der Mitte der beiden Schmalseiten der Fassung, bezw. den beiden Enden derselben ist je eine Grabbe 3 vorgesehen. Iliel) ei ragen die Grabben 3 an ihrer nach innen gekehrten Seite über die Ränder der Becher 2 nahezu
EMI1.4
Seitcnnlächen der Fassung verlaufen können Die Steine 4 werden nun in die Becher eingesetzt, wobei infolge Vorragens der kugelförmigen Enden der Grabben über den Rand der Becher die Steine auch ohne Anpressen der Grabben festgehalten werden.
Um jedoch ein unbedingt sicheres Festhalten der gefassten Steine zn erzielen, ist es vorzuziehen, die Grabben über deren Domkante nach innen zu pressen. Hiezu eignet sich besonders das in den Fig. 9-11 dargestellte doppelte Pressgesenke. Das obere Gesenke 5 entspricht der Form der Fassung und ist an seiner Unterseite mit der Steinform entsprechenden Mulden 6 oder einer einzigen Lfingsmulde versehen. In die Mulden 6 werden vorzugsweise Scheiben oder Streifen 7 aus elastischem Material eingelegt, durch welche die Steine beim Pressen der Fassung in ihre Becher eingedrückt werden und ein Zer- drücken derselben verhindert wird.
Der Anzahl der Grabben entsprechend sind im oberen Gesenke. 5 bogenförmige Rillen 8 vorgesehen, welche der Form der Grabben 3 angepasst sind. Das untere Gesenke N ist mit einer der Unterseite der Fassung 1 entsprechenden Ansnehmung 10 versehen, in welche die Fassung so eingelegt wird, dass sie mit dem Ober- rand)'nbt'r die obere Fläche des Gesenkes 9 vorsteht. Sind die Steine eingelegt, so wird
<Desc/Clms Page number 2>
das obere Gelenke 5 aufgesetzt, wobei die Grabben 3 in die Rillen 8 zu liegen kommen, worauf das Ganze in geeigneter Weise einer Pressung unterzogen wird. Hiedurch worden die Grabben 3 nach einwärts über die Kanten des Steindomes gedruckt und der Stein unverrückbar festgehalten.