AT162719B - Verputzplatte - Google Patents

Verputzplatte

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AT162719B
AT162719B AT162719DA AT162719B AT 162719 B AT162719 B AT 162719B AT 162719D A AT162719D A AT 162719DA AT 162719 B AT162719 B AT 162719B
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rib
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plastering
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Heinrich Fister
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Heinrich Fister
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Description


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  Verputzplatte 
Die Erfindung betrifft eine Verputzplatte, die nach der Versetzung nur mehr stossseitig ver- putzt wird, wobei sie eine Rissbildung an den
Stossenden vermeiden soll. Darüber hinaus soll sie einen vollgültigen Ersatz der zuweilen schwer zu beschaffenden Schilfrohrmatten bieten und die bisher notwendige Deckenschalung erübrigen. 



   Erfindungsgemäss sind die Rippen der Rippen- platte von querlaufenden Rundstäben durchzogen und die Räume zwischen den Rippen mit einer
Gipsmörtelart (z. B. Trypolith) so ausgefüllt, dass sie die innenliegenden Rundstäbe fasst und die beiden aussenliegenden halb umschliesst. 



  Rippenplatte sowie Rundstäbe werden aus holzartigem Werkstoff (z. B. Xylolith, Homogen-   holz usw. ) gefertigt.   



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise erläutert. 



  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Verputzplatte, Fig. 2 eine Draufsicht derselben, Fig. 3 einen Querschnitt der Verputzplatte, Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie I-I der Fig. 2, Fig. 5 zeigt in der oberen Hälfte eine Draufsicht der auf die Deckenbalken versetzten Verputzplatten und in der unteren Hälfte dieselben stossseitig verputzt. 



   Wie aus Fig. 1-4 ersichtlich ist, besteht die vorliegende Verputzplatte   A   aus einer ebenen Platte auf der in kleinen Abständen schwach vorspringende Rippen mit konsolenartigem Anschluss so angeordnet sind, dass sie einerseits als Rippe und anderseits als Platte die Abschlusskante bilden, wobei die Rippen von querliegenden Rundstäben c durchzogen werden. Dieselben sitzen rippenseitig vertieft, so dass ein Teil der Bohrungen in Form einer unterbrochenen Nut d frei bleibt, während sie über die plattenseitige Abschlusskante vorstehen und in die Nut der anstossenden Verputzplatte A eingreifen können. 



   Die Rippenplatte a wird gleichzeitig mit den Bohrungen für die Rundstäbe c sowie mit der unterbrochenen Nut d aus einem Stück gepresst bzw. gegossen. 



   Über die Rippenplatte a zieht sich von der ersten Rippe beginnend bis zum Anfang der letzten die Schicht einer Gipsmörtelart b, die zugleich in die Räume zwischen den Rippen eindringt, wobei sie die innenliegenden Rund- stäbe c fasst und die beiden aussenliegenden halb umschliesst und so ihren Halt findet. Der Zweck dieses Ausführungsbeispieles ist durch die Ver- legung der Verputzplatte A, wie Fig. 5 zeigt, genügend gekennzeichnet. Erfindungsgemäss werden die Verputzplatten   A   mittels verzinkter
Schrauben oder Nägel an den Deckenbalken e befestigt, wodurch an allen vier Stossseiten eine gewebeartige Verbindung zu den einzelnen Platten hergestellt wird, welche unter gleicher Haftfestigkeit wie die Platten wieder den stossseitigen Verputz aufnimmt.

   Auf diese Weise soll die später auf- tretende stossseitige Rissbildung des Verputzes, wie sie bei anderen Versetzungsarten auftritt, vermieden werden. 



   Die Verputzplatten nach der Erfindung bieten weitere Vorteile. Sie sind leicht bearbeitbar, fest, feuersicher, gut   schall-und wärmedämmend,   arbeiten sowie faulen nicht, haben ein geringes Eigengewicht, lassen sich schnell und einfach versetzen und geben gleich trockene Wände bzw. 



  Decken. Man kann sie noch   bei-10  C   verwenden, wobei sie geschliffen und poliert eine ebene glatte Fläche bilden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Aus holzartigem Werkstoff gepresste bzw. gegossene Verputzplatte, dadurch gekennzeichnet, dass in kleinen Abständen an der ebenen Platte (a) schwach vorspringende Rippen angeordnet sind, die von querliegenden Rundstäben (c) aus gleichem Werkstoff durchzogen werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Aus holzartigem Werkstoff gepresste bzw. gegossene Verputzplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ebene Platte (a) nur auf einer Längsseite mit einer Rippe abr geschlossen ist.
    3. Aus holzartigem Werkstoff gepresste bzw. gegossene Verputzplatte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich über die Rippenplatte (a) von der ersten Rippe beginnend bis zum Anfang der letzten die Schicht einer Gipsmörtelart (b) zieht, die zugleich in die Zwischenräume eindringt, und dass sie die innenliegenden Rundstäbe (c) fasst und die beiden aussenliegenden Rundstäbe (c) nur halb umschliesst. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162719D 1946-08-28 1946-08-28 Verputzplatte AT162719B (de)

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