AT162235B - Vorrichtung zum Biegen von Bremsbelägen - Google Patents

Vorrichtung zum Biegen von Bremsbelägen

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AT162235B
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tape
rear end
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belt
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Karl Klinger
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Karl Klinger
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  Vorrichtung zum Biegen von Bremsbelägen 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Biegen von Bremsbelägen aus plastischen Massen. 



   Solche Beläge werden, zu Stapeln übereinander geschichtet, in Formen warmgepresst, die entspre- chend der Krümmung der Beläge rund profiliert sind, wodurch relativ hohe Pressformen bedingt sind, die nur zu einem Teil ihrer Höhe zur Aufnahme der Presslinge ausgenützt werden können. 



   Solche Formen bestehen wegen ihrer erheblichen Höhe aus relativ grossen Eisenmassen, die eine hohe Wärmeaufnahme und daher auch einen beträchtlichen Wärmeaufwand erfordern. Es ist auch bekannt, aufeinander gestapelte ebene Formlinge zu pressen, die sodann von Hand aus auf runde Trommeln aufgebracht und auf diesen mittels Spannbändern festgespannt werden, worauf sie in diesem Zustand gehärtet werden. Das Auflegen der Belagformlinge auf die Trommel ist mühsam und zeitraubend, zumal auf die richtige Lage der Formlinge genau geachtet werden muss. Denn Beläge, die nicht genau parallel zu einer zur Trommelachse senkrechten Ebene aufgebracht werden, nehmen eine mehr oder weniger verwundene Form an, die nach dem Härten nicht mehr korrigiert werden kann. 



   Gemäss der Erfindung ist ein die ebenen   Belagsformlinge   aufnehmendes, straff gespanntes biegsames Band an seinem Vorderende an einer   Aufnahmetrommel   befestigt, auf die es sich bei deren Drehung samt den Formlingen aufwickelt. Vorteilhaft ist das Hinterende dieses Wickelbandes, dessen Länge den Trommelumfang nicht übersteigt, von einer Spannvorrichtung für dasselbe lösbar und am Trommelumfang befestigbar. Auf diese Weise wird das Krümmen der ebenen Formlinge zum grössten Teil mechanisiert, da sich die Handarbeit im Wesen auf das Aufbringen der Formlinge auf das ebene Band beschränkt. Um die richtige Lage der Formlinge auf dem Band sicherzustellen, können oberhalb desselben Führungsleisten od. dgl. vorgesehen sein. Durch eine solche Vorrichtung werden Bremsbeläge von genauer Form mit Sicherheit erhalten. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Fig. 1 ist eine Ansicht und Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung. 



   Auf einer fliegend gelagerten Welle   1   sitzt eine   Aufnahmetrommel2,   auf der das   Vorderende. ?   eines biegsamen Bandes 4 befestigt ist, welches zweckmässig aus einem Drahtsiebgewebe besteht. Das Wickelband 4 läuft über eine geneigte Führung 5 und sein Hinterende ist mittels hakenförmig gebogener Querleisten 6 leicht lösbar mit einem zweiten Siebband 7 verbunden, dessen Hinterende 8 auf einer Hilfstrommel 9 befestigt ist. 



   Ein Motor treibt über ein Schneckengetriebe 10 und ein Übersetzungsgetriebe 11 ein Ritzel 12 an, das mit einem mittels Handhebel 13 verschwenkbaren Zahnrad 14 kämmt. Dieses kann fallweise mit einem von zwei Zahnrädern 15, 16 in Eingriff gebracht werden, wodurch mittels Ketten 17 bzw. 



  18 entweder die Aufnahmetrommel 2 oder die Hilfstrommel 9 im Uhrzeigersinne angetrieben wird. Auf die Tragwelle 19 wirkt eine durch ein Gewicht 20 belastete Bandbremse 21. Zwecks Verwendung von Aufnahmetrommeln 2 verschiedenen Durchmessers ist die Führung 5 bei 22 angelenkt und mittels einer Schraubenspindel samt Handrad 23 in ihrer Neigung verstellbar, so dass sie jeweils tangential zur Trommel 2 eingestellt werden kann. 



   Knapp oberhalb des Wickelbandes 4 sind parallele Führungsleisten 24 (in Fig. 1 deutlichkeitshalber nicht dargestellt) vorgesehen, zwischen denen mehrere Formlinge 25 auf das Band 4 aufgelegt werden. Je nach dem von den fertigen Bremsbelägen eingeschlossenen Zentriwinkel können zwei oder drei solcher Reihen von Formlingen hintereinander auf das Band 4 gelegt werden. Durch Schwenken des Handhebels 13 entgegen der Uhrzeigerrichtung wird nun die Trommel 2 angetrieben, so dass sich das Band 4 samt den Formlingen 25 auf die Trommel 2 aufwickelt. Durch die Bremse 21 wird dabei das Band 4 in straffer Spannung gehalten. Nachdem das Band zur Gänze auf die Trommel 2 aufgewickelt ist, wird der Antrieb abgestellt, was auch automatisch durch einen Endausschalter geschehen kann. 



   In der Trommel 2 sind zwei, in der Umfangsrichtung verlaufende Längsschlitze 26 vorgesehen, in welche   Schraubenbolzen 27 mittels   Vierkanten 28 eingreifen. Auf letzteren sitzen knapp oberhalb der Trommel zur Trommelachse parallele Hebel 29. Nach beendeter Aufwicklung des Bandes 4 auf die Trommel wird die hintere Endleiste 6 des Bandes an ihren Enden auf geeignete Weise, z. B. durch Schwenkbügel, mit den äusseren Enden der Hebel 29 verbunden. Wird nun das Band 7 vom Wickelband 4 gelöst, so überträgt sich die Spannung des letzteren auf die Hebel 29, 

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 so dass durch das ausgeübte Drehmoment sich die Vierkante 28 in den Schlitzen 26 verklemmen und das Band 4 unter Aufrechterhaltung seiner Spannung um die Trommel 2 geschlossen wird. Diese wird nun von der Welle 1 abgezogen und in den Härteofen gebracht.

   Bei gelüfteter Bremse 21 wird nun die Hilfstrommel 9 durch Betätigen des   Handhebels 13 rockgedreht   und der Vorgang nach Aufsetzen einer neuen Trommel 2 und Einhängen ihres Bandes 4 in das Band 7 wiederholt. Die Spannung des Bandes 4 kann naturgemäss auch durch Gewichts-oder Federbelastung erfolgen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Biegen von Bremsbelägen aus plastischen Massen, dadurch gekennzeichnet, 
 EMI2.1 
 deren Drehung samt den Formlingen aufwickelt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterende des Wickelbandes (4), dessen Länge den Trommelumfang nicht übersteigt, von einer Spannvorrichtung für dasselbe lösbar und am Trommelumfang befestigbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterende des Wickelbandes (4) an Hebeln (29) befestigbar ist, die in Schlitzen (26) der Aufhahmetrommel (2) in deren Umfangsrichtung verschiebbar sind und durch die Spannung des Wickelbandes in diesen Schlitzen festgeklemmt werden. EMI2.2 Aufnahmetrommel (2) in geneigter Lage zuläuft.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung des Wickelbandes (4) verstellbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hinterende des Wickelbandes (4) an einem zweiten Band (7) od. dgl. angeschlossen ist, das um eine Hilfstrommel (9) läuft.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung für das Wickelband (4) durch eine Reibungsbremse (21) für die Hilfstrommel (9) gebildet ist.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, gekennzeichnet durch ein Umschaltgetriebe (14, 15, 16), durch welches fallweise die Aufnahmetrommel (2) oder die Hilfstrommel (9) angetrieben wird. EMI2.3 Längsleisten (24) od. dgl. zur Führung der Belagformlinge (25) vorgesehen sind.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmetrommel (2) von ihrer Lagerung leicht entfernbar ist.
AT162235D 1946-09-20 1946-09-20 Vorrichtung zum Biegen von Bremsbelägen AT162235B (de)

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